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Anleitung Schutz- und Reinigungsritual: Rituelles Räuchern für ein harmonisches Zuhause

Schützende Räucherung

Gerade im Herbst und Winter, wenn die Nächte lang und die Tage kurz sind, ist es wichtig, dass wir uns in unserem Zuhause sicher, wohl und behütet fühlen. Ein einfaches Räucher-Ritual kann dabei helfen, das Umfeld von negativen Schwingungen zu befreien und die Harmonie zu beschützen. In dieser Anleitung erfährst Du, wie es funktioniert.

Autor: Astrogaol | Datum der letzten Änderung: 14. August 2025

Vorbereitung: Richtiges Räuchern mit Räucherwerk und Harzen

Für das folgende Ritual brauchst Du ein Räuchergefäß und einen guten Weg, das Räucherwerk abbrennen zu lassen. Eine Räucherschale aus Stein, Metall oder Keramik eignet sich sehr gut dafür. Bitte achte darauf, dass das Material der Schale hitzebeständig ist. Während dem Ritual soll die Schale von Raum zu Raum getragen werden. Falls sich das Gefäß stark erhitzt und keinen Griff hat, empfiehlt sich dafür ein geeignetes Tablett zu verwenden, so dass man sich die Finger nicht verbrennen kann.

Reinigende Räucherung
Eine passende Räucherschale ist essenziell für ein Räucherritual.

Abhängig vom Räucherwerk, gibt es verschiedene Wege, es zu entzünden. Viele Räuchermischungen brennen ganz von selbst ab – man muss sie lediglich mit einem Streichholz entzünden. Bei bestimmten Mischungen und vor allem bei Harzen braucht man jedoch einen geeigneten Energiespender zum Verbrennen. Am besten eignete sich dafür energetisch-reine Räucherkohle. Dazu kann man ein kleines Stück der Kohle in die Räucherschale legen und es entzünden. Mit einem Streichholz ist das meistens schwer, besser eignet sich ein kleiner Gasbrenner im Taschenformat, den man an jedem Kiosk erhält. Hat man die Kohle zum Glühen gebracht, kann man die Räuchermischung oder das Räucherharz darauf streuen, um seine Energie freizusetzen.

Falls Dir das Räuchern so gar nicht liegt, möchten wir Dir stattdessen einen energetischen Spray empfehlen. Damit können ebenfalls hervorragende Resultate erzielt werden – ganz ohne Rauchentwicklung!

Die reinigende Räucherung – erster Schritt

Damit wir durch den Räucherprozess die Harmonie im Umfeld verstärken können, empfiehlt sich zuerst eine reinigende Räucherung durchzuführen. Dafür kann man auf eine ganze Reihe natürlicher Räuchermittel zurückgreifen:

  • Getrocknete Tannennadeln
  • klassischer Weihrauch
  • Drachenblut-Naturharz
  • Die Ostara-Räuchermischung für Reinigungsrituale

Diese Zutaten sind dafür bekannt, das Umfeld von schlechten Energien zu befreien und energetische Unausgewogenheit zu glätten. Was auch immer die Harmonie im Zuhause stört, soll dadurch seinen Nährboden verlieren.

Nachdem wir ein reinigendes Räucherwerk ausgewählt haben, gilt es, es auf die richtige Weise zu verbrennen (siehe: Vorbereitung) und den Rauch in allen Zimmern der Wohnung oder des Hauses zu verteilen. Dazu gehen wir mit der Räucherschale langsam durch alle Räume. Es geht dabei nicht darum, so viel Rauch wie möglich im Zimmer zu sammeln, sondern darum, den Duft und die Kraft des Räucherwerkes zu verbreiten. Man kann auch die Türen öffnen und die Fenster kippen, damit der Rauch von selbst durch die Zimmer zieht.

Am besten funktioniert diese Räucherung in den Dämmerungsstunden, also früh morgens oder am Abend. Die Tage nach dem Neumond eignen sich besonders gut dafür.

