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Wir heißen Dich herzlich willkommen im Druiden-Almanach 🙂 Hier findest Du viele spannende Beiträge aus Theorie und Praxis des Druidentums. Dich erwarten Themen aus der Welt der Naturmagie, der Spiritualität, sowie aus der keltischen Mythologie!

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Hinweis: Die im Almanach veröffentlichten Beiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht unbedingt die Meinung von Keltus und dem Druidenladen dar.

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Walpurgisnacht: Rituale für die Feuernacht der Hexen

Walpurgisnacht Rituale

Am 30. April ist die Walpurgisnacht! In diesem Beitrag erfährst Du alles über die Bedeutung und Bräuche der „Hexennacht“, sowie Empfehlungen für Rituale.

Beltane-Räucherung zur Walpurgisnacht

Die Bedeutung der Walpurgisnacht

Was ist die Walpurgisnacht eigentlich? Unter diesem Namen ist sie erst seit dem 9. Jahrhundert bekannt, doch die Geschichte der „Nacht der Hexen“ reicht viel weiter zurück – bis in die Zeit der Kelten und Germanen. Schon sie zelebrierten die Nacht zum 1. Mai mit Feuern und Ritualen, zum Beispiel als das skandinavische Frühlingsfest und das keltische Fruchtbarkeitsfest Beltane.

Heute leitet sich die Bedeutung der Walpurgisnacht von der heiligen Walburga ab: Die englisch-stämmige Äbtissin eines Klosters in Heidenheim, die unzählige Wunderheilungen vollbracht haben soll und am 1. Mai 870 heilig gesprochen wurde.

Unabhängig von der Christianisierung gilt die Walpurgisnacht seit jeher als die Nacht der Hexen und Druiden.

Walpurgisnacht Bedeutung & Bräuche
Die Walpurgisnacht auf dem Heiligenberg in Heidelberg (Bildrechte: Andreas Fink)

Walpurgisnacht Bräuche

Für die Walpurgisnacht gibt es unzählige Bräuche, die sich von Region zu Region unterscheiden. Am bekanntesten sind wohl die Walpurgisfeuer, mit denen vielerorts der Frühling willkommen geheißen und den Ahnen gehuldigt wird.

Mancherorts ist es Tradition, zum Schutz vor bösen Geistern über das Walpurgisfeuer zu springen. Andere verbrennen dazu Schutzpüppchen oder ähnliche Symbole im Ritualfeuer.

In vielen Städten möchte man in der Walpurgisnacht mit Lärm die bösen Geister vertreiben. Dort ist die Walpurgisnacht eine besondere Feier-Nacht, in der die Einwohner schon mal mit Glocken oder Töpfen und Kochlöffeln lautstark durch die Gassen ziehen.

Eine weiterer Brauch ist es, weiße Kerzen zum Schutz vor schwarzer Magie aufzustellen, oder einen Schutzkreis aus schwarzem Salz zu ziehen. Auch über Türschwellen wird in der Walpurgisnacht gerne Salz geworfen.

Walpurgisnacht Rituale

Suchst Du noch nach Ideen für Rituale und Zauber für die Walpurgisnacht?

Wir haben 3 Empfehlungen für Dich 🙂

Neumondritual zur Walpurgisnacht

Walpurgisnacht Ritual Mond

Im Jahr 2022 fällt die Walpurgisnacht am 30. April genau mit dem Neumond zusammen! Unsere erste Empfehlung für diese ganz besondere Nacht ist daher ein Neumondritual für Vitalität.

Hier findest Du die Anleitung und den Spruch.

Ahnenritual zur Walpurgisnacht

Walpurgisnacht Ahnenrituale

Die Schranken zur Anderswelt sind in der Walpurgisnacht so einfach zu durchbrechen wie sonst nur an Samhain. Daher eignet sich die Hexennacht besonders gut für alle Rituale, die den Schutz und die Führung der Ahnen aktivieren sollen.

Eine Einführung in das umfangreiche Thema Nekromantie und Ahnen-Beschwörung findest Du hier.

