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Ritual zur Sonnwende 2024: Austausch mit den Krafttieren

Ritual zur Sonnwende 2024

Anlässlich der Sommer-Sonnenwende 2024 laden wir Dich ein, mehr über Dein spirituelles Krafttier zu erfahren und in einem Ritual persönliche Botschaften von Deinem Krafttier-Totem zu empfangen. Hier erfährst Du, wie das Ritual zu Litha 2024 funktioniert und abläuft.

Finde Dein Krafttier!

Das Sonnwend-Ritual 2024

Der exakte Zeitpunkt der Sonnwende ist am Donnerstag, 20. Juni um 22:51 und nur etwas mehr als 24 Stunden später am Samstag, 22. Juni um 3:08 Uhr morgens – erreicht der Vollmond von Litha (und somit die Mittsommernacht) seinen Höhepunkt.

Da es sich beim diesjährigen Sonnwend-Ritual um ein ganz persönliches Ritual handelt, werden wir es nicht alle genau zur selben Zeit durchführen. Der gesamte Zeitraum von 20. Juni bis 23. Juni eignet sich für das Krafttier-Ritual und die Pforten zur Anderswelt werden während dem magischen Tanz von Sonne und Mond weit offenstehen. Die allerbesten Resultate kannst Du am Donnerstag (20.6.2024) vom Zeitpunkt der Abenddämmerung bis 23 Uhr erwarten, sowie in den Mitternachtsstunden in der Nacht von Freitag auf Samstag (21.6.-22.6.2024) und am Samstag ab der Abenddämmerung.

Unser Druidenzirkel wird in den Nächten der Sommersonnwende und Mittsommernacht das Ritualfeuer zur Abenddämmerung entzünden und die kurzen Nächte in lange Ritualnächte verwandeln. Wir freuen uns riesig auf diese außergewöhnliche Gelegenheit, mehr über unsere Krafttiere zu erfahren!

Die Magie der Krafttiere

Krafttiere, auch Totemtiere genannt, sind spirituelle Begleiter, die in vielen Kulturen und spirituellen Traditionen als Quelle von Kraft, Weisheit und Schutz angesehen werden. Sie verkörpern bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten, die dem Menschen helfen, Herausforderungen zu meistern und persönliches Wachstum zu fördern. Menschen können mehr als ein Krafttier haben, und diese Begleiter treten in verschiedenen Lebensphasen auf, um wichtige Botschaften zu übermitteln. Der Krafttier-Totem vereint die Gesamtheit Deiner Krafttiere, wobei der Totemführer, das wichtigste Krafttier, eine herausragende Rolle spielt. Rituale und Techniken helfen, die Verbindung zu diesen spirituellen Begleitern zu stärken.

Hier erfährst Du mehr über verschiedene Krafttiere.

Vorbereitung auf das Sonnwend-Ritual

Das Krafttier-Ritual kann an jedem Ort stattfinden, sofern Du dort Ruhe und Stille genießt. Falls Du die Möglichkeit hast, Deinen persönlichen Kraftort oder ein anderes stilles Plätzchen in der Natur aufzusuchen, dann solltest Du diese Möglichkeit natürlich wahrnehmen!

Das Ritual kann mit normalen Haushaltsutensilien durchgeführt werden. Für ein besonders tiefsinniges Erlebnis empfehlen wir jedoch, das passende Ritualzubehör zu verwenden. Bitte bereite folgendes für das Sonnwendritual vor:

  • Eine dunkle, reflektierende Ritualfläche (z.B. ein Obsidian-Portal oder einen schwarzen Spiegel, notfalls auch angerußte Aluminiumfolie).
  • Einen Gabenteller für Dein(e) Krafttier(e), auf dem symbolische Geschenke dargeboten werden.
  • Die Gaben hängen davon ab, wie viel Du bereits über Deinen Krafttier-Totem weißt. Z.B. empfehlen wir frisches Gemüse für das Krafttier Hase, Knochen für einen Wolf, oder Edelsteine für einen Drachen.
  • Ein kleine Menge Sand, Asche oder eines anderen feinen Materials (z.B. Kraftort-Sand).
  • Eine Räucherschale mit passendem Räucherwerk. Für dieses Ritual möchten wir Dir die Räucherung “Krafttier-Futter” besonders ans Herz legen. Alternativ kannst Du Weihrauch verwenden.
  • Optional: ein Symbol für die Vielfalt des Lebens (zB ‚Baum des Lebens‘-Kristallpyramide), Kerzen, Ritualglöckchen, und anderes Ritualzubehör, dass es ermöglicht, Signale und Botschaften zu empfangen).

Falls Du Dein Krafttier noch nicht kennst, kannst Du dieses Ritual nutzen, um erste Eindrücke von Deinem Totem zu erhalten. In diesem Fall empfehlen wir auf dem Gabenteller ein Material mit vielseitigen vitalen Kräften anzubieten, beispielsweise Bergkristalle oder getrocknete Misteln. Außerdem laden wir Dich dazu ein, durch ein druidisches Channeling Deinen Krafttier-Totem bereits im Vorfeld kennenzulernen.

Zum Räuchern empfehlen wir ein passendes Gefäß mit gereinigter Räucherkohle zu verwenden. Beachte auch unsere Anleitung zum richtigen Räuchern.

Hinweis für Menschen mit Lungenbeschwerden: Wenn Du empfindlich auf Rauch reagierst, dann empfehlen wir Dir anstelle einer Räucherung einen geeigneten energetischen Spray zu verwenden!

Falls Du bereits einen Druidenstab besitzt,bitten wir Dich, ihn während des Rituals ganz in Deiner Nähe zu haben.

Hinweis: Mit dem Gutschein PORTALWISSEN erhältst Du ab einem Bestellwert von €80,- ein Obsidian-Portal im Wert von €89,- als Geschenk. (Bitte lege den Artikel in den Warenkorb, bevor Du den Gutscheincode aktivierst. Gültig bis zur Sonnwende bzw. solange der Vorrat reicht.)

Ritualanleitung Krafttier-Ritual zur Sonnenwende

Die Portalfläche sollte für das Ritual direkt vor Dir liegen. Du kannst stehen oder sitzen, je nachdem, was bequemer für Dich ist. Den Gabenteller mit kleinen Opfern für Deinen Krafttiertotem kannst Du direkt hinter das Portal stellen. Den Sand solltest Du griffbereit haben. Stelle zudem sicher, dass die Räucherung zu Beginn des Rituals bereits brennt und ihre Wirkung entfaltet.

Sonnwendritual 2024

Beispielhafte Ritualfläche mit einem Gabenteller mit Walnüssen für Astrogaols Krafttier, den Raben Xilev

Das Ritual beginnt damit, Dich mit der Kraft von Litha zu verbinden. Wiederhole dazu folgenden Spruch laut oder mental, bis Du einen tiefen Zustand der Meditation erreicht hast:

Kraft von Litha, sei erweckt

Zeig mir das Licht, das in Dir steckt

Wenn Du Dich bereit fühlst, ist es an der Zeit, Dein(e) Krafttier(e) zu rufe. Die erste Zeile des Spruchs kannst Du mit dem Namen von Deinem Krafttier ersetzen. Falls Dir der Name Deines Krafttiers noch nicht bekannt ist, verwende die keltischen Namen von Fuchs, Hirsch und Krähe:

Sionnach, Kernunnus, Bran

Verlier Deine Scheu

Zeig Dich im Licht von Litha

Sei mir für immer treu

Wiederhole den Spruch zumindest dreimal, während Du Deinen Blick auf die Portalfläche richtest. Öfters, wenn Du das Gefühl hast, dass es notwendig ist, um den Kontakt zu Deinen Krafttieren herzustellen.

Du wirst spüren können, wie sich Deine spirituellen Begleiter langsam in Bewegung setzen. Auf der Portalfläche werden Dir nach einiger Zeit klare Bilder von Deinem Krafttiertotem erscheinen. Aber halte alle Deine Sinne offen! Der Ruf unserer Krafttiere kann ganz unterschiedliche Formen annehmen – auch akustische Signale, oder Symbole, die uns durch die Elemente mitgeteilt werden, sind möglich.

Nimm im nächsten Schritt das Gefäß mit dem Sand in beide Hände und schwenke es mehrmals über dem Gabenteller. Sprich dabei folgenden Spruch, bei dem Du die erste Zeile wieder durch den Namen Deines Krafttiers ersetzen kannst:

Sionnach, Kernunnus, Bran

Ich öffne Dir mein Herz

Nimm diese Gaben

Weise mir das Vorwärts

Du kannst den Spruch mehrmals wiederholen, während Du den Sand langsam auf die Portalfläche streust.

Sonnwend-Ritual 2020
Die Portalfläche wird mit Sand oder einem anderen feinen Material bestreut

Schließe danach für einen Moment die Augen und konzentriere Dich auf die Elemente um Dich herum. Was hörst Du? Was spürst Du? Wo sind Deine Krafttiere und was machen sie gerade?

Es kann sein, dass in dieser Phase des Rituals deutliche Bilder und mächtige Symbole vor Deinem geistigen Auge erscheinen. Lasse diesen besonderen Moment auf Dich einwirken und genieße die Nähe zu Deinen Krafttieren!

Wenn Du die Augen wieder öffnest, richte Deinen Blick kurz auf die mit Sand bestreute Portalfläche. Was hat sich verändert, seitdem Du den Sand verstreut hast? Welche Signale kannst Du erkennen? Es kann sein, dass Deine Krafttiere deutliche „spuren“ im Sand hinterlassen. Nimm Dir einen Moment Zeit, die Portalfläche noch einmal auf Dich wirken zu lassen und die Bewegungen des Sands zu interpretieren.

Krafttier-Ritual 2024
Die Krafttiere senden uns im Ritual Signale

Nun ist es an der Zeit, dass wir uns bei den Geistern von Litha und unserem Krafttier-Totem bedanken. Du kannst dafür persönliche Dankesworte formulieren, oder diesen Spruch verwenden:

Beith, Beith, Beith

Hab Dank für Lithas Licht

Das durch meine Krafttiere

täglich zu mir spricht

Damit beenden wir das Ritual und teilen unseren Krafttieren mit, dass sie sich wieder in die spirituelle Welt zurückziehen können. Wir raten Dir jedoch, Deine Sinne insbesondere in den Tagen nach dem Ritual weiterhin offen zu halten, da es sehr wahrscheinlich ist, dass Dir Dein Totem noch mehr Signale zukommen lässt!

Und noch ein praktischer Hinweis: Bitte sei vorsichtig, wenn Du den Sand von der Portalfläche entfernst! Um diese nicht zu zerkratzen, ist es am besten, den Sand sachte weg zu blasen oder ihn unter fließendem Wasser abzuspülen.

Wir hoffen, dass Dir dieses Krafttier-Ritual viel Freude bereitet und wünschen Dir viel Erfolg bei der Vorbereitung sowie eine zauberhafte Zeit von Litha!

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Neue & wieder verfügbare Artikel im Frühling 2024

Neu und wieder verfügbar

Starte mit uns in den Frühling! Viele besonders beliebte Artikel aus dem Druidenladen, die länger ausverkauft waren, sind ab sofort wieder verfügbar. Darunter der Schwarze Spiegel und der Kraftort-Obsidian. Mit dem HEXENFEUER erwartet Dich eine neue Räucherung zur Verstärkung Deiner Rituale. Die Beltane-Räucherung und den Drachenblut-Schädel erhältst Du momentan zum stark reduzierten Preis – nur für kurze Zeit!

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Hexerei im Coven oder allein? Dein persönlicher Pfad durch die Magie

Coven - Hexenzirkel

Begib Dich auf eine Reise in die magische Welt des Wicca und erfahre, ob Hexerei im Coven oder als Einzelgängerin erfüllender ist.

In diesem Beitrag geht Sabrina, eine erfahrene Hexe im 13. Jahr ihrer Praxis, auf die Frage ein, ob die Hexerei innerhalb eines Covens oder als Einzelgängerin erfüllender ist. Mit persönlich gewonnenen Einsichten führt sie uns durch ihre eigene Reise – von den ersten Tagen, in denen ein unerwartetes Geschenk ihr Interesse an Wicca weckte, bis hin zu ihrer heutigen Rolle in einem Druidenzirkel. Begleite Sabrina auf diesem faszinierenden Weg durch die Welt der Magie, um herauszufinden, wie sie ihren Platz in der spirituellen Gemeinschaft fand und was es wirklich bedeutet, den Pfad der Hexerei zu gehen.

