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Willkommen im Druiden-Almanach!

Wir heißen Dich herzlich willkommen im Druiden-Almanach 🙂 Hier findest Du viele spannende Beiträge aus Theorie und Praxis des Druidentums. Dich erwarten Themen aus der Welt der Naturmagie, der Spiritualität, sowie aus der keltischen Mythologie!

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Hinweis: Die im Almanach veröffentlichten Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht unbedingt die Meinung von Keltus und dem Druidenladen dar.

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Nekromantie: Ritueller Austausch mit den Toten

Nekromantie

Dieser Beitrag lädt Dich ein auf eine Reise ins Reich des spirituellen Austauschs mit den Toten und Ahnen. Erfahre alles über die Bedeutung und Rituale der Nekromantie!

Nekromantie ist die magische Beschwörung der Seelen von Verstorbenen. Zu Unrecht wird sie häufig als eine Form der schwarzen Magie betrachtet. Dabei ist der Austausch mit den Geistern der Ahnen eine spirituelle Praxis, die in nahezu allen Kulturen auftaucht und den Beteiligten dabei helfen kann, Abschluss und Frieden zu finden. Somit spielt Nekromantie auch in der weißen Magie eine wichtige Rolle.

Was ist Nekromantie?

Das Wort Nekromantie stammt aus dem Altgriechischen und setzt sich aus den beiden Worten nekros (Leiche) und mantis (Prophet) zusammen. Bereits in der Geschichte der Odyssee treffen wir auf Nekromantie: So reist Odysseus zum Nekromanteion von Ephyra, um von dort aus in den Hades abzusteigen, wo er den blinden Propheten Teiresias befreien möchte.

Bei den Kelten sollen die Priesterinnen der Schicksalsgöttin Morrigan verschiedene Formen der Nekromantie beherrscht haben. In der Bibel treffen wir im 1. Buch Samuels auf die Totenbeschwörerin von Endor. Und auch im Voodoo und Serano nehmen nekromantische Rituale eine zentrale Rolle ein!

Necromanteion
Das Nekromanteion von Ephyra ist bis heute erhalten geblieben. Bildrechte: Samuli Lintula

Geschichte und Formen der Totenbeschwörung

Selbstverständlich begegnen wir in den verschiedenen Kulturen ganz unterschiedlichen Vorstellungen und Praktiken der Nekromantie. Doch sie alle haben eine Gemeinsamkeit: das Verlangen, den Tod nicht als unüberwindbare Grenze zu sehen. In der Nekromantie sucht man nach Wegen, den Kontakt zu den Seelen der Verstorbenen zu erhalten, ihnen weiterhin Wertschätzung zu zeigen und das Leben und Wissen mit ihnen zu teilen.

Paracelsus definierte fünf Arten der Nekromantie:

  • Cognitio mortalium spirituum: “Erkenntnis durch verstorbene Seelen”. Alle Praktiken, bei denen die Geister der Ahnen um Wissen gebeten werden – z.B. bei einem Totenorakel.
  • Clausura nigromántica: “Der magische Einschluss”. Eine Art der Nekromantie, bei der mit Hilfe der Geister unsichtbarer Eingriff in den menschlichen Körper erfolgt. Paracelsus verweist dabei auf schwarzmagische Praktiken, bei denen zum Beispiel Nadeln oder Haarballen unter der Haut erscheinen. Doch z.B. in heilenden Ahnen-Ritualen ist es eine Form der weißen Magie.
  • Obcoecatio nigromántica: “Nekromantische Verdunkelung“. Die Verdunkelung bezieht sich hier zumeist auf das Vergessen und kann für Gutes sowie für Schlechtes eingesetzt werden. Eine weißmagische Form ist zum Beispiel die Verabschiedung von einer geliebten Seele in einem Ahnenritual.
  • Meteorica vivens: “Lebendige Meteorologie”. Hier wird mit Hilfe der Toten, sowie unter dem Einsatz von bestimmten Kräutern und Räucherungen, Einfluss auf die Welt der Lebenden genommen – zum Beispiel in der Form von einem Wetterzauber.
  • Tortura noctis: “Folter der Nacht“. Das bezieht sich auf alle Formen der Nekromantie, die sich mit Spuk-Phänomenen, Poltergeistern und gefangenen Seelen auseinandersetzen. Indem man Seelen dabei hilft, Frieden zu finden und weiterzuziehen, beendet man die „Tortura noctis“

An dieser Stelle ist anzumerken, dass alle Formen der Nekromantie (sowie nahezu alle magischen Praktiken) sowohl der schwarzen als auch der weißen Magie dienen können. Als Druiden arbeiten wir ausschließlich mit weißmagischen Ritualen. Die Totenbeschwörung durch schwarze Magie bezeichnet man als Nigromantie (von lat. niger = schwarz).