Krafttier-Beschwörung zur Walpurgisnacht

Walpurgisnacht Ritual Krafttier

Die Walpurgisnacht bietet auch eine hervorragende Gelegenheit, um den Totemführer von Deinem Krafttier-Totem kenn zu lernen! Der Keltus-Druidenzirkel bietet wieder an, eine druidische Krafttier-Beschwörung durchzuführen. Sprich uns einfach an und wir vereinbaren einen Termin!

Mehr magische Rituale und Zauber

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Magie für den Frühling: Beliebtes Ritualzubehör jetzt wieder verfügbar!

Kristallkugel

Gerade rechtzeitig für den Frühlingsbeginn sind jetzt viele zauberhafte Artikel im Druidenladen wieder verfügbar 🙂

Hier findest Du eine Übersicht der nun wieder lieferbaren Artikel:

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Goldbaum und Silberbaum – Eine keltische Legende

Goldbaum und Silberbaum

Das Märchen von ‚Goldbaum und Silberbaum’ stammt von Joseph Jacobs (1854–1916) und wurde von Astrogaol übersetzt.

Es war einmal ein König, der hatte eine Frau namens Silberbaum und eine Tochter namens Goldbaum. An einem bestimmten Tag gingen Goldbaum und Silberbaum zu einer Schlucht, wo ein Brunnen war, in dem eine Forelle lebte.

Silberbaum sagte, „Forelle, hübscher kleiner Kerl, bin ich nicht die schönste Königin der Welt?“

“Oh! In der Tat bist du es nicht“, antwortete der Fisch.

“Wer denn dann?”

„Nun, Goldbaum, deine Tochter.“

Silberbaum ging blind vor Wut nach Hause. Sie legte sich aufs Bett und schwor, dass es ihr nie wieder gut gehen würde, bis sie das Herz und die Leber von Goldbaum, ihrer Tochter, zu essen bekam.

Bei Einbruch der Dunkelheit kam der König nach Hause und es wurde ihm gesagt, dass Silberbaum, seine Frau, sehr krank sei. Er ging in ihre Kammer, und fragte sie, was mit ihr los sei.

“Oh! Nur eine Sache – die du heilen kannst, wenn du willst.“

“Oh! Tatsächlich gibt es überhaupt nichts, was ich für dich tun könnte, was ich nicht tun würde“, antwortete der König.

„Wenn ich das Herz und die Leber von Goldbaum zu essen bekomme, meiner Tochter, wird es mir gut gehen.“

Nun geschah es ungefähr zu dieser Zeit, dass der Sohn eines großen Königs aus einem fernen Land gekommen war, um Goldbaum um die Heirat zu bitten. Der König stimmte dem nun zu, und sie gingen ins fremde Land.

Der König ging dann und schickte seine Burschen zum Jagdhügel, um einen Bock zu holen, und er gab seiner Frau sein Herz und seine Leber zu essen; und sie erhob sich gut und gesund.

Ein Jahr später ging Silberbaum zurück in die Schlucht, wo der Brunnen war, in dem die Forelle war.

„Forelle, hübscher kleiner Kerl“, sagte sie, „bin ich nicht die schönste Königin der Welt?“

“Oh! in der Tat bist du es nicht.“

“Wer denn?”

„Nun, Goldbaum, deine Tochter.“

“Oh! Es ist ein Jahr her, dass ich ihr Herz und ihre Leber gegessen habe.“

“Oh! tatsächlich ist sie nicht tot. Sie ist mit einem großen Prinzen im Ausland verheiratet.“

Silberbaum ging nach Hause und bat den König, das Langschiff in Ordnung zu bringen, und sagte: „Ich werde meine liebe Goldbaum sehen, denn es ist so lange her, dass ich sie gesehen habe.“ Das Langschiff wurde bereit gemacht und sie fuhren ab.

Es war Silberbaum selbst, die am Ruder stand, und sie steuerte das Schiff so gut, dass es nicht lange dauerte, bis sie ankamen.