Die schützende Räucherung – zweiter Schritt

Im nächsten Schritt geht es darum, das frisch-gereinigte Umfeld dauerhaft vor schlechten Schwingungen zu schützen. Dazu führen wir eine schützende Räucherung durch. Auch hierfür steht uns eine Reihe natürlicher Zutaten zur Auswahl:

  • Johanniskraut
  • Getrocknete Eichenblätter
  • Schwarzes Salz
  • Beifuß

Die Schützende Reinigung sollte möglichst bald auf den ersten Schritt folgen. Man sollte aber mindestens eine Stunde warten. Besonders gut ist es, den ersten Schritt morgens und den zweiten Schritt abends in der Dämmerung zu vollziehen.

Der Ablauf ist gleich wie bei der reinigenden Räucherung. Allerdings empfehlen wir bei der schützenden Reinigung, falls das möglich ist, auch von außen einmal um das ganze Gebäue herum zu räuchern.

Die Räucherung für mehr Harmonie & Vitalität – dritter Schritt

Die reinigende und schützende Räucherung sollte bereits deutlich-spürbare Effekte hinterlassen. Etwa ein Gefühl der Wohligkeit, der Ausgeglichenheit und der Behutsamkeit, das sich in und um einen herum ausbreitet.

Dieser Zustand ist die beste Voraussetzung für den dritten und letzten Schritt des Rituals, der zumeist 1-2 Wochen nach den ersten beiden Schritten erfolgt. Das Räucherwerk dafür kann nach belieben bzw. den persönlichen Vorstellungen entsprechend ausgewählt werden. Unter anderem empfehlen wir folgende Zutaten:

  • Myrrhe
  • Getrocknete Birkenblätter
  • Rosen-Weihrauch
  • Zedernholz

Die abschließende rituelle Räucherung lädt dazu ein, sich selbst und sein Umfeld mit besonders angenehmen Düften und Energien zu verwöhnen. Dafür sollte daher ein Räucherwerk gewählt werden, das man für seine positiven Effekte schätzt. Auch eine Mischung mehrere Zutaten ist möglich. Alternativ kann man den dritten Schritt in mehreren Etappen ausführen und z.B. mehrmals im Abstand von 12 Stunden mit unterschiedlichen Zutaten Räuchern.

Grundsätzlich entfaltet diese Art der Räucherung in den Tagen rund um den Vollmond und in der Vollmondnacht selbst ihren größten Effekt. Daher ist es zu empfehlen, die ersten Schritte rund um den Neumond durchzuführen und den dritten Schritt dann zum Vollmond.

Im spirituellen Mondkalender findest Du eine Übersicht zu allen Mondphasen im laufenden Jahr.

Wir wünschen Dir viel Erfolg beim rituellen Räuchern und einen harmonischen Herbst & Winter ❤️

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Planeten-Tanz und vieles mehr: Spektakuläre Himmels-Ereignisse im Herbst 2020

Magischer Herbst-Himmel 2020

Gleich der Oktober beginnt mit einer Vollmond-Nacht und läutet damit eine spektakuläre Abfolge von außergewöhnlichen Himmels-Ereignissen ein. So erwarten uns im Herbst eine Mars-Opposition, gleich mehrere Sternschnuppen-Schauer und ein großer Planetentanz zum Jul-Fest! In diesem Beitrag erfährst Du alles, was Du über den Herbst-Himmel 2020 wissen solltest.

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14. Oktober: Die Mars-Opposition

Mars in Opposition 2020

Beginnen wir mit dem wohl herausforderndsten Himmelsereignis im Herbst 2020: der Mars-Opposition am 14. Oktober. Bei dieser besonderen Konstellation treffen sich Mars und Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und die Erde steht genau zwischen dem roten Planeten und unserem Stern. Dabei kommt der Mars uns näher und strahlt heller am Himmel als an allen anderen Tagen – in diesem Fall so nahe, wie schon seit 17 Jahre nicht mehr! Erst im Jahr 2033 wird Mars der Erde wieder ähnlich nahekommen.