Nekromantie Bedeutung
Eine Geisterbeschwörung im London des frühen 19. Jahrhunderts

Nekromantie: Rituale der Totenbeschwörung

Wie das letzte Kapitel schon gezeigt hat, lässt sich in der Nekromantie mit der Hilfe der Toten eine Vielzahl unterschiedlicher Zwecke verfolgen. Unabhängig davon, welches Ritual man genau geplant hat, wird zuerst die Seele einer bestimmten Person gerufen. Danach gibt man der Seele eine Möglichkeit, sich zu artikulieren. Das ist der Hintergrund beim Gläserrücken oder einer „klassischen“ Totenbeschwörung mit einem Hexenbrett. Weiter unten erfährst Du mehr über die Werkzeuge der Nekromantie. Um eine Verbindung zum Totenreich herzustellen, kann man zuerst ein Anderswelt-Ritual durchführen.

Wichtig ist, dass man sich stets bewusst ist, dass Nekromantie kein Spiel ist! Man darf sich nur auf eine Totenbeschwörung einlassen, wenn man den Geistern Respekt und Ehrfurcht entgegenbringt.

Bevor man ein Ritual zur Totenbeschwörung beginnt, sollte man sich über seine Wünsche und Ziele im Klaren sein. Man sollte sich auch sicher sein, dass die Seele, die man rufen möchte, bereit ist im jeweiligen Anliegen ihre Unterstützung zu leisten. Auf keinen Fall darf man die Geister drängen! Wenn bei einem Ritual keine Antwort kommt, dann hat das seinen Grund und ist so zu akzeptieren.

In der druidischen Praxis sind beispielsweise eine rituelle Inkarnationsforschung und die Beschwörung des Geistführers Rituale der Nekromantie.

Nekromantie Räuchern

Werkzeuge der Nekromantie

Es gibt viele spirituelle Werkzeuge, mit denen man es den Geistern erleichtern kann, sich in einem Ahnen-Ritual auszudrücken. Hier findest Du eine Übersicht der wichtigsten Werkzeuge für den Austausch mit verstorbenen Seelen.

Das Hexenbrett (Wicca-Board)

Das Wicca-Beschwörungsbrett wurde speziell für Séancen und die Kommunikation mit den Ahnen entwickelt. Dabei legen die Beteiligten ihre Hände auf eine Planchette, die geführt von den Geistern über das Hexenbrett gleitet. Die Geister können die Planchette zu den verschiedenen Buchstaben des Alphabets leiten und so Wörter und ganze Sätze bilden. Die meisten Wicca-Boards haben auch ein Symbol für „Ja“ und „Nein“, sowie ein Signal für „Ende“, mit dem der Geist bekannt geben kann, dass die Beschwörung vorbei ist.

Das Mondglöckchen

Ein Mond- bzw. Ritualglöckchen ermöglicht es den Ahnen, uns auf besonders sanfte Weise Signale zu senden. Gutgesinnte Hausgeister können damit ihre Präsenz bekanntgeben und ihren Willen verkünden. Auch Ja/Nein Totenorakel, bei denen das Glöckchen klingelt oder nicht, sind möglich.

Der schwarze Spiegel

Ein schwarzer Spiegel (auch Hexenspiegel) ist ein magisches Werkzeug, das nicht nur für Anfänger einen großen Reiz hat. Dabei konzentriert man sich in einem Ritual auf die schwarze Spiegelfläche, auf der sich Botschaften aus dem Geisterreich visualisieren können. Die Geister zeigen einem dabei nur das, was sie einem zeigen möchten und ermöglichen dabei oft Einblicke in die eigene Seele.

Tipps zur Räucherung & Beleuchtung

Die passende Atmosphäre spielt bei allen Ritualen der Nekromantie eine große Rolle und auch der Zeitpunkt (am besten Vollmond oder Dunkelmond) sollte sorgfältig gewählt sein. Traditionelles Räucherwerk für die Kontaktsuche zu den Toten und Ahnen sind Salbei, Lavendel, sowie die getrockneten Blätter der Rotbuche. An dieser stelle möchten wir auch die druidische Räuchermischung zur Öffnung der Pforten zur Anderswelt besonders empfehlen!