Der Prinz war auf der Jagd auf den Hügeln. Goldbaum wusste, dass das Langschiff ihres Vaters kommen würde.

“Oh!” sagte sie zu ihren Dienern, “meine Mutter kommt und sie wird mich töten.”

„Sie wird dich überhaupt nicht töten; wir werden dich in einen Raum sperren, wo sie nicht in deine Nähe kommen kann.“

So wurde es gemacht; und als Silberbaum an Land kam, fing sie an zu schreien:

„Komm, um deine eigene Mutter zu treffen, wenn sie dich besuchen kommt“, schrie sie.

Goldbaum erwiderte, dass sie das nicht könne, weil sie in dem Zimmer eingesperrt sei und nicht herauskomme.

„Willst du nicht deinen kleinen Finger durch das Schlüsselloch stecken,“ sagte Silberbaum, „damit deine eigene Mutter ihn küsst?“

Sie streckte ihren kleinen Finger aus, und Silberbaum ging hin und steckte einen vergifteten Dorn hinein, und Goldbaum fiel tot um.

Als der Prinz nach Hause kam und Goldbaum tot fand, war er in großer Trauer, und als er sah, wie schön sie war, begrub er sie nicht, sondern bahrte sie in einen Raum auf, wo niemand in ihre Nähe kommen würde.

Im Laufe der Zeit heiratete er wieder, und das ganze Haus war unter der Hand dieser Frau, bis auf ein Zimmer, und er selbst hatte immer den Schlüssel zu diesem Zimmer. An einem bestimmten Tag vergaß er, den Schlüssel mitzunehmen, und die zweite Frau kam ins Zimmer. Was sah sie dort anderes, als die schönste Frau, die sie je gesehen hatte…

Sie begann sich umzudrehen und zu versuchen, sie zu wecken, und sie bemerkte den vergifteten Dorn in ihrem Finger. Sie nahm ihn heraus, und Goldbaum erhob sich lebendig, so schön wie sie immer war.

Bei Einbruch der Nacht kam der Prinz mit niedergeschlagener Miene vom Jagdhügel nach Hause.

„Welches Geschenk“, sagte seine Frau, „würdest du mir geben, dass ich dich zum Lachen bringen könnte?“

“Oh! in der Tat, nichts könnte mich zum Lachen bringen, außer Goldbaum würde wieder lebendig werden.“

“Nun, du wirst sie dort unten im Zimmer lebendig finden.”

Als der Prinz Goldbaum lebend sah, verspürte er große Freude und fing an, sie zu küssen und sie zu küssen und sie zu küssen. Die zweite Frau sagte: „Da sie die erste ist, die du hattest, ist es besser für dich, bei ihr zu bleiben, und ich werde gehen.“

“Oh! Ihr werdet zwar nicht fortgehen, aber ich werde euch beide haben“, erwiderte der Prinz.

Am Ende des Jahres ging Silberbaum zum Tal, wo der Brunnen war, in dem die Forelle war.

„Forelle, hübscher kleiner Kerl“, sagte sie, „bin ich nicht die schönste Königin der Welt?“

“Oh! In der Tat bist du es nicht.“

“Wer denn?”

„Nun, Goldbaum, deine Tochter.“

“Oh! Nun, sie lebt nicht mehr. Es ist ein Jahr her, dass ich ihr den vergifteten Stich in den Finger gestochen habe.“

“Oh! Tatsächlich ist sie überhaupt nicht tot.“

Silberbaum, ging nach Hause und bat den König, das Langschiff in Ordnung zu bringen, um ihre liebe Goldbaum zu sehen, da es so lange her war, seit sie sie gesehen hatte. Das Langschiff wurde bereit gemacht, und sie fuhren ab. Es war Silberbaum selbst, die am Ruder stand, und sie steuerte das Schiff so gut, dass es nicht lange dauerte, bis sie ankamen.

Der Prinz war auf der Jagd auf den Hügeln. Goldbaum wusste, dass das Schiff ihres Vaters kommen würde.