Vor allem für feinfühlige Menschen, die empfindlich auf die ungestüme Energie des Mars reagieren, kann dieses Ereignis etwas herausfordernd werden. Wir empfehlen, in den Tagen vor und nach der Opposition besonders auf die innere Harmonie zu achten. Nimm Dir in dieser Woche ausreichend Zeit um in Dich zu gehen und zu Meditieren, räuchere mit Rosen-Weihrauch oder einem anderen entspannendem Räucherwerk und versuche, Dein Umfeld von Spannungen und Konflikten frei zu halten.

Der Energieschub, den die Mars-Opposition mit sich bringt, sollte bereits ab den Morgenstunden des 15. Oktobers exponentiell nachlassen. Als nächstes erwarten wir mit Vorfreude den Besuch der Orioniden!✨

19. bis 23. Oktober: Die Orioniden

Die Orioniden 2020

Im Herbst beginnt der „Himmels-Jäger“ Orion verlässlich seinen jährlichen Marsch in Richtung hoch oben am Nachthimmel! Im Oktober wird er dabei vom Meteorstrom der Orioniden begleitet, einer der fünf großen Sternschnuppen-Schauer. Das ganze Spektakel dauert mehrere Wochen, seinen Höhepunkt erreicht es von 19. bis 23. Oktober.

Wer noch vor den ersten richtig kalten Nächten Sternschnuppen sehen möchte und Wünsche an das Universum senden will, der sollte diese Gelegenheit unbedingt wahrnehmen. Vor allem die Nacht vom 19. auf 20. Oktober möchten wir aufgrund ihrer Nähe zum Neumond empfehlen – beispielsweise für einen Wunschzauber oder ein Sigillen-Ritual.

31. Oktober: Vollmond zu Samhain!

Vollmond zu Samhain

In kaum einer anderen Nacht stehen die Tore zur Anderswelt so weit offen, wie zu Samhain am 31. Oktober. In diesem Jahr erwartet uns zum keltischen Geisterfests noch dazu eine Vollmond-Nacht! Weil es bereits der 2. Vollmond im Oktober ist, spricht man von einem sogenannten „Blue Moon“. Es handelt sich also um einen ganz besonderen Termin, den man auf keinen Fall ungenutzt verstreichen lassen sollte!

Im Almanach findest Du Inspiration für ein Samhain-Räucher-Ritual. Wer sich ganz tief auf den Austausch mit der Anderswelt einlassen möchte, mit dem möchten wir diesen alten Spruch für ein Anderswelt-Ritual teilen.

Der Keltus-Druidenzirkel wird die außergewöhnliche Energie dieser Nacht für ein ausgedehntes Kraftort-Ritual nutzen. Weil es sich dabei um einen ganz besonderen Anlass handelt, bieten wir von Mabon bis Samhain alle Channelings und Rituale zum Sonderpreis an!

Wer warst Du in einem vergangenen Leben?

16. bis 17. November: Die Leoniden

Die Leoniden

Direkt nach dem November-Neumond erreichen die Leoniden ihren Höhepunkt. In dieser Nacht wird es wieder besonders viele Sternschnuppen zu bewundern geben – kommend aus dem Nord-Nord-Osten, aus dem Sternbild Löwe.

Allen, die einen klaren Himmel haben, empfehlen wir das Himmelspektakel auf keinem Fall zu versäumen – am besten mit warmer Kleidung und einem warmen Getränkt ausgestattet ?

21. Dezember: Planeten-Tanz zu Jul!

Saturn trifft Jupiter

Das Julfest zur Wintersonnenwende steht heuer unter einem ganz außergewöhnlichen Stern! Die Planeten Jupiter und Saturn – zwei der hellsten Punkte am Nachhimmel – werden sich am Abend des 21. Dezember nämlich für einen „Planeten-Tanz“ begegnen.

Zum Winterbeginn und Tag der Buche, wenn wir das Julfest feiern, werden Saturn und Jupiter also miteinander tanzen, während sie über uns wachen. Am allernächsten kommen sich die beiden Planeten dabei exakt um 19:21 Uhr.

Im Druidenclub und hier im Almanach halten wir Dich selbstverständlich über alles, das zu Jul geplant ist, auf dem neuesten Stand. Den Zeitpunkt des Planetentanzes möchten wir auf jeden Fall für ein ganz besonders Ritual nutzen und es würde uns freuen, wenn Du Dich dabei zu uns verbindest.