Die Beleuchtung sollte ausschließlich von Kerzenlicht stammen! Eine schwarze Kerze ermöglicht hier die besten Resultate.

Finde Deine Ahnen-Sigille

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Das Druidenrätsel 2021 & große Channeling-Aktion

Druidenrätsel 21

Wie angekündigt startet heute die große Verlosung, bei der es einen originalen Keltus-Druidenstab zu gewinnen gibt!

Um bei der Verlosung mitzumachen, musst Du ein Druidenrätsel lösen.

Hier ist das Rätsel:

Sprachlos heult er

Flügellos weht er

Zahnlos beißt er

Lippenlos flüstert er

Mundlos bläst er

Wer ist er?

Wenn Du denkst die Lösung zu wissen, dann sende uns bitte eine Nachricht mit Deinem Namen, Deinem Baumhoroskop und dem Lösungswort an verlosung@keltus.eu. Der Einsendeschluss ist der 24.10. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.          

Der Gewinner wird im nächsten Rundschreiben bekannt gegeben!

Jetzt für das Rundschreiben anmelden

Nur bis Samhain: Alle Channelings zum Aktionspreis!

Der Vollmond vor Samhain am 20. Oktober, der Neumond nach Samhain am 4. November, sowie das große druidische Neujahrsfest selbst, bieten den Druiden außergewöhnlich gute Bedingungen, um sich mit den Geistern der Ahnen und der Anderswelt auszutauschen.

Wenn Du interessiert bist, in einem druidischen Channeling Dein Krafttier zu finden, Deinen Keltennamen zu erfahren, oder Deinen Geistführer kennenzulernen, dann ist jetzt genau die richtige Zeit dafür!

Bis Samhain bieten wir alle Formen der druidischen Arbeit zum stark reduzierten Preis an! 🙂

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Große Samhain-Verlosung: Gewinne Deinen Druidenstab!

Druidenstab gewinnen

Am 31. Oktober erwartet uns das druidische Neujahrsfest Samhain. Zu diesem besonderen Anlass werden wir einen neuen Druidenstab erschaffen, den Du jetzt gewinnen kannst!

Der Druidenstab wird passend zum keltischen Baumhoroskop des zukünftigen Trägers vom Druidenmeister gesucht und nach alter Tradition bearbeitet. Auf Wunsch statten wir ihn mit einem Kraftsein und einer Schutzrune aus.

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, muss zuerst ein Druidenrätsel lösen!

Das Rätsel wird im nächsten Rundschreiben am Freitag, 1. Oktober, bekannt gegeben. Danach ist die Verlosung für drei Wochen geöffnet.

Jetzt für das Rundschreiben anmelden und Druidenrätsel lösen

Druidenstab Bilder

Hier findest Du Beispielbilder von Druidenstäben, zum Teil mit Kristallen und Runen. Jeder Stab ist ein Unikat, das individuell für den zukünftigen Träger gefunden wird!

Werde jetzt zum Druidenstabträger

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Mabon Ritual 2021: Druidische Danksagung an Mutter Erde

Mabon 2021

Anlässlich der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche am 22. September laden wir Dich herzlich zu einem großen Mabon-Ritual ein. Dabei möchten wir Mutter Erde gemeinsam unsere Dankbarkeit ausdrücken. Um 21:21 Uhr – dem genauen Zeitpunkt des Äquinoktiums! – werden wir im Energiefeld der „Kraft der 21“ die Saat für neues Leben pflanzen. In diesem Beitrag erfährst Du alles über das Mabon Ritual 2021.

Mabon – Ein Fest der Elemente

Feuer von Mabon

Das Herbst-Äquinoktium Mabon ist ein Fest, in dem wir unseren Respekt und unsere Ehrfurcht gegenüber den Elementen ausdrücken. Im großen Gemeinschaftsritual möchten wir uns bei Mutter Erde für das Geschenk des Lebens bedanken und darum bitten, uns Kraft und Vitalität für den Winter zu spenden. Als Teil des Rituals werden wir Wunschbohnen anpflanzen, so dass uns auch in der kalten Jahreszeit neues Leben begleitet. Der Druidenmeister Esus wird schließlich vom Kraftort einen Mabon-Segen über alle Teilnehmer sprechen.