“Oh!” sagte sie, “meine Mutter kommt und sie wird mich töten.”

„Überhaupt nicht“, sagte die zweite Frau; „Wir werden ihr entgegengehen.“

Silberbaum kam an Land. „Komm herunter, Goldbaum, Liebling,“ sagte sie, „denn deine eigene Mutter ist mit einem kostbaren Getränk zu dir gekommen.“

„Es ist Brauch in diesem Land“, sagte die zweite Frau, „dass derjenige, der ein Getränk anbietet, zuerst einen Schluck davon nimmt.“

Silberbaum hielt ihren Mund daran, und die zweite Frau ging und schlug darauf, so dass etwas davon in ihre Kehle lief und sie tot umfiel. Sie brauchten sie nur tot nach Hause zu tragen und zu begraben.

Der Prinz und seine beiden Frauen waren danach lange am Leben, zufrieden und friedlich. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.

Keltischer Schmuck im Druidenladen

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Ostara 2022: Großes Ritual zur Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche!

Ostara-Ritual 2022

Am Sonntag, 20. März 2022, erwartet uns das große keltische Frühlingsfest Ostara. Wenn Tag und Nacht genau gleich lang sind, laden wir Dich wieder zu einem gemeinsamen Ritual ein. Hier erfährst Du alles über den großen ‚Eichenzauber‘ 2022!

Schon das dritte Jahr in Folge dürfen wir Dich an diesem Ostara zu einem Gruppenritual einladen. Dabei möchten wir die Kraft der Elemente vereinen und die Eichengeister erwecken, die an diesem bestimmten Tag (Ostara ist auch Tag der Eiche!) besonders lebendig sind. Der genaue Zeitpunkt des Frühjahrs-Äquinoktiums ist 16:33 Uhr am 20.3.2022. Das Ritual wird passend dazu in den Nachmittagsstunden stattfinden.

Hier im Druiden-Almanach erfährst Du alles über das Ritual und die Vorbereitung darauf. Die Trägerinnen und Träger von Druidenstäben bitten wir wieder, diesen am Ritual teilhaben sein zu lassen. Diesmal werden gleich mehrere Eichenstäbe dabei sein, die dabei mithelfen, ein starkes Energiefeld für uns alle zu erschaffe!

Die Ritual-Vorbereitung

Das Ritual steht ganz im Zeichen der Eichen. Bitte bereite dafür folgendes vor:

  • Eine Schale mit Eichenwasser zum Sprenkeln
  • Eichenrinde zum Räuchern (Hinweis: im Druidenladen schenken wir Dir jetzt ein Säckchen hochwertige Eichenrinde zu Deiner Bestellung – bitte Teil uns das einfach als Bestellnotiz mit)
  • Einen Energieträger für das Element-Erde (z.B. ein kleines Häufchen Kraftort-Sand oder Kraftort-Erde)
  • Vier DuirRunen (z.B. auf Papier oder Holz gemalt)

Um die richtige Grundstimmung für das Ritual zu schaffen, empfehlen wir mit der Ostara-Mischung und Eichenblättern zu Räuchern (siehe Räucheranleitung) oder entsprechende Ritualkerzen zu nutzen.

Für das Eichenwasser solltest Du am besten ein paar Fäden geriebene Eichenrinde schon 24 Stunden vor dem Ritual in ca. einem Viertelliter Wasser ansetzen, so dass das Wasser die Eichen-Information speichern kann. Bitte entferne die Fäden dann vor dem Ritual aus dem Wasser und gib das Wasser in eine Schale, um damit Sprenkeln zu können.

Die Sprüche (siehe unten), den Sand und ein Feuerzeug oder ähnliches zum Entzünden der Eichenrinde solltest Du während dem Ritual griffbereit haben.