Mehr über aktuelle Himmelsereignisse erfährst Du im druidischen Mondkalender.

Erfahre Deinen Keltennamen

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Lasst uns zu Mabon gemeinsam Wünsche an das Universum senden!

Mabon Ritual 2020

Am 22. September erwartet uns das große Sonnenfest Mabon. Wir möchten die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche nutzen, um gemeinsam mit Dir Wünsche an das Universum zu senden und Kraft für den Winter zu tanken!

Hiermit laden wir Dich offiziell ein, Dich am Gemeinschaftsritual zu beteiligen! Wir freuen uns über jede und jeden der mitmacht. Mit jedem Teilnehmer gewinnt die Erfahrung an Kraft und Intensität. Diesen Effekt haben wir schon in den Gruppenritualen zu Ostara und Litha erleben dürfen ❤️

Im Folgenden erfährst Du alles, was Du für die Teilnahme am Ritual wissen musst.

Vorbereitung

Das Ritual wird diesmal zwei Teile haben. Der erste Teil wird am Nachmittag stattfinden, mit einem Kraftzauber zum genauen Zeitpunkt des Äquinoktiums. Weil uns bewusst ist, dass viele erst am Abend Zeit haben, wird es zu Sonnenuntergang einen zweiten Teil geben, mit einem gemeinsamen Wunschzauber und Mabon-Segen.

Für den ersten Teil brauchst Du keine besonderen Utensilien. Wir bitten aber alle Druidenstab-Träger, ihren Druidenstab einzusetzen, um das Energienetz schneller und stärker aufzubauen.

Für den zweiten Teil brauchst Du eine Wunsch-Sigille auf Papier und eine geeignete Räucherschale. Hier erfährst Du, wie Du Deine persönliche Wunsch-Sigille erstellen kannst. Bitte bereite die Sigille rechtzeitig vor und projiziere einen Wunsch auf sie, den Du speziell mit dem kommenden Winter verbindest!

Als Räucherwerk möchten wir grundsätzlich die Mabon-Räuchermischung empfehlen. Wir haben zusätzlich eine Mischung speziell für das Wunschritual vorbereitet, die wir Dir bis Mabon gerne zu Deiner Bestellung im Druidenladen dazu schenken. Bitte lass es uns als Bestellnotiz wissen, wenn Du daran interessiert bist.

Zeitplan & Ablauf

Hier findest Du den genauen Zeitplan und die Anleitung für die beiden Teile des Rituals

Teil I: Kraftzauber zum Äquinoktium

Beginn: 15 Uhr

Eine vorbereitende Meditation wird empfohlen!

Um 15 Uhr werden wir am Kraftort das Ritualfeuer entzünden und beginnen mit dem Aufbau des Energie-Netzwerks. Finde die Verbindung, indem Du Dein eigenes Energiefeld wachsen lässt. Wenn Du einen Druidenstab hast, dann raten wir Dir, damit über dem Boden zu kreisen bzw. seinen motorischen Signalen zu folgen. Darüber hinaus laden wir Dich dazu ein, Deine erprobten Ritual- und Meditationspraktiken zu verwenden.

Du solltest mit zunehmender Zeit spüren können, wie die Kraft, die wir gemeinsam erschaffen, immer stärker wird. Schon nach einer halben Stunde wird das Feld kraftvoll genug für den Höhepunkt des ersten Teils des Rituals zu sein: den gemeinsamen Kraftzauber!

Der genaue Zeitpunkt des Äquinoktiums in der Nordhalbkugel ist 15:31 Uhr. Wir bitten alle Teilnehmenden, zu dieser Zeit die folgende Formel 7x zu sprechen und – falls vorhanden – dabei den Druidenstab zum Himmel zu führen:

Mabon teacht liom

Schenk mir die Wurzeln von Ailim

Zeig mir das Licht von Alban Arthuan

Mabon teacht liom

Wenn die letzte Silbe zum 7. Mal gesprochen ist, wird unser Kraft-Netzwerk noch einmal in voller Stärke aufglühen. Versuche, mehrere Male Mal ganz tief einzuatmen und die Energie von Mabon Deinen Körper durchströmen zu lassen. So wird Dir dieses Ritual viel Kraft und Vitalität für den kommenden Winter spenden.