Mit jedem, der mitmacht, wächst die Kraft des Rituals. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und die verlässliche Unterstützung der Druidenstabträger! ❤️

Das Ritual findet am Abend des 22. September 2021 statt. Im Folgenden findest Du alle Infos zum Zeitplan und Ablauf des Rituals.

Lesetipp: Erfahre mehr über die Geschichte und Bedeutung von Mabon

Werde zum Druidenstabträger!

Zur Ritualvorbereitung

Damit Du Dich am Abend von Mabon voll und ganz auf das Ritual konzentrieren kannst, ist etwas Vorbereitung nötig. Falls Du das Ritual an einem Ort im Freien durchführen möchtest, dann nimm bitte alle nötigen Utensilien dorthin mit. Das Ritual funktioniert aber auch von zuhause aus.

Für das Mabon-Ritual brauchst Du folgende Dinge:

  • Einen Blumentopf mit Erde (mindestens 3 Liter)
  • Ein Gefäß mit gereinigtem, belebtem Wasser (ca. 1 Liter – mehr dazu weiter unten)
  • Drei Bohnen-Samen (Hinweis: Bis zum 14. September verschenken wir zu jeder Bestellung im Druidenladen ein Säckchen Wunschbohnen!)

Die Erde, die Du für den Topf verwendest, sollte möglichst reichhaltig und naturbelassen sein. Für besonders gute Effekte kannst Du eine kleine Menge Kraftort-Erde beimischen. Um das Wasser für das Ritual zu vitalisieren, solltest Du es schon in der Nacht davor in das Mondlicht stellen und – falls vorhanden – einige Kraftsteine mit reinigender Wirkung wie Bergkristall oder Rosenquarz hineinlegen.

Die Bohnensamen erhältst Du im Moment gratis zu jeder Bestellung im Druidenladen. Sie stammen aus der Saatgut-Sortiment des Druidenmeisters und wurden speziell für dieses Ritual vorbereitet. Alternativ kannst Du aber auch ganz normale Bohnensamen verwenden! Bitte gib die Bohnen schon mindestens 12 Stunden vor dem Ritual in das Wasser, so dass sie seine Energie aufnehmen können.

Mabon-Wunschbohnen
Bis 14. September erhältst Du die Wunschbohnen zu Deiner Bestellung im Druidenladen geschenkt!

Bezüglich Räucherung empfehlen wir natürlich die altbewehrte Mabon-Räuchermischung. Auch eine Räucherung mit getrockneten Misteln und Fichtenharz ist für das Ritual sehr gut geeignet.

Wer keinen Druidenstab zur Seite hat, aber trotzdem am Kraftfeld der 21 Lebensbäume mitwirken möchten, dem raten wir für das Ritual ein Baumkreis-Set aufzubauen.

Im Ritual werden mehrere Zaubersprüche verwendet und es ist ratsam, sich die Sprüche und ihre Reihenfolge vorher einzuprägen. Du findest die Zaubersprüche im nächsten Teil in der Ritualanleitung.

Hinweis für Menschen mit Lungenbeschwerden: Falls Du empfindlich auf Rauch reagierst, dann empfehlen wir anstatt einer Räucherung einen geeigneten energetischen Spray zu verwenden

Zeitplan & Ritualanleitung für das Mabon-Ritual

Das Ritual beginnt am Mittwoch, 22. September, um 21 Uhr. Das Feuer am Kraftort wird zu dieser Zeit bereits hoch lodern und der Geist von Mabon wird deutlich spürbar sein. Wir empfehlen Dir bereits vor 21 Uhr mit einer vorbereitende Meditation zu beginnen, damit Du bereits mental auf das Ritual eingestimmt bist.

Der Topf mit der Erde sollte um 21 Uhr vor Dir stehen, die Räucherung brennen und das Wasser und die Bohnen griffbereit sein. Für das Ritual kannst Du sie aus dem Wasserbad nehmen. Alle Druidenstabträger bitten wir, ihren Stab ab diesem Zeitpunkt in Händen zu halten, so dass sich das Kraftfeld der 21 Lebensbäume aufbauen kann.

Nimm Dir zuerst Zeit, Dich auf unser Energiefeld einzuschwingen. Es kann Dir helfen, leise zu summen, bis Du die richtige Frequenz wahrnimmst. Sobald Du Dich bereit fühlst, sprich den ersten Dankes-Spruch:

Mutter Erde, wir danken Dir für das Geschenk des Lebens

Wiederhole diesen Spruch mindestens dreimal.