Ritualanleitung für das Ostara-Ritual 2022

Beginn: 16 Uhr (vorbereitende Meditation empfohlen)

Höhepunkt: 16:33 Uhr

Das Ritual beginnt um 16 Uhr. Besonders schön ist es, wenn man eine Möglichkeit hat, es in der Nähe von alten Eichen durchzuführen. Da wir uns jedoch ohnehin feinstofflich mit dem hierzulande eng-verwobenem „Eichen-Netzwerk“ verbinden, wird das Ritual auch von Zuhause aus sehr gut funktionieren. Bitte suche Dir dafür einen ruhigen Ort, an dem Du den Eichenzauber ungestört vollziehen kannst.

Bitte bereite die Ritualfläche wie folgt vor:

  1. Lege die 4 Duir-Runen so hin, dass sie ein Viereck bilden und nach Norden, Osten, Süden und Westen zeigen (siehe Foto).
  2. In dieses Viereck stellen wir zwei Schalen. In eine geben wir gleich das Eichenwasser, in die andere die Eichenrinde. Die Schale mit dem Wasser sollte im Norden stehen und die andere im Süden.
  3. Bitte lass etwas Platz zwischen den beiden Schalen, so dass Du später an diese Stelle die Erde oder den Sand streuen kannst.
  4. Andere Räucherschalen, Kerzen usw. bitten wir außerhalb der Fläche zwischen den Duir-Runen aufzustellen.
Aufbau Ostara-Ritual
Der Aufbau der Ritualfläche für das Ostara-Ritual, mit der Wasser-Schale im Norden und der Rinden-Schale im Süden

Beginne das Ritual damit, dass Du etwas Eichenwasser aus der Schale in alle vier Himmelsrichtungen sprenkelst. Du kannst dafür einfach Deine Fingerspitzen befeuchten, oder auch einen kleinen Zweig von einem Nadelbaum nutzen. Bitte sprich dabei den ersten Vers des elementaren Eichenspruchs:

Duir, Duir, Duir

rege deine Wurzeln

Nodons entfalte Deine Kraft

Bitte gib den Eichengeistern und Wassergeistern jetzt etwas Zeit, um sich zu regen. Konzentriere Dich indessen auf Deine Atmung und die Energien um Dich herum. Du wirst es wahrscheinlich spüren können, wann es Zeit für den nächsten Schritt ist.

Nimm dazu den Energieträger für das Element-Erde (Sand oder ähnliches) und verstreue ein kleines Häufchen davon zwischen den beiden Schalen auf der Ritualfläche. Sprich dabei den nächsten Vers des Eichenspruchs:

Duir, Duir, Duir

strecke deine Äste

Ericura zeig Dein Leben

Nimm Dir danach wieder etwas Zeit, um in Dich zu gehen, während sich die elementare Erd-Energie entfaltet. Wenn Du spürst, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist, zünde die Eichenrinde in der 2. Schale an. Sprich dabei diesen Spruch:

Duir, Duir, Duir

wache auf aus deinem Schlaf

Ansotia entfache Dein Feuer

Die nächste Phase folgt direkt auf diesen Schritt. Bitte spreche den nächsten Vers vom Spruch und blase unmittelbar danach sachte auf die brennende Eichenrinde:

Duir, Duir, Duir

Vater des Waldes

Gib mir Deinen Schutz

Caillea sende Deine Wogen

Durch das Blasen auf die Eichenrinde aktivieren wir nun auch das Element Wind. Bitte sei dabei sehr sanft und vorsichtig, so dass keine Gefahr durch Funkenflug besteht.

Nun erreicht das Ritual seinen Höhepunkt! Kreise dazu mit Deinen Händen oder Deinem Druidenstab über der Ritualfläche im Uhrzeigersinn (Norden, Osten, Süden, Westen). Sprich dabei den letzten Vers des Elementar-Eichenspruchs:

Duir, Duir, Duir,

Vater des Waldes

Zeig mir Deinen Fluss

Birog erwache nun zu unsrem Schutz

Jetzt ist die Kraft der Elemente und der Eichengeister voll aktiviert und wir laden Dich ein, diesen besonderen Zeitpunkt so lange wie möglich zu genießen. Wenn Du Träger eines Druidenstabs bist, dann erhebe ihn jetzt zum Himmel, um zu spüren, wie ihn die Energie des Gruppenrituals zum Vibrieren bringt.

Im Anschluss ist es an der Zeit, dass wir uns bei den Eichengeistern für ihre Hilfe und ihren Schutz bedanken. Senke dazu Deinen Kopf und spreche persönliche Dankesworte, entweder laut oder mental.

Der Druidenmeister wir dann noch den Ostara-Segen über alle sprechen, die am Ritual teilgenommen haben. Unser Druidenzirkel wird die Nacht von Ostara noch für eine Reihe anderer Rituale nutzen und einen neuen Kristallschädel erwecken.

Wir verbleiben in großer Vorfreude auf das Ritual und auf die Verbindung mit DIR! 🙂

Kraft der Druidenstäbe
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Krafttier Drache: Bedeutung und Geschichte der Drachen

Krafttier Drache

In diesem Beitrag erfährst Du alles über die Bedeutung von Drachen als schamanische Krafttiere, sowie über die Drachen-Mythen in verschiedenen Kulturen rund um die Welt.

Drachen tauchen in den Märchen, Sagen, Legenden und Mythen von fast allen Kulturen auf die eine oder andere Weise auf. Dabei lernen wir sie nicht nur als feuerspeiende Monster kennen, die von einem epischen Helden getötet werden müssen. In vielen Kulturen gelten Drachen als Hüter der Elemente und als Symbol für Glück und Gerechtigkeit. Die Bedeutung von einem Drachen als schamanisches Krafttier hängt davon ab, welches Element der Drache hütet.

Dein Elementar-Kristal

Krafttier Drache: Hüter der Elemente

Eine starke Verbindung zu allen Elementen zeichnet das Krafttier Drache aus.  Das Drachen als mystische Wesen eng mit dem Element Feuer verbunden sind, ist wahrscheinlich keine große Überraschung. Als „Schatzhüter“, die in Höhlen und Stollen hausen, sind Drachen aber auch sehr erdige Kreaturen und mit dem Element Erde verbunden. Als Flugwesen sind sie zudem dem Element Wind zugetan. Und sogar als „Seeungeheuer“ und andere Hüter des Elements Wasser begegnen wir Drachen in den alten Legenden.

Wasserdrache
Die Tötung des Wasserdrachen im Gemälde “Perseus befreit Andromeda” von Piero di Cosimo, ca. 1510

Darüber hinaus sind Drachen in vielen Erzählungen Hüter des Wissens und repräsentieren deswegen (aufbauend auf den anderen vier Elementen) das Geist-Element.

Schon in der altchinesischen Kultur, in der Drachen als heilige Kreaturen verehrt wurden, erkennt man sie als Hüter der Elemente.

Die 5 chinesischen Drachengötter

Im alten China gab es fünf Drachengötter, die den fünf Elementen, sowie bestimmten Farben, Jahreszeiten und Himmelsrichtungen zugeordnet wurden.

Das sind die fünf chinesischen Drachengötter:

Drachengötter
Die chinesischen Drachengötter sind bestimmten Elementen, Himmelsrichtungen, Farben und Jahreszeiten zugeordnet

Bedeutung des Drachen als schamanisches Krafttier

Schamanisches Krafttier Drache

Als Krafttier gelten Drachen als Beschützer und Boten des Glücks. Menschen die von einem Drachen als schamanisches Krafttier begleitet werden, spüren nicht selten den glühenden Atem dieser magischen Kreaturen im Herzen wie in der Seele… Ihnen scheint keine Herausforderung zu groß. Sie glauben nicht nur an Wunder, sondern bewirken diese!

Die genaue Bedeutung vom Krafttier Drache hängt auch vom genauen Elementarbezug ab. So können Feuerdrachen, Wasserdrachen, Luftdrachen, und Erddrachen als schamanische Krafttiere auftreten, oder sogar Geisthüter-Drachen.

Feuerdrache

Feuerdrachen stehen als Krafttiere für Mut zur Veränderung, für Lebenskraft, sowie für schier unendliche Energie. Sie begleiten Menschen, die neue Herausforderungen nicht als Hindernisse, sondern als Chancen sehen und sich nie scheuen, diese zu überwinden.

Wasserdrache

Eine Bedeutung des Wasserdrachen als Krafttier ist, dass sich in ihm Zeit und Raum in Harmonie vereinen. Der Wasserdrache steht zudem für die Liebe zum Leben, innere Ausgeglichenheit und emotionale Balance. Menschen mit diesem Krafttier bringen ihr Umfeld nicht selten auf ganz besondere Weise zum Erblühen.

Luftdrache

Der Luftdrache ist ein Symbol der Kreativität und schöpferischen Energie. Er steht für herausragende mentale Kräfte und eine Liebe für lebenslanges Lernen. Menschen, die von ihnen begleitet werden, sind häufig ganz große Geister und genießen bei ihren Mitmanschen höchstes Ansehen.

Erddrache

Der Erddrache ist ein Krafttier, das für Reichtum und Wohlstand steht, aber auch für Fruchtbarkeit und Vitalität. Er ist ein Beschützer, der auf Entdeckungsreisen einlädt. Menschen mit diesem Krafttier sind häufig besonders abenteuerlustig und vom Glück gesegnet.

Geisthüter-Drachen

Der Geisthüter-Drache ist der Königsdrache, in dem sich alle fünf Elemente vereinen. Er ist ein schamanisches bzw. druidisches Krafttier von höchstem Rang, das stets die Position eines Totemführers einnimmt. Menschen, die von einem Geisthüter-Drachen als Krafttier begleitet werden, hören nie auf nach Wissen zu suchen und begeben sich dabei auf die unterschiedlichsten Wege, auf welchen sie manchmal tiefer voranschreiten als je ein Mensch zuvor!

Finde jetzt Dein Krafttier!

Drachen: Bedeutung in verschiedenen Kulturen

Von Beowulf zu den Nibelungen, vom alten China bis zu den Azteken: kein anderes Wesen ist so eng mit den menschlichen Mythen verbunden und taucht an so vielen unterschiedlichen Orten auf, wie der Drache. Doch in den verschiedenen Kulturen haben Drachen mitunter eine ganz unterschiedliche Bedeutung. Sehen wir uns gemeinsam an, was Drachen in alten Kulturen rund um die Welt bedeuten.

Prähistorische Drachen

Den ersten Drachen begegnen wir in archäologischen Funden, die viele tausende Jahre alt sind. Schon auf einer über 5.000 Jahre alten Tonscheibe aus der Uruk-Zeit findet man findet man Schlangendrachen. Auch auf einem sumerischen Rollsiegel sind Schlangendrachen und ein „Löwenadler“ (Greif) dargestellt.

Schlangendrachen
Schlangendrachen auf einem über 5.000 Jahre alten Rollsiegel (Bildrechte: Jastrow)

Drachen im Morgenland

Im nahen Osten tummelt sich in den Lagerfeuergeschichten aus Tausendundeine Nacht so mancher legendäre Drache. Tatsächlich sind hunderte unterschiedliche Drachen und sogar Drachenarten in den persischen Sagen dokumentiert, zumeist als Monster aber manchmal als Behüter. So treffen wir auf die Aždahā, die in der Luft, am Land und im Meer leben und das Wetter sowie die Himmelsgestirne beeinflussen können. Oder auf Gōzihr, den persischen Drachen des Nachthimmels.

Drache Persien
Bahram Gurs Kampf mit dem Drachen. Persien, Jahr 1151

Auch im alten China und Japan nehmen Drachen in der Mythologie eine sehr wichtige Rolle ein. Anders als in den meisten andern Kulturen gilt der Drache dort jedoch nicht als bösartiges Monster. Ganz im Gegenteil: in China sieht man Drachen (Long) als die Urahnen der Menschen und Hüter der Elemente. Sie sind Symbole des Glücks und des Lebens. In vielen altchinesischen Dynastien zierten Drachen darum die Räumlichkeiten der Herrscherhäuser, Schmuckstücke und Vasen. Bei Paraden werden Drachen heute noch verehrt und gefeiert. Das Jahr des Drachen (das nächste Mal 2024) sorgt verlässlich alle 12 Jahre für einen Geburtenanstieg in China.