Teil II – Wunschzauber & Mabon-Segen

Beginn: Sonnenuntergang

Für den gemeinsamen Wunschzauber bitten wir Dich, möglichst genau zu Sonnenuntergang eine Kerze anzünden. Je nach Standort variiert der Zeitpunkt vom Sonnenuntergang am 22.0. zwischen 19 Uhr und 19:20 Uhr (zB 19:10 Uhr in München und 19:18 Uhr in Hamburg – hier kannst Du den genaue Zeitpunkt für Deinen Standort nachsehen!).

Ab Sonnenuntergang beginnen wir, unsere gemeinsame Wunsch-Energie zu bündeln. Bitte lege Deine Wunsch-Sigille zentral vor Dir hin und kreise mit Deinen Handflächen oder mit Deinem Druidenstab darüber. Konzentriere Dich dabei auf Deinen Wunsch bzw. die Wünsche für den Winter und versuche zu visualisieren, wie sie in Erfüllung gehen. Fokussiere Deinen Blick dabei auf die Flamme der Kerze und lass Deine Augen zufallen, wenn sie es möchten.

Du kannst in dieser Phase wahrscheinlich spüren, wie unser Energiefeld immer stärker wird und ein Gefühl der inneren Wärme anwächst. Vielleicht schießen Dir schon deutliche Bilder vom kommenden Winter durch den Kopf, und von der Zeit danach.

Um 19:45 wird die Sonne überall untergegangen sein und wir sind bereit für den Höhepunkt des Rituals. Nimm Deine Sigille in beide Hände und sprich 1x folgenden Spruch:

Mabon teacht liom

Führ mich zum Licht

Direkt darauf, sprich 3x Deinen größten Wunsch für den Winter.

Achtung: Verneinungen sollten beim Formulieren der Wünsche vermieden werden. Versuche immer, positive Formulierungen zu verwenden (zB statt „Ich wünsche mir, nicht zu verlieren“ ist es besser zu sagen: „Ich wünsche mir, zu gewinnen“)

Wenn die letzte Silbe gesprochen ist, entzünde die Sigille mit der Flamme der Ritualkerze und lass sie in einem geeigneten Behälter abbrennen. Bitte sei vorsichtig mit dem Feuer und verwende eine passende Räucherschale!

Während der Rauch der Sigille aufsteht, schließe Deine Augen und atme mehrere Male tief ein und aus.

Jetzt haben wir unsere persönlichen Wünsche gemeinsam an das Universum gesendet und das starke Energiefeld wird die Erfolgschancen des Rituals um ein Vielfaches erhöhen!

Direkt im Anschluss wird der Druidenmeister am Kraftort einen Mabon-Segen aussprechen. Wir laden Dich ein, Deinen Geist auch dafür offen zu halten.

Um 20 Uhr endet das gemeinsame Mabon Ritual. Für den späteren Abend können jetzt noch Channelings und andere Rituale gebucht werden!

Wir möchten und schon im Vorhinein bei allen bedanken, die zu Mabon mitmachen und wünschen Dir viel Erfolg bei der Durchführung des Rituals!

Mabon-Ritualkerze

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Was ist Mabon? Die Geschichte und spirituelle Bedeutung der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche

Die Geschichte von Mabon

Mabon (2026 am 23. September) ist ein ganz besonderer Tag mit einer spannenden Geschichte, um den sich viele alte Traditionen ranken. In diesem Beitrag erfährst Du mehr über die Bedeutung der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche.

Bedeutung Mabon: Herbst-Äquinoktium & Erntedank-Fest

Mabon, die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, ist eines der vier großen Sonnenfest im keltischen Jahreskreis. Tag und Nacht dauern an diesem Tag genau gleich lange. Die Erde steht der Sonne auf ihrer jährlichen Bahn direkt gegenüber und die Energieflüsse erreichen einen Moment kosmischer Harmonie.

Mabon 2020
Zum Äquinoktium sind Tag und Nacht genau gleich lang. Grafik: Tauʻolunga

Mabon läutet die Zeit der kurzen Tage und langen Nächte ein. Der Festtag symbolisiert daher vor allem den Abschied vom Sommer und die mentale / seelische Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit.

Zugleich ist Mabon ein großes Erntedankfest. Die Kelten feierten zum Herbst-Äquinoktium traditionell den Abschluss der Ernte, die zu Lammas begonnen hatte. Als Zeichen der Dankbarkeit wirft man in Teilen von Schottland, Irland und Wales auch heute noch am Tag von Mabon drei Getreidekörner über die Schulter, um Mutter Erde seine Hochachtung für eine reiche Ernte zu zeigen.

Die spirituelle Bedeutung der Tag-und-Nachtgleiche liegt in der Harmonie des Zeitpunkts und der bevorstehenden Winterzeit. Spirituell betrachtet ist Mabon eine Zeit des Dankens und des Wünschens. Die Tage rund um das Äquinoktium laden dazu ein, in einem Ritual in sich zu gehen, neue Kraft zu sammeln und die Ziele und Wünsche für den Winter mental zu formulieren.

Doch Mabon sollte man nicht nur rituell begehen! Im Zeichen von Erntedank gefällt es Mutter Natur besonders, wenn wir uns an ihren Früchten laben. Eine üppige Mahlzeit mit Gemüse aus dem Garten etwa, ein Glas Rotwein, ein Horn mit Met, oder eine selbstgemachte Mehlspeise – in der Zeit des Äquinoktiums darf man sich ruhig einmal etwas gönnen!

Mabon - Ein Erntedankfest
Mabon: Das große Erntedankfest

Die Legende von Mabon ap Modron

Mythologisch hat das Fest seinen Ursprung in der keltischen Gottheit Mabon ap Modron und seiner Mutter Modron, der walisischen Muttergöttin. Der Name „Mabon ap Modron“ bedeutet so viel „Großer Sohn einer großen Mutter“. Beide wurden in den Gebieten rund um Hadrians Wall verehrt und spielen auch in der Sage von König Arthur eine wichtige Rolle.

König Arthur Legende

Laut der Legende von Culhwch ac Olwen soll Mabon am dritten Tag nach seiner Geburt aus der Obhut seiner Mutter gestohlen worden sein. König Arthur uns seine Ritter machten sich sogleich auf die Suche nach dem Säugling. Dazu suchen sie den Rat von den ältesten und weisesten Tieren des Waldes. Schließlich trafen sie den Riesen-Lachs Llyn Llyw, der über Mabons Aufenthaltsort Bescheid wusste. Auf dem Rücken von Llyn Llyw ritten die Ritter schließlich flussabwärts nach Gloucester, wo sie Mabon aus dem Gefängnis befreien konnten, wo er festgehalten wurde.

Später wurde Mabon selbst Teil der Tafelritter und verhalf König Arthur zum Sieg über den gefährlichen Rieseneber Twrch Trwyth!

Jagd auf den Rieseneber
Illustration der sagenhaften Jagd auf den Rieseneber Twrch Trwyth

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Venus-Bedeckung am 19. Juni: Die Kraft von Mond & Venus gemeinsam nutzen!

Kraft von Venus und Mond

Wer dem Himmel besondere Bedeutung schenkt, weiß: Wenn Mond und Venus miteinander tanzen, dann ist das ein ganz besonderes Ereignis, bei dem sich einmalige Energieströme in Bewegung setzten. Schon bald kommt es am Taghimmel zu so einem Moment. In diesem Beitrag erfährst Du alles, was Du über die Venus-Bedeckung am 19. Juni wissen musst und für welche Rituale Du den Zeitpunkt am besten nutzen kannst!

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Was ist eine Venus-Bedeckung?

Bei einer Venus-Bedeckung (auch Venus-Okkultation) wird die Venus von der Erde aus betrachtet für einen bestimmten Zeitraum vom Mond überdeckt. Dabei kommt es zu einer wechselseitigen Verstärkung der Kräfte der beiden Himmelskörper. Es entsteht ein einmaliges Energie-Gemisch, dass von feinfühligen Menschen in der Regel als sehr vital und kraftspenden wahrgenommen wird. Auch Haus- und Krafttiere reagieren häufig mit ungewöhnlichem Verhalten auf die Veränderung am Himmel. So zeigen sich Krafttiere während einer Venusbedeckung und schon in den Tagen davor manchmal von einer völlig neuen Seite, oder überbringen besonders klare Botschaften an ihren „Besitzer“.

Die Venusbedeckung am 19. Juni

Das nächste Mal ereignet sich das Himmels-Spektakel am Freitag, 19. Juni 2020 – nur einen Tag vor der Sonnenwende und dem Neumond! Die kommende Venusbedeckung zeichnet sich darüber hinaus durch ihre besonders lange Dauer aus (fast eine Stunde) und dadurch, dass sie sich am Taghimmel ereignen wird.

Am Vormittag des 19. Juni wird der Mond hoch oben am Himmel stehen. Schon in den Morgenstunden nähert sich ihm die Venus an. Um 9:55 Uhr verschwindet sie dann hinter der Mondsichel, von der sie dann um 10:45 wieder hervortritt.

Venusbedeckung 2019
Um 10:45 Uhr tritt die Venus wieder hinter der Mondscheibe hervor!

Ritual-Tipps und mehr!

Falls Dir vorschwebt, die Zeit der Venusbedeckung für ein Ritual oder ähnliches zu nutzen, haben wir hier einige Empfehlungen für Dich gesammelt. Darunter ein Liebeszauber und eine Anleitung für das Gestalten einer Runen-Sigille.

Der Keltus-Druidenzirkel wird zu diesem Anlass den Kraftort für einen eigenen Ritualtermin aufsuchen. Dabei gibt es die Möglichkeit, Deine persönliche Ahnen-Sigille channeln zu lassen und sie mit Venus-Tinte auf Papier gebannt zu erhalten!

Liebeszauber der Brigid

Der Liebeszauber der Brigid sollte eigentlich stets im direkten Schein der Venus durchgeführt werden. Doch der Zeitpunkt einer Venus-Bedeckung stellt eine Ausnahme da. Denn dabei vereinen sich die Energie von Mond und Venus und ihr gemeinsamer Schein bietet eine noch bessere Gelegenheit, als der Schein der Venus allein.

Der Text des Zaubers entstammt einer alten Sammlung irischer Sprüche in Ériu. Er kann auch auf Deutsch gesprochen werden. Der ideale Zeitpunkt für die Durchführung liegt zwischen 9:55 und 10:45 Uhr. Die Übersetzung und eine Ritualanleitung findest Du hier.

Spruch:

Fonriug do luth.

fonriug do lath.

fonriug do nert.

fonriug do thracht.

fonriug.

ben druth dam

Ernten besonderer Kräuter

Viele Heilkräuter sollten im Schein der Mondsichel eingeholt werden. Wenn sich ihre Kraft dann noch dazu mit der der Venus doppelt, dann ist das eine hervorragende Gelegenheit, Kräuter mit besonders kraftvollen Eigenschaften zu ernten! Ob Brennnessel, Rosenblätter oder Holunderblüten – für vieles ist in den Tagen vor Litha genau die richtige Erntezeit. Wer seine eigenen Kräuter sammeln möchte, sollte den 19. Juni also auf jeden Fall als passenden Termin in Erwägung ziehen! Nicht nur die Morgenstunden sind dafür geeignet. Auch am Nachmittag und Abend ist ein passender Zeitpunkt, da sich Mond und Venus immer noch sehr nahe stehen.

Besondere Sigille erschaffen

Der Tanz von Mond und Venus ist auch ein hervorragender Moment, um eine persönliche Sigille zu erschaffen. In der Anleitung hier erfährst Du, wie Du eine Rune-Sigille erschaffen kannst und in einem Wunsch-Ritual einsetzt. Dazu gehört es, die Wunsch-Sigille zu verbrennen. Die Venusbedeckung am Freitag bietet sich dafür als idealer Zeitpunkt an!

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