Der Anfang meiner Reise – Die Geburt einer Hexe

Wicca - Geburt einer Hexe

Vor zwölf Jahren, als ich noch in einem Pflegeheim arbeitete, entfachte ein außergewöhnliches Ereignis mein Interesse an der Welt von Wicca. Eine sterbende Dame gab mir mit letzter Kraft ein geheimnisvolles, schwarzes Objekt, das bei mir immer noch eine heilige Stelle einnimmt – einen schwarzen Spiegel. Ihre Worte hallen noch heute in meinem Kopf: „Dieser Spiegel ist der Schlüssel zur anderen Seite, er führt Dich auf dem Pfad der…“. Leider konnte ich ihren Satz nie zu Ende hören.

Mein Interesse für Hexerei und Wicca-Tradition war jedoch geweckt. Ich begann, viel über das Thema zu lesen und fühlte mich schließlich bereit, den magischen Spiegel zu nutzen und andere Praktiken selbst auszuprobieren. Jahre vergingen, und während dieser Zeit wanderte ich alleine in der Welt von Wicca. Ich tauschte mich im Internet manchmal mit anderen Alleingängerinnen aus, aber ich schätzte es, selbstständig und unabhängig zu bleiben, um meine eigenen Regeln in der Magie zu finden.

Doch schon in diesen Tagen hatte ich während der besonderen Wicca-Feiertage, wie Samhain oder Beltane, immer das Verlangen nach Gleichgesinnten. Also suchte ich andere Hexen in meiner Nähe und versuchte, mich mit ihnen zu verbinden. Doch trotz aller Anstrengungen waren die Ergebnisse der gemeinsamen Rituale enttäuschend und die Energien nicht stimmig. Nach diesen ersten gescheiterten Versuchen, einen Hexenzirkel bzw. Coven aufzubauen, dachte ich, es wäre besser, auf meinem eigenen Weg zu bleiben. Doch alles änderte sich mit einer unvergesslichen Begegnung in den Wäldern…

Begegnung mit Gleichgesinnten

Eines Tages führte mich mein Pfad tief in die unberührten Wälder, auf der Suche nach einer wilden Wiese. Mein Ziel war es, seltene Hexenkräuter für das bevorstehende Beltane-Fest zu sammeln. Diese Reise, geleitet von einem Gefühl der Vorherbestimmung, führte mich zu einem unerwarteten und schicksalhaften Treffen: Inmitten der Stille des Waldes begegnete ich Esus, einem Druidenmeister von ehrwürdiger Gestalt und mit einer Aura, die die Luft um ihn herum zum Vibrieren brachte. Seine Augen, tief und verständnisvoll, schienen Geschichten aus einer anderen Welt zu erzählen.

Die Begegnung mit Esus war nichts weniger als magisch. Mit wenigen Worten, doch in einem Ton, der eine tiefe Resonanz in mir auslöste, lud er mich ein, an einem Ritual teilzunehmen, das nur einmal im Jahr, zum Dunkelmond von Beltane, zelebriert wurde. Er offenbarte mir, dass er der Meister eines kleinen Druidenzirkels sei, bestehend aus drei weiteren Schülern, und dass sie sich an einem verborgenen Kraftort im Herzen des Waldes versammeln würden. Die Art, wie er von dem Ritual sprach, ließen mein Herz schneller schlagen. Es war, als hätte das Schicksal selbst diese Begegnung arrangiert.

Hexerei Anfänge

Zurück in der Sicherheit meines Zuhauses, umgeben von meinen vertrauten Talismanen und dem sanften Flackern von Kerzenlicht, ließ ich Esus Worte auf mich wirken. Die Vorstellung, allein mit drei Männern, die ich nicht kannte, im dichten Wald ein Ritual zu feiern, ließ mich zögern. Auch die Unterschiede zwischen den Pfaden der Wicca-Hexerei und des Druidentums waren mir wohl bewusst. Ist ein Druidenzirkel wirklich das richtige für mich? War ich doch auf der Suche nach einem „klassischen“ Witch Coven! Und doch gab es etwas an Esus Präsenz, das über alle Divergenzen hinwegreiche – eine Reinheit und Spiritualität, die ich nicht ignorieren konnte.

Ich wandte mich an mein Pendel und suchte den Rat der Ahnen, die mich auf meinem Weg bis hierher geführt hatten. Die Antworten, die ich erhielt, waren unmissverständlich. Ein Gefühl des Friedens breitete sich in mir aus, als ob die Stimmen meiner Vorfahren mir versicherten, dass dies der richtige Schritt sei. Mit neuer Entschlossenheit packte ich meine rituellen Utensilien zusammen, bereit, mich auf diese neue, ungewisse Reise zu begeben.

Mein erstes Ritual am Kraftort

Als ich den versteckten Pfad entlangging, den Esus in seinen rätselhaften Anweisungen beschrieben hatte, öffnete sich der Wald schließlich zu einer Lichtung, die so atemberaubend war, dass sie mir den Atem raubte. Der Kraftort, ein geheiligter Boden, der schon von den alten keltischen Druiden für seine starke Verbindung zu den natürlichen Elementen verehrt wurde, lag vor mir. Umgeben von uralten Bäumen, deren Wurzeln tief in die Erde griffen, und einem klaren, von Mondlicht durchfluteten Bach, spürte ich sofort eine überwältigende Energie. Dies war ein Ort von roher Schönheit und magischer Kraft, an dem sich der Schleier zwischen den Welten zu verdünnen schien.

Esus erwartete mich bereits, zusammen mit seinen drei Schülern: Goraidh, Astrogaol und Manuel. Jeder von ihnen strahlte eine eigene, einzigartige Aura aus, doch zusammen bildeten sie eine harmonische Einheit, die perfekt in die natürliche Ordnung des Kraftorts passte. Ihre Begrüßung war warm und einladend, und obwohl wir uns gerade erst kennengelernt hatten, spürte ich eine tiefe Verbindung und ein gegenseitiges Verständnis, das nur schwer in Worte zu fassen ist. Es war, als hätte ich endlich eine verlorene Familie wiedergefunden, eine Gruppe von Seelen, die durch das Band der Magie miteinander verwoben waren.

Mit der Dämmerung des Dunkelmondes begannen wir mit den Vorbereitungen für das Beltane-Ritual. Unter Esus’ Anleitung richteten wir den heiligen Raum ein, entzündeten das Ritualfeuer und sammelten uns im Kreis, um die Energie des Moments zu ehren. Als das Ritual seinen Lauf nahm, fühlte ich, wie die Macht des Ortes durch jede Faser meines Seins strömte. Wir riefen die Elemente an, verbanden uns mit der Erde unter unseren Füßen, der Luft, die unsere Worte trug, dem Feuer, das unsere Seelen erwärmte, und dem Wasser, das unsere Absichten klärte. Die Energie um uns herum pulsierte lebendig, ein Tanz der Elemente, der sich mit unserer eigenen Magie vermischte.

Was ist ein Coven?

Ich war zutiefst bewegt von der Erfahrung, Teil eines so kraftvollen Rituals zu sein. Die Energien, die wir als Gruppe freisetzten, waren weit intensiver, als ich es jemals allein hätte erreichen können. Es war, als würden wir gemeinsam ein uraltes Lied singen, das tief in der Erde verwurzelt ist und bis in die Sterne reicht. In diesem Moment erkannte ich die wahre Bedeutung der Gemeinschaft und der geteilten Magie.

Dieses erste Ritual am Kraftort war nur der Beginn einer neuen Reise, die mein Verständnis von Magie und meine eigene Rolle in der Welt der Hexerei und des Druidentums für immer verändern sollte.

Mein Eintritt in den Zirkel

Nach der unvergesslichen Erfahrung meines ersten Rituals am Kraftort fühlte ich mich Esus und seinen Schülern auf eine Weise verbunden, die tief in das Gewebe meiner Seele eindrang. Es überraschte mich daher nicht, als Esus mich einlud, offiziell seine vierte Schülerin zu werden. Diese Einladung anzunehmen, fühlte sich an wie das natürliche Fortschreiten auf meinem Pfad. In den darauffolgenden Gesprächen erlebte ich zahlreiche Erkenntnisse. Besonders prägend war die Erkenntnis, dass Wicca und Druidentum nicht als Gegensätze, sondern als zwei Flüsse derselben spirituellen Quelle zu betrachten sind. Esus teilte diese Sichtweise durch die Metapher des Baumes, dessen Wurzeln tief in der Erde verankert sind und dessen Äste sich in unterschiedliche Richtungen ausstrecken, doch alle vom selben Stamm genährt werden. Diese Vorstellung verankerte sich tief in meinem Herzen und festigte meinen Entschluss, Teil dieses Zirkels zu werden.

Die Integration in den Druidenzirkel war für mich eine Gelegenheit, nicht nur mein Wissen zu erweitern, sondern auch meine eigenen Erfahrungen und die einzigartige Perspektive meiner femininen Energie in diese vorwiegend männliche Gemeinschaft einzubringen. Esus ermutigte mich, meine individuellen Talente und Sichtweisen zu teilen, was den Zirkel bereicherte und zu einem tieferen Verständnis der Balance zwischen den Energien führte. Diese Dynamik erlaubte mir, ein Gefühl der Gleichwertigkeit und des Respekts innerhalb des Zirkels zu erleben, was in vielen traditionellen magischen Gemeinschaften selten ist.

Die Entscheidung, mich dem Zirkel anzuschließen, erwies sich als einer der bedeutendsten Schritte meines Lebens. Durch die Teilnahme an den Festen des Jahreskreises und die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern des Zirkels erlebte ich eine magische Praxis, die in ihrer Intensität und Tiefe weit über das hinausging, was ich als Einzelpraktizierende jemals erfahren hatte.

Die gemeinsamen Rituale, die wir nicht nur im engen Kreis, sondern auch mit Teilnehmern aus dem ganzen Land durchführen, offenbaren mir die wahre Kraft der Gemeinschaft und die Potenzierung der magischen Energien, wenn sie in Harmonie und gemeinsamer Absicht gebündelt werden.

Hexen Coven vs. freies Wirken – Eine persönliche Entscheidung

Hexenzirkel

In meiner spirituellen Reise habe ich in meinem Zirkel ein Zuhause gefunden, das weit über meine ursprünglichen Vorstellungen hinausgeht. Doch es ist wichtig zu betonen, dass die Hexerei ein individueller Pfad ist, der von jedem einzigartig beschritten wird. Ob in der Gemeinschaft eines Covens oder in der Stille der Einzelpraxis, jede Entscheidung hat ihre eigene Kraft und Bedeutung.

Was ist ein Coven?

Ein Hexen Coven, historisch aus dem altfranzösischen „covent“ oder „convent“ abgeleitet, repräsentiert eine Gemeinschaft von Hexen, die sich zusammenfinden, um die Kunst der Magie zu praktizieren, spirituelles Wissen zu teilen und gemeinsam zu verehren. Oft wird auch das Wort Hexenzirkel verwendet. Diese Gruppen bestehen traditionell aus drei bis dreizehn Mitgliedern, die eine Balance zwischen männlichen und weiblichen Energien anstreben, was einen ausgewogenen Austausch und eine harmonische Praxis fördert. Bereits seit dem 12. Jahrhundert finden sich in der Literatur Hinweise auf Covens, die als organisierte Gruppen bei Hexensabbaten beschrieben werden, wenngleich diese Darstellungen oft von außenstehenden Beobachtern verfälscht wurden.

Die Geschichte und Tradition der Covens ist tief in der Wicca-Kultur verwurzelt, wo sie einst als geheime Treffen für diejenigen dienten, die sich den alten Glaubenswegen verschrieben haben.

Vorteile eines Hexen Covens

Die Entscheidung, einem Hexen Coven beizutreten, bietet zahlreiche Vorteile. Zum einen ist die Gemeinschaft ein Ort der Unterstützung und des gegenseitigen Verständnisses, in dem Mitglieder voneinander lernen und gemeinsam wachsen können. Die kollektive Praxis verstärkt die magischen Energien, wodurch Rituale und Zauber eine tiefere Wirksamkeit erreichen.

Darüber hinaus bietet die Zugehörigkeit zu einem Coven die Möglichkeit, Wissen und Erfahrungen in einem geschützten Rahmen zu teilen, der von Vertrauen und Respekt geprägt ist. Dieser Austausch kann zu einer beschleunigten persönlichen und spirituellen Entwicklung führen, die allein schwerer zu erreichen wäre.

Vorteile des Alleingangs

Die Praxis der Hexerei als Einzelgängerin bietet jedoch ebenso tiefgreifende Vorteile. Die solitäre Praxis ermöglicht eine unmittelbare und unverfälschte Verbindung zur eigenen Intuition und zu den natürlichen Energien, die die Hexenkunst durchdringen. Ohne die Notwendigkeit, Rituale und Überzeugungen innerhalb einer Gruppe abzustimmen, kann die persönliche Freiheit in der spirituellen Entfaltung vollständig entdeckt werden. Dieser Weg fördert eine intensive Selbstreflexion und -erkundung, die zu einem tiefen Verständnis der eigenen Macht und des persönlichen magischen Willens führt. Zudem ermöglicht die Alleinpraxis eine flexible Gestaltung der spirituellen Praxis, die sich nahtlos in den Alltag integrieren lässt und die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände berücksichtigt.

In meiner eigenen Erfahrung habe ich die transformative Kraft beider Pfade erlebt. Die Gemeinschaft des Druidenzirkels hat mir tiefe Einblicke und eine starke Verbindung zur kollektiven Energie der Gruppe eröffnet. Gleichzeitig hat die Zeit meiner solitären Praxis mir unbezahlbare Momente der Introspektion und der persönlichen magischen Entdeckung beschert.

Letztlich ist die Entscheidung, ob man den Weg der Hexerei allein oder im Coven geht, eine zutiefst persönliche Wahl, die auf den individuellen Bedürfnissen, Wünschen und der spirituellen Ausrichtung basiert.

Schlussgedanken – Dein Pfad in der Magie

Meine Reise durch die Welt der Hexerei, sei es als Teil eines Druidenzirkels oder auf dem solitären Pfad, hat mir gezeigt, dass jede magische Praxis ihre eigenen Tiefen und Schönheiten birgt. Ob Du Dich dazu entscheidest, in der Gemeinschaft eines Covens zu wachsen oder die Stille der Einzelpraxis vorziehst – erkenne, dass jede Reise ihre eigene Bedeutung und ihren eigenen Wert hat.

Magie zu praktizieren bedeutet, eine tiefe Verbindung mit den Kräften der Natur und des Universums einzugehen. Es geht nicht darum, einfach ein Hexenbrett zu kaufen und zu erwarten, dass man über Nacht zur Wicca-Priesterin wird. Vielmehr ist es ein Weg der Hingabe, des Lernens und der ständigen persönlichen sowie spirituellen Entwicklung. Magie erfordert Geduld, Verständnis und vor allem eine tiefe Verbundenheit mit den natürlichen Zyklen und Energien, die unsere Welt durchfließen.

Lasse Dich von Deiner Vorbestimmung leiten und sei offen für die Lehren, die die Natur und die Magie für Dich bereithalten. Es ist ein jahrelanger Weg, der Mut, Neugier und eine unerschütterliche Bereitschaft zum Wachstum erfordert. Aber für jene, die bereit sind, sich voll und ganz darauf einzulassen, offenbart sich eine Welt voller Wunder und tiefer Einsichten.

Ich lade Dich ein, Deinen eigenen magischen Weg zu erkunden. Sei mutig, sei neugierig und vor allem sei offen für die unendlichen Möglichkeiten, die die Hexerei bietet. Die Magie wartet darauf, von Dir entdeckt zu werden – ob allein oder im Kreis von Gleichgesinnten.

Über die Autorin

Sabrina, im 13. Jahr ihrer aktiven Hexenpraxis, ist hingebungsvolle Kräuterfrau und Wicca-Praktikantin. Ihre Reise als Hexe begann mit einem tiefgreifenden Erlebnis, das ihr Leben für immer veränderte und sie auf den Weg der Hexerei führte. Als Mitglied des Keltus Druidenzirkels hat sie ihre Praxis um die tiefen Traditionen des Druidentums erweitert, wobei sie stets ihre einzigartige Perspektive und feminine Energie in diesen männlich-dominierten Raum einbringt.

Sabrina

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Astralreisen – die transformative Seelen-Erfahrung

Astralsreisen

Seit Jahrtausenden gibt es überall auf der Welt immer wieder Berichte von Menschen, die zutiefst mystische Erfahrungen gesammelt haben. Manche davon geschehen ganz plötzlich und unerwartet. Andere hingegen werden gezielt ausgelöst. Allen gemein sind im Ergebnis Erkenntnisse oder Einsichten, die das persönliche Leben grundlegend verändern; und zwar in der Regel hin zu mehr Lebensfreude und Glückseligkeit.

Astralreisen gehören zu solchen transformativen Erfahrungen. Dabei handelt es sich um außerkörperliche Erfahrungen, sogenannte Out of Body Experiences (OBE), bei denen sich das Bewusstsein über den Körper hinaus erweitert. Das bedeutet, dass der physische Körper verlassen wird und in Dimensionen fernab von Raum und Zeit gereist werden kann.

In diesem Artikel erklären wir dir, was genau Astralreisen sind, wie du sie auslösen kannst und worauf du dabei achten solltest.

Was ist eine Astralreise?

Eine Astralreise ist ein Phänomen, bei dem du bewusst deinen physischen Körper verlässt und in die feinstoffliche Welt, die sogenannte astrale Ebene, eintauchst. Ähnlich wie beim Luziden Träumen (Klarträumen) können wir die Situation, in der wir uns dann wiederfinden, aktiv gestalten und beeinflussen. Astralreisen gehen sogar noch eine Ebene tiefer als Luzide Träume. Denn Raum und Zeit lösen sich auf und du kannst an fern gelegene Orte reisen, in die Vergangenheit oder Zukunft blicken, Fragen an dein höheres Selbst stellen, den Sinn deines Lebens finden, Kontakt mit Verstorbenen aufnehmen oder Parallelwelten besuchen.

Grundsätzlich erweitert eine Astralreise das Bewusstsein enorm. Du sprengst die Grenzen deines Verstandes und lernst zu verstehen, wer du wirklich bist. Die OBE ermöglicht es dir sogar, über dein Ego hinauszuwachsen, grenzenlose Freiheit zu erleben und in die Einheit mit allem zu kommen. Ein unglaubliches Gefühl!

Was ist eine Astralreise?

Was passiert während der Astralreise?

Bei der Astralreise tritt der Astralkörper in Kontakt mit verschiedenen Ebenen der feinstofflichen Welt. Der Astralkörper hat eine höhere Frequenz als der physische Körper und ist eine Art Energie- bzw. Lichtkörper des Menschen. Er ist der Sitz der Seele und kann unabhängig vom physischen Körper existieren und sich bewegen. Deshalb tauchst du während einer Astralreise auch in Dimensionen höherer Frequenz ein.

Mit deinem herausgelösten Bewusstsein kannst du nun in Kontakt zur feinstofflichen Welt treten. Du erlebst unterschiedlichste Realitäten, Landschaften und Ebenen des Bewusstseins. Du kannst auf feinstoffliche Wesen wie beispielsweise Lichtwesen, Engel oder aufgestiegene Meister treffen. Deine Sinne sind sehr fein und scharf und lassen dich Dinge wahrnehmen, die dir im Normalzustand verborgen bleiben. So kannst du vielleicht die Aura anderer erkennen oder den Fluss von feinstofflichem Prana spüren. Die Erfahrungen während einer Astralreise sind häufig sehr intensiv und realitätsnah.

Astralreisen lernen: So verlässt du deinen physischen Körper

Im Grunde kann jeder Astralreisen lernen. Faktisch ist es sogar so, dass wir jede Nacht eine Astralreise antreten. Und zwar während der Tiefschlafphase. Nur gehen wir hier eben unbewusst auf Reisen. Der Schlüssel liegt darin, das Bewusstsein wach zu halten, wenn der physische Körper einschläft. Verständlicherweise fällt das vielen Menschen schwer. Aber durch gezieltes Trainieren kannst du es mit etwas Geduld und Ausdauer schaffen. Folgende Schritte helfen dir dabei:

Schritt 1: Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung ist wichtig, um eine Astralreise erfolgreich auszulösen. Mache es dir gemütlich, trage bequeme Kleidung und schaffe dir einen geschützten Raum, in dem du dich sicher fühlst und nicht gestört wirst. Versuche, negative Gedanken oder Gefühle aktiv loszulassen. Entspannungsübungen wie autogenes Training oder Meditation helfen dabei, den Geist zu beruhigen und dich auf die außerkörperliche Erfahrung vorzubereiten.

Schritt 2: Einleitung

Im zweiten Schritt lenkst du nun deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf den Prozess des Einschlafens. Beobachte deinen Atem und lasse den Körper dabei schwer und müde in die Erde sinken. Du bist jetzt total entspannt. Schließe deine Augen und richte den Fokus nach innen. Was siehst du vor deinem geistigen Auge? Vielleicht steigen Bilder, Formen und Farben oder Lichtblitze auf. Kannst du was hören oder fühlen? Nimmst du ein sanftes Rauschen wahr oder eine leichte Vibration?

Schritt 3: Auslösen der Reise

Nimmt die innere Wahrnehmung zu, ist das ein Hinweis darauf, dass der physische Körper allmählich einschläft. Versuche, ganz konzentriert bei deiner inneren Wahrnehmung zu bleiben und deinen Geist wach zu halten. Du befindest dich mit deinem Bewusstsein jetzt im Alphawellenbereich, ein Zustand zwischen Wachheit und Schlaf. Die Bilder und Töne sind nun stärker und vermischen sich mit der Realitätswahrnehmung. Bleibe fokussiert und atme ruhig und gleichmäßig. Lasse alle Energien und Vibrationen durch dich hindurchfließen, bis du eine tiefe Ebene erreichst, in der plötzlich absolute Stille herrscht.

Schritt 4: Austritt aus dem Körper

Nimm deinen Astralkörper wahr. Du kannst ihn jetzt aus deinem physischen Körper herauslösen. Das gelingt gut, indem du dich auf die Seite rollst. Alternativ kannst du dich auch einfach ins Sitzen aufrichten oder mithilfe eines Seiles aus dem Körper herausziehen. Wenn du das geschafft hast, startet deine Astralreise in verborgene Dimensionen.

Schritt 5: Rückkehr

Die Rückkehr in den physischen Körper passiert häufig automatisch. In der Regel geschieht das, wenn unsere Konzentration nachlässt, wir emotional erregt sind oder Gedanken an die physische Welt auftauchen. Du kannst dir die Rückkehr auch konkret herbei wünschen und dich darauf fokussieren, in deinen Körper zurückzukehren.

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Astralreisen lernen

Worauf muss ich beim Astralreisen achten?

Astralreisen sind individuelle Erfahrungen und für jeden Menschen unterschiedlich. Sie können sehr intensiv ausfallen und ein hohes Maß an Konzentration, Willensstärke und Bewusstheit erfodern. Es ist wichtig, sich auf seine eigenen Erfahrungen zu fokussieren. Vergleiche dich nicht mit anderen und lasse dich nicht von äußeren Faktoren ablenken. Außerdem ist es ratsam, möglichst entspannt an eine Astralreise heranzugehen. So vermeidest du, während der Erfahrung in Panik zu geraten oder traumatische Erlebnisse in dein Feld zu rufen. Wenn du dennoch das Gefühl hast, die Kontrolle zu verlieren, kannst du die Reise jederzeit beenden und dich zurück in deinen physischen Körper bewegen.

Vorteile von Astralreisen

Astralreisen sind tief spirituelle Erfahrungen, die die Grenzen unseres Verstandes sprengen und unser Bewusstsein enorm erweitern. Astralreisende berichten von einem tieferen Verständnis des Selbst und des Universums. Die Illusion des Getrenntseins wird durchschnitten. Eine tiefe Verbundenheit mit allem Existierenden wird erfahrbar. Wenn sich diese Illusion auflöst, bricht sich ein unglaublich starkes Freiheitsgefühl in uns Bahn.

OBE lassen uns außerdem Grenzerfahrungen sammeln und über uns selbst hinauswachsen. Wir können uns unseren größten Ängsten stellen und lernen, sie durch Konfrontation zu überwinden. Eine Astralreise kann sogar dazu beitragen, die Angst vor dem Tod zu verringern oder sie gar ganz zu verlieren. Denn wir erleben, dass das Bewusstsein über den physischen Körper hinaus fortbesteht.

Es gibt zudem Berichte von Praktizierenden, die heilende Erfahrungen auf der astralen Ebene erlebt haben. Häufig spielen sich die Selbstheilungsprozesse auf psychischer und physischer Ebene ab. Die Möglichkeit, Blockaden zu erkennen und aufzulösen, kann zu tiefem inneren Frieden und Wohlbefinden führen.

Durch die Erforschung von nicht-physischen Realitäten können Menschen ferner neue Erkenntnisse über sich selbst gewinnen und ihre Lebensaufgabe erkennen. Eine Astralreise kann wie ein Katalysator persönliche Entwicklung und spirituelles Wachstum fördern. Es gibt sogar Berichte von Menschen, die während einer OBE neue Informationen oder Wissen gewonnen haben, das ihnen im physischen Zustand nicht zugänglich war. Astralreisen regen die Kreativität an, bieten neue Perspektiven und schenken große Inspiration. Die Erkenntnisse und Erfahrungen einer Reise durch die astrale Welt führt zu positiverer Lebenseinstellung, mehr Dankbarkeit, Freude und einem tiefen Gefühl von innerem Frieden.

Gefahren bei Astralreisen

Auf der astralen Ebene gibt es auch Wesenheiten, die nicht unbedingt gute Absichten haben. Verschiedene Energieformen können den Astralkörper belasten oder ihn sogar attackieren.

Obwohl es sich bei Astralreisen um spirituelle Erfahrungen handelt, können auch hier unangenehme Folgen nicht ausgeschlossen werden. Einige Praktizierende berichten von energetischer Erschöpfung nach solchen Reisen. Sie leiden dann an Müdigkeit oder geistiger Ermattung. Manch Suchender läuft auch Gefahr, aus der realen Welt zu flüchten und landet im schlimmsten Fall in einer Art Abhängigkeitsverhältnis.

Zusammenfassung

Astralreisen sind außerkörperliche Erfahrungen, bei denen Menschen bewusst aus dem physischen Körper austreten und in die sogenannte astrale Ebene eintauchen. Sie befinden sich dann in der feinstofflichen Welt, in der Raum und Zeit nicht existieren und das Multiversum erfahren werden kann. Hier ist es möglich, auf Zeitreise zu gehen, Kontakt zu Engeln, aufgestiegenen Meistern oder geliebten Verstorbenen aufzunehmen, den Sinn des Lebens herauszufinden und die Angst vor dem Tod zu überwinden.

Nicht selten bilden diese OBEs einen markanten Wendepunkt im Leben und leiten große Transformationsprozesse und spirituelles Wachstum ein. Praktizierende können tiefe Heilprozesse durchlaufen, über sich selbst hinauswachsen und mehr Dankbarkeit, Lebensfreude und tiefen inneren Frieden kultivieren. Die Kunst des Astralreisens durchschneidet die Illusion des Getrenntseins und lässt uns das Einheitsgefühl erfahren. Sie öffnet das Tor zu einer Welt voller Abenteuer und grenzenlosem Potenzial.

Über den Autor

Andreas Schwarz löste seine erste Astralreise mit 18 Jahren aus. Nach dem Abschluss seines Ingenieurstudiums entschied er sich, seiner wahren Lebensvision zu folgen: Eine Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität zu schlagen und seine spirituellen Erfahrungen mit der Welt zu teilen. Er ist Gründer der Online-Plattform HigherMind, Spiegel-Bestseller Autor und spiritueller Lehrer. Schwarz hat bereits tausenden Menschen erfolgreich dabei geholfen, ihr Bewusstsein zu entfalten und ein Leben in absoluter Freiheit zu verwirklichen. Besuche seinen YouTube Kanal, um mehr zu erfahren.

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Ostara-Ritual: Einladung & Anleitung zum Ritual zur Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche 2024

Ostara Ritual 2024

Ostara 2024, das Frühjahrs-Äquinoktium, ereignet sich in diesem Jahr am 20. März. Zu diesem besonderen Anlass laden wir Dich ein, in einem druidischen Ritual die kosmische Harmonie gemeinsam zu genießen und den Austausch mit den Eichengeistern zu suchen. Im Folgenden erfährst Du, was genau im Ostara-Ritual 2024 passieren soll und wie Du mitmachen kannst.

Unser großes Ostara-Ritual steht wieder ganz im Zeichen der Eiche. Dieses Jahr werden wir gemeinsam ein Pendel nutzen, um von den Eichengeistern Antworten auf unsere wichtigsten Fragen zu erhalten. Lese weiter, um zu erfahren, wie genau das Ritual funktioniert und was Du vorbereiten solltest.

Trägerinnen und Träger eines Druidenstabs bitten wir wieder, ihren Stab im Ritual bei sich zu haben. Falls Du mehrere Stäbe zur Auswahl hast, nutze bitte den Stab der Eiche!

Vorbereitung auf das Ostara-Ritual

Ostara ist der Tag der Eiche, und wie Druiden schon lange wissen, sind die Eichengeister zur Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche besonders offen für den Austausch mit uns. Du wirst im Ritual also eine Gelegenheit haben, Fragen an diese alten, weisen Energiewesen zu stellen. Das erste, das Du für das Ritual vorbereiten solltest, sind also Fragen an die Eichengeistern – das können Fragen über die Zukunft sein, über die Vergangenheit, über Dein Leben, oder über ein Herzensanliegen.