Drachenvase
Chinesische Drachen auf einer Vase der Yan-Dynastie, ca. 1350

Drachen im Abendland

Im Abendland des Westens kennen wir Drachenmythen schon von den alten Griechen und Römern. Auch in ihren Erzählungen sind Drachen die Hüter der Elemente und manchmal auch von großen Schätzen. Doch sie sind keine Beschützer der Menschen und werden meist als Bestien betrachtet, die bekämpft werden müssen.

Auch die christliche Mythologie hat dieses Bild vom Drachen als Untier übernommen und verbreitet. So treffen wir hier zum Beispiel auf die Legende vom Heiligen Georg, der zum ersten großen „Drachentöter“ der Kreuzzüge wurde, in dem er eine jungfräuliche Königstochter aus den Fängen eines bösartigen Ungeheuers befreite.

Georg der Drachentöter
“Sankt Georg und der Drache” von Paolo Uccello, ca. 1470

Drachen in der nordischen Mythologie

In der nordischen Mythologie eilt den Drachen ebenfalls kein guter Ruf voraus. Jeder kennt wohl die Geschichte von Siegfried dem Drachentöter aus dem Nibelungenlied, der den Drachen Fafner erlegt, anschließend ein Bad in dessen Blut nimmt, und dadurch göttliche Kräfte erlangt. Wäre da nicht dieses Lindenblatt…

Auch die isländische Völsunga Saga greift diese Geschichte auf. In ihr tötet der Held Sigurd einen Drachen, um sein Blut zu trinken und anschließend darin zu baden.

Siegfried der Drachentöter
Siegfried trinkt das Blut des Drachen Fafner, Gemälde von Arthur Rackham, 1911

Drachen bei den Kelten

Der keltische Drache ist nicht nur das Wappentier von Wales! Der Drache galt bei den Kelten als Sonnenhüter, sowie als Symbol der Weisheit und der Gerechtigkeit. Drachen sind in der keltischen Mythologie zumeist mächtige Krafttiere, die den Helden der Sagen und Legenden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zwar treffen wir in einzelnen keltischen Geschichten auch auf bösartige Drachen und Schlangenmonster, doch diese sind stets von Dämonen besessen und können in den Geschichten den Sieg der Gerechtigkeit letzten Endes nicht aufhalten.

Keltischer Drache
Der keltische Drache ist ein Hüter der Gerechtigkeit

Drachen in Amerika

Am amerikanischen Kontinent treffen wir bei den Azteken auf den gefiederten Schlangengott Quetzalcoatl. Er galt als Herrscher des Stamms der Toltec und viele mesoamerikanischen Völker wie die Maya beanspruchten es für sich, direkt von Quetzalcoatl abzustammen. Auch heute verehren die Huichol und Cora Indianer noch einen gefiederten Drachen, der in einer Höhle lebt und den nur Menschen sehen können, die die Gabe des 3. Auges besitzen.

Drache Azteken
Der „Drachengott“ Quetzalcoatl im Codex Telleriano-Remensis

Die Magie von ‚Drachenblut‘

“Drachenblut” wird heute aus der Frucht des Drachenbaums gewonnen. Es ist ein hochpotentes Räuchermittel, das zum Schutz von besonderen Orten aber auch für Reinigungsrituale genutzt werden kann. Sogar bei Fruchtbarkeitszaubern kommt es zum Einsatz. Wegen seiner intensiven roten Farbe handelt es sich zudem um einen hervorragenden Farbstoff für magische Kleidungsstücke wie Schutzumhänge. Im Druidenladen findest Du hochwertiges Drachenblut aus einer zuverlässigen Quelle 🙂

Kristallschädel aus Drachenblut-Jaspis

Bildrechte Titelbild: David Demaret