Konzentriere Dich dann auf den Topf, bis Du die Verbindung zu seinem Inhalt, der Erde, wahrnimmst. Sprich nun die Dankes-Formel an das Element Erde:

Erde, aus Dir kommen wir, wir sind für immer Teil von Dir

Wiederhole auch diesen Spruch mindestens dreimal. Falls Du einen Druidenstab hast, kannst Du damit über dem Topf kreisen. Kreise ansonsten mit Deinen Händen darüber.

Lenke Deine Konzentration nun auf das Gefäß mit dem Wasser. Kannst Du die Verbindung spüren? Sprich den Wasser-Zauber mindestens dreimal, während Du über dem Gefäß mit Deinen Händen bzw. Deinem Stab kreist:

Wasser, Quell des Lebens, erfülle uns mit Licht

Nimm danach den Krug und gieße etwas Wasser in den Topf. Lass Dich dabei von Mutter Erde führen.

Konzentriere Dich nun auf die drei Bohnensamen. Zu diesem Zeitpunkt wird das Energiefeld bereits so stark sein, dass sie vielleicht sogar schon sichtbar vibrieren. Nimm all drei Bohnen in die linke Hand und forme eine leichte Faust darum. Spüre, wie sie sich in Deine Hand einfügen. Als Teil von Mutter Erde sind sie auch ein Teil von Dir. Das Ritual ist so aufgebaut, dass Du für diesen Abschnitt noch ausreichend Zeit zur Verfügung haben wirst – nimmt Dir also die Zeit, die Du braucht!

Kreise dann mit den Bohnen in der Hand über der Erde und sprich zum Zeitpunkt des Äquinoktiums – 21:21 Uhr, Du wirst es wahrscheinlich intuitiv spüren können! – den folgenden Spruch (diesmal nur einmal!):

Mabon teacht liom

Spende uns den Schutz von Duir

Sende uns das Licht von Ailim

Mabon teacht liom

Sobald die letzte Silbe gesprochen ist, lasse die Bohnen auf die Erde fallen. Drücke sie so wie sie gefallen sind ein paar Zentimeter tief in den Topf und bedecke sie mit Erde. Gieße anschließend noch einmal Wasser darüber.

Wenn Du möchtest, kannst Du jetzt bis zu drei Wünsche aussprechen, die im nächsten Jahreskreis in Erfüllung gehen sollen!

Sprich im Anschluss noch dreimal den Dankesspruch und verneige Dich dabei vor dem Topf mit der Erde:

Mutter Erde, wir danken Dir für das Geschenk des Lebens

Danach wird der Druidenmeister einen Mabon-Segen über alle Teilnehmer sprechen. Damit endet das Mabon-Ritual 2021. Doch seine volle Kraft beginnt erst nun richtig zu wirken!

Die Bohnensamen tragen eine ganz besondere Energie in sich. Wir empfehlen, den Topf auf eine Fensterbank zu stellen und die Erde feucht zu halten. Dann werden schon bald kleine Bohnenpflanzen daraus sprießen. Im Herbst und Winter sollen sie uns daran erinnern, dass Mutter Erde immer da ist, um uns Kraft und Stärke zu spenden. Wachsen die Pflanzen zum Julfest noch, ist das ein Zeichen dafür, dass die Geister des Waldes über das Heim wachen. Wenn die „Mabon-Bohnen“ eines Tages selbst Früchte tragen, dann sind diese als ein ganz besonderes Geschenk zu betrachten, das man für andere Rituale verwenden oder sich ganz einfach schmecken lassen sollte! 😉

Wenn Du Dich zum Ritual austauschen oder andere dazu einladen möchtest, dann kannst Du dazu die Veranstaltungsgruppe auf Facebook nutzen.

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei der Vorbereitung und freuen uns auf die Verbindung mit Dir zu Mabon!

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Das Geheimnis der Kristallschädel: Eine Hüterin teilt ihre Erfahrung

Kristallschädel von Selmiara

Beseelte Kristallschädel sind magische Artefakte, die eine ganz besondere Rolle im Leben ihrer Hüter spielen. In diesem Beitrag erzählt uns die Kristallschädelhüterin Selmiara, wie sie zu dieser Berufung gefunden hat und was sie im Austausch mit den Schädeln erlebt.

Finde Deinen Geistführer

Wie kam mein erster Kristallschädel zu mir?

von Selmiara

Interessierte Menschen nehme ich heute auf diesem Weg mit zu den Anfängen meiner “Kristallhüterzeit”.