Für das Ritual selbst brauchst Du folgende Dinge:

  • Ein Pendel: Wähle am besten Dein liebstes Pendel für das Ritual. Falls Du noch kein Pendel hast, empfehlen wir unser neues Holzpendel ‚Träne Gaias‘.
  • Ein Pendeltuch: Das Pendeltuch dient, um die Signale der Eichengeister richtig zu interpretieren. Wir haben dafür ein Jahreskreis-Pendeltuch entwickelt, das Du hier kostenlos herunterladen und ausdrucken kannst. Und bis zum Ritual schenken wir Dir das keltische Pendeltuch im Wert von €32,- in schwarz, dunkelgrün oder olivfarben zu Deiner Bestellung! Bitte nutze dazu den Gutscheincode ‚EichenWissen24‘. Gültig ab einem Mindestbestellwert von €60,-.
  • Eine geeignete Räucherung: Zum Beispiel mit Eichenmisteln, getrockneten Eichenblättern, oder die Ostara-Räuchermischung. Bitte beachte auch unsere Anleitung zum richtigen Räuchern.

Unser Pendeltuch ist so gestaltet, dass es in diesem Ritual bestmögliche Führung bietet. Neben Ja/Nein-Antworten können damit auch Signale zum Jahreskreis, zu einzelnen Mondphasen, zu astrologischen Daten, und sogar Wörter in der Form von einzelnen Buchstaben interpretiert werden:

Falls Du noch wenig Erfahrung mit dem Pendeln hast, kann Dir unsere Pendelanleitung helfen, Dich auf das Ritual vorzubereiten.

Im Anschluss wird der Aufbau der Ritualfläche und der genaue Ablauf des Ostara-Rituals am 20. März 2024 erklärt.

Ritualanleitung für das Ostara-Ritual am 20. März 2024

Beginn: 18 Uhr (vorbereitende Meditation empfohlen)

Das Ritual beginnt kurz vor Sonnenuntergang, um 18 Uhr. Bitte beginne schon vor dem Ritual mit dem Räuchern, damit sich die Kraft der Räucherung ausbreiten kann. Das Ritual kann grundsätzlich an jedem Ort stattfinden. Wichtig ist, dass Du ungestört bist und genug Raum für die Pendelfläche hast.

Bitte bereite die Ritualfläche so vor, dass die Pendelfläche nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet ist (siehe N/O/S/W-Markierungen an den Ecken). Du kannst die Pendelfläche auf dem Boden vorbereiten, auf einem Tisch, oder auf Deinem Altar, je nachdem was für Dich am bequemsten ist. Lege Dein Pendel zuerst in die Mitte des Ritualtuchs und platziere Kerzen und anderes persönliches Ritualzubehör je nach Deinen Vorlieben.

Deine Ritualfläche könnte in etwa so aussehen:

Anleitung Ostara Ritual
Aufbau Ritualfläche für das Ritual zu Ostara 2024

Im ersten Schritt des Rituals erwecken wir gemeinsam die Eichengeister. Lass das Pendel dazu in der Mitte der Ritualfläche liegen und konzentriere Dich auf die Energie im Raum um Dich herum. Wenn Du Dich bereit fühlst, sprich den ersten Vers des Eichenzaubers. Du kannst dabei auch mit einem Räuchergefäß um die Ritualfläche schreiten oder Deinen Druidenstab einsetzen.

Eichenzauber, 1. Vers:

Duir, Duir, Duir

Rege deine Wurzeln

Duir, Duir, Duir

Strecke deine Äste

Duir, Duir, Duir

Wache auf aus deinem Schlaf

Nachdem wir den Spruch alle gesprochen haben, wirst Du spüren können, wie die Kraft der Eichengeister sich langsam ausbreitet. Das kann sich anfühlen, wie mächtige Wurzeln, die sich um uns herum ausbreiten.

Wiederhole den 1. Vers vom Eichenzauber noch einmal. Lege dann beide Handflächen fest auf die Pendelfläche und wiederhole dabei mehrmals diesen Spruch:

Duir, Duir, Duir,

Gib dem Boden Kraft

Nun ist es an der Zeit, Dein Pendel zu erheben. Nimm dazu vorsichtig das Ende der Kette und ziehe das Pendel langsam hoch. Lasse seinen Schwerpunkt möglichst über dem Mittelpunkt der Ritualfläche. Sprich dann den nächsten Vers des Eichenzaubers:

Duir, Duir, Duir,

Teile Deine Wärme

Duir, Duir, Duir,

Zeig mir Deinen Fluss

Die Eichengeister sind jetzt bereit für unsere Fragen! Beginne, der Reihe nach Deine Fragen zu stellen. Lass dazu das Pendel zuerst zur Ruhe kommen und stelle dann die erste Frage.

Gib den Eichengeistern etwas Zeit, um zu reagieren. Es kann einen Moment dauern, aber bald sollte sich das Pendel in Bewegung setzen. Achte genau auf diese Bewegungen. Mit der Pendelfläche können die Antworten nicht nur „Ja“ oder „Nein“ bedeuten – es ist auch möglich, dass Dich die Geister zum Beispiel auf einen bestimmten Abschnitt im Jahreskreis hinweisen wollen, auf eine Mondphase, oder auf eine Person in Form eines astrologischen Sternzeichens.

Bitte gib dem Pendel zwischen Deinen Fragen immer etwas Zeit, zur Ruhe zu kommen. Wenn Du keine Antworten mehr bekommst, dann ist es an der Zeit, sich bei den Geistern zu bedanken und den Austausch zu beenden. Wenn Dieser Zeitpunkt gekommen ist, wiederhole mindestens drei Mal diesen Vers:

Duir, Duir, Duir

Alter Geist des Waldes

Duir, Duir, Duir

Hab Dank für Deine Kraft

Nun beenden wir unseren Austausch mit den Eichengeistern. Wir hoffen, dass sie Dir wertvolle Führung zu Deinen wichtigsten Herzensanliegen gegeben haben. An unserem druidischen Kraftort bedanken wir uns nochmals im Namen aller, die mitgemacht haben, bei den Geistern der alten Eichen. Du bist eingeladen, noch persönliche Dankesworte zu sprchen.

Im Anschluss spricht unser Druidenmeister Esus noch den Ostara-Segen über alle Teilnehmer. Wir werden die restliche Nacht an unserem Kraftort nutzen, um weitere Rituale und druidische Arbeit durchzuführen.

Wir verbleiben in unbeschreiblicher Vorfreude auf das Ritual und die Verbindung mit Dir!

Das Geheimnis der Druidenstäbe