Nie hatte ich bewusst vor, einen Stein in Form eines menschlichen Schädels zu erwerben.

Eines Tages landete ich also auf einer Internetseite, welche unter Anderem Kristallschädel anbot. Besonders auffällig war für mich damals, dass dort “Hüter” gesucht wurden. Viele Fragen flossen durch meinen Geist. Was ist ein “Kristallschädelhüter”? Was macht man als Hüter? Dies waren nur zwei der mich bewegenden Fragen.

Ich betrachtete also die zum Verkauf stehenden Kristallwesen und plötzlich fiel mein Blick auf einen braun-weißen Jaspis-Schädel. Sofort war ich fasziniert und irritiert, ob der Stärke des Wunsches diesen Schädel zu mir reisen zu lassen.

Nach der Kontaktaufnahme mit dem vorherigen Hüter erfuhr ich z.B. den Namen des Schädels. Diese Kristallschädel sind geneigt, ihren Hütern ihren Namen zu verraten.

Kurz zusammengefasst, eine neue Welt eröffnete sich mir. Mein erster Schädel schläft regelmäßig in meinem Bett.

Die mich einhüllende Energie dieses allerersten Kristallwesens beflügelt mich bis heute.

Meine Reise nach Glastonbury plante ich damals mit diesem Kristallpartner – dort erfuhr ich hautnah, dass in England ein Kristallhüter einen ganz anderen Bekanntheitsgrad bekleidet als hierzulande!

Glastonbury
Rund um Glastonbury in England gibt es viele alte Kraftorte zu entdecken

Die Geburt eines magischen Begleiters

Einen ganz kleinen Steinkreis in Cornwall betretend, begegnete ich einigen anderen Besuchern des Kraftplatzes. Als sie meinen Kristallbegleiter sahen, freuten sie sich und man kam ins Gespräch. Zurück zuhause reifte der Entschluss, dass ein weiterer Kristallschädel uns zukünftig begleiten soll. Der Hinweis, dass Kristallschädel nie alleine bleiben, bestätigte sich somit.

Also wandte ich mich an den mir schon bekannten Druidenzirkel Keltus.

Ich schilderte Manuel meine Gedanken …

Für meinen Jaspis-Schädel suchte ich einen Obsidian-Schädel zur Gesellschaft, welcher ebenfalls schon Ritual-Erfahrung besitzen würde.

Schon energetisierte Kristallwesen kommunizieren mit mir schneller.

Dankenswerter Weise stimmte der Druidenzirkel zu, mir meinen “neuen” Partner zu erschaffen. Mit unglaublichem Feingefühl und einem großartigen Steinschleifer, welcher Seinesgleichen sucht, entstand mein Obsidian-Partner. Beide Schädel befinden sich regelmäßig in Heilzeremonien und sind sehr unterhaltungsfreudig. Mittlerweile ist die Schädelfamilie auch noch weitergewachsen.

Mit dieser, meiner Geschichte, möchte ich jeden zukünftigen Kristallschädelhüter ermutigen.

Auf seltsamen Wegen finden die Schädel zu ihren Hütern.

Gut gehütete Kristalle können meiner Meinung nach viel zur dringend notwendigen Erdheilung beitragen!

– Selmiara

Ein Kristallschädel

Werde zum Kristallschädelhüter: Beseelte Unikate warten auf Dich!

Du bist interessiert, selbst in die magische Welt der Kristallschädel einzutauchen? Wir unterstützen Dich gerne!

Im Druidenladen findest Du immer wieder handgefertigte Einzelstücke aus verschiedenen Kristallen und Edelsteinen. Jedes Exemplar hatte Gelegenheit, die einmalige Energie des Keltus-Kraftorts aufzusammeln. Und wir hatten Gelegenheit, den Charakter und die Eigenschaften der einzelnen Schädel bereits etwas kennenzulernen. So können wir den zukünftigen Hüter bestmöglich beraten und auf seine Aufgabe vorbereiten. Manchmal können wir ihn sogar schon den Namen seines Schädels verraten.

Für alle, die die Kraft verschiedener Kristalle in der Verbindung mit den Schädeln kennenlernen möchten, haben wir ein Kristallschädel-Set im Angebot, das fünf Schädel aus fünf verschiedenen Kraftsteinen beinhaltet.

Finde jetzt mehr heraus: