Alles zum Thema Druidenrituale, Feste & Traditionen im keltischen Jahreskreis:
Seit 2020 veranstaltet unser Druidenzirkel Gruppenrituale zu den großen keltischen Sonnenfesten. Hunderte Menschen führen die Rituale zeitgleich an verschiedenen Orten durch. Die Anleitungen eignen sich auch für Einzelpersonen und versprechen ein faszinierendes Erlebnis, insbesondere an den dafür vorgesehenen Tagen – Litha, Jul, Mabon und Ostara.
Hier findest Du die Anleitungen und Sprüche für alle bisher vom Keltus-Druidenzirkel organisierten Gruppenrituale.
Sigillen sind mächtige Symbole mit einem großen Potenzial für magische Rituale. Die Sigillenmagie nutzt die Kraft von einem einmaligen Zeichen, um Wünsche an das Universum zu äußern oder den Schutz der Naturgeister zu beschwören. In diesem Beitrag erfährst Du, was genau eine Sigille ist, und Dich erwartet eine Anleitung, wie Du Deine persönliche Runen-Sigille für ein Wunschritual erstellst!
Was sind Sigillen und Sigillenmagie?
Sigillen sind magische Zeichen, die bereits seit der Antike eingesetzt werden. Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort für “Siegel” ab. Im Volksmund sind die häufig sehr detailreichen, verschnörkelten Symbole vor allem als “Engelsschrift” bekannt.
Man nutzt Sigillen als Schutz-Symbole für Talismane, zum Projizieren von Wünschen, oder für ganz bestimmte Rituale und Zauber. Da Sigillenmagie in vielen Kulturen auftaucht, gibt es große Unterschiede bei den genauen Praktiken der einzelnen Rituale, sowie dabei, wie die Symbole entstehen. Häufig wird dabei mit dem griechischen Alphabet gearbeitet. Doch auch die keltische Ogham-Runenreihe kann für persönliche Sigillen genutzt werden.
Im Folgenden findest Du eine genaue Anleitung, wie Du Deine persönliche Wunsch-Sigille aus Ogham-Runen erstellen kannst und damit ein Ritual durchführst, das den Wunsch in Erfüllung gehen lassen soll.
Der Keltus-Druidenzirkel bietet darüber hinaus auch an, Deine persönliche Ahnen-Sigille aus der Anderswelt zu channeln. Dabei wird Dein „energetischer Fingerabdruck“ über eine Bergkristall-Spitze an den Kraftort projiziert und in einem druidischen Ritual empfangen wir die Information für Deine Lebens-, Schutz-, oder Wunsch-Sigille!
Ahnen-Sigille mit Ogham-Runen
Anleitung: So erstellst Du Deine Runen-Sigille
Geld, Liebe, oder einfach mehr Harmonie im Leben – wir alle wünschen uns wohl irgendwas. Damit Wünsche schneller in Erfüllung gehen, lohnt es sich manchmal, mit einem magischen Ritual etwas nachzuhelfen. Die Sigillenmagie bietet dafür eine wunderbare Gelegenheit. In dieser Anleitung erfährst Du, wie Du eine Wunsch-Sigille erstellst und sie in einem Ritual den Elementen übergibst, so dass der Wunsch möglichst bald in Erfüllung geht.
Eine Wunsch-Sigille nach Ogham nimmt die Lebensrune der wünschenden Person als Ausgangspunkt. Diese befindet sich in der Mitte der Sigille. Rund herum werden die Runen angebracht, die den Wunsch repräsentieren. Sehen wir uns das am besten anhand von einem Beispiel an:
Im Beispiel ist die Person, die den Wunschzauber machen möchte, am 15. Juni 1962 geboren. Ihr Baumkreiszeichen ist damit die Erle und die dazugehörige Lebens-Rune ist Fearn:
Nach allem, was in den letzten Jahren so passiert ist, sehnen sich wohl die meisten nach mehr Freiheit. Gehen wir in unserem Beispiel also davon aus, dass FREIHEIT der Wunsch für dieses Ritual ist.
Im nächsten Schritt schreiben wir das Wort auf und streichen alle Vokale und doppelten Konsonanten:
FREIHEIT
Danach bleiben in diesem Fall vier Buchstaben über: FRHT
Diese vier Buchstaben übersetzen wir jetzt in keltische Runen.
Jetzt beginnen wir mit der Anordnung der Wunsch-Runen rund um das Zentrum der Sigille. Die Reihenfolge sollte dabei so gewählt sein, dass die Buchstaben des Wunsch-Wortes nicht verdreht werden. Der Startpunkt der ersten Rune hängt von der Jahreszeit ab. Im Winter starten wir im Norden, im Frühjahr im Osten, im Sommer im Süden und im Herbst im Westen. Weil dieser Beitrag in den Tagen nach Beltane verfasst wurde, starten wir im Süden. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen:
In dieser Sigille ist nun der Wunsch der Person gebannt. Anders als eine Schutz-Sigille, soll die Wunsch-Sigille nur ein einziges Mal produziert werden. Ein Tipp, damit das gut gelingt, ist es sie zuerst mit Bleistift vorzuzeichnen und danach in kraftvollen Farben zu verstärken.
Sigillenmagie: Ritual
Die Sigillenmagie sieht vor, dass die magische Wirkung der Wunsch-Sigille aktiviert wird, sobald man das Papier, auf dem sie dargestellt wurde, den Elementen übergibt. Dazu kann man es z.B. in einer Räucherschale verbrennen. Wichtig ist es, sich das Symbol erst gut einzuprägen, so dass es später in der Meditation und in Ritualen durch das mentale Bild reaktiviert werden kann! Während dem Wunsch-Ritual sollte man sich intensiv auf den Wunsch konzentrieren und sich vorstellen, wie genau seine Erfüllung aussehen wird. Erst wenn die Vorstellung klar und deutlich ist, soll die Sigille verbrannt werden. Es ist wichtig, dass man (von Haustieren und Krafttieren abgesehen) während dem Ritual allein ist. Darüber hinaus ist ein entsprechendes Räucherwerk mit sanfter Ur-Energie zu empfehlen – beispielsweise Räucher-Bernstein.
Sobald die Sigille verbrannt ist, ist der Wunsch aktiv! Er soll innerhalb eines Jahreskreises in Erfüllung gehen. Die Asche empfehlen wir ebenfalls den Elementen zu übergeben – also zum Beispiel der Gartenerde, dem Wasser oder dem Wind an einem besonderen Ort.
Die Sigillenmagie ist ein wunderschöner Bereich der weißmagischen Wunschmagie und wir wünschen Euch allen viel Erfolg beim Ausprobieren des Sigillen-Wunschzaubers!
Unser spirituelles Krafttier begleitet uns in vielen Lebenslagen, auch wenn es uns oftmals gar nicht bewusst ist. In diesem Erfahrungsbericht gibt uns Sabrina einen Einblick darin, wie sie ihr Krafttier – die Wildkatze Mayara – gefunden hat, und was die beiden gemeinsam erleben.
Es begann am Kraftort, zu Litha vor vier Jahren. Das Ritualfeuer brannte so hell, dass die kürzeste Nacht des Jahres beinahe zum Tag wurde. Die Pforten zur Anderswelt standen schon weit offen. Im Kreis der Elemente hatte der Druidenmeister das Portal geöffnet, um in dieser besonderen Nacht einen Austausch mit den Geistern Gaias und dem Reich der Ahnen zu ermöglichen. Mit vereinten Kräften hüteten wir zu fünft das Portal, wie in schon so vielen Ritualnächten zuvor. Aber heute war es für mich persönlich ein ganz spezieller Anlass. Schließlich sollte ich in dieser Nacht, die ich niemals vergessen werde, endlich mit einem spirituellen Krafttier vereint werden!
Als die Beschwörung begann, verfiel ich sofort in eine tiefe Trance, so wie es mir andere bereits berichtet hatten. Ich „schwebte“ in einer Wolke des Einklangs und des reinen Austauschs, in der mir die Geister der Ahnen zuflüsterten und ihre Seelen rund um mich herum zu tanzen schienen. Plötzlich erblickte ich sie, diese stechend-grünen Augen! Sie waren das erste, was ich erkennen konnte. Doch nach und nach materialisierte sich das Wesen immer deutlicher: die spitzen Ohren, der buschige Schwanz und das erhabene Gesicht mit den stolzen, weißen Schnurrhaaren… Da war sie, meine Wildkatze!
In dem Moment, als ihr ganzes Wesen greifbar schien, wehte ein starker Windstoß über den Kraftort, der zwei Silben zu rufen schien: Mai und Ara – Mayara. Wir alle konnten es deutlich wahrnehmen. Das war also der Name von meinem „neuen“ spirituellen Begleiter. Es fällt mir schwer auszudrücken, wie tief er mich berührte. Es war das überwältigende Gefühl, etwas Bedeutsames zu erkennen, das schon immer da war und ein Teil von mir, und jetzt endlich erwacht.
Die Wildkatze verkörpert als Krafttier den Geist der Kriegerin, aber auch den der Diplomatin, der „Überzeugerin“. Sie ist geschickt und elegant, und sie kämpft, wenn es nötig ist. In der irischen Mythologie ist sie das Symbol der Muttergöttin Brigid, ein Bote von Weisheit und Schutz. Mir offenbarte sich ein neuer Teil meines Wesens, der wohl schon immer in mir geschlummert hat.
Dass Mayara mich schon viel länger begleitet, als ich eigentlich fassen kann, wurde mir schnell bewusst. In der nächsten Meditation rief ich sie bei ihrem Namen. Es dauerte eine Weile, bis ich das erste Zeichen wahrnahm. Es war, als würde sie durch Zimmer huschen. Doch dann sah ich sie wieder: diese leuchtend-grünen Augen! Sie blickten mich einladend an. Dann begann, was ich nur als Astralreise beschreiben kann, ganz ohne den Einsatz von Wermut oder ähnlichem! Geführt von Mayaras reinem Wesen offenbarten sich mir verschiedenste Anblicke. Zuerst Situationen aus meinem früheren Leben, als Kind und als Jugendliche, bei denen Mayara schützend an meiner Seite wachte und meine Umwelt veränderte, ohne dass ich die leiseste Ahnung hatte! Doch ich folgte ihr weiter, bis ins Reich der Ahnen, wo sich mir ähnliche Szenen aus meinen Vorleben offenbarten. Da wurde mir klar, dass Mayara schon länger zu mir gehört, als es „mich“ in dieser Inkarnation überhaupt gibt.
Und das ist wohl das schönste an der Erfahrung: das Neu-Entdecken von einem ganz, ganz alten Teil von einem selbst, das einem so viel verrät, und so viel schenkt. Es ist beinahe so, als würde man einen alten Freund wiedertreffen, den man lange totgeglaubt hatte. Oder wie wenn man aus einem schönen Traum aufwacht und der Traum ist noch da!
Heute begleitet mich Mayara in nahezu jeder Meditation. Manchmal verschwindet sie ein paar Tage, geradezu so, als ob sie mich herausfordern würde, sie zu rufen. Sie scheint dabei ihrem eigenen Rhythmus zu folgen. Wenn sie wiederkommt, bringt sie mir oft neues Wissen mit. War sie auf einem Streifzug in der Anderswelt?
Bei der druidischen Arbeit ist Mayara mein treuer Hilfsgeist. Beim sammeln der Kräuter für meine Räucherbündel führt sie mich auf der Feenwiese an die richtigen Stellen. Wenn ich neue Zauberstäbe erschaffe, führt sie bei der Arbeit meine Hand und beschenkt mich mit dem Muskelgedächtnis aus meinen Vorleben, in denen ich bereits als weiße Hexe gewirkt habe.
Ich bin dem Druidenmeister für viele Dinge dankbar, aber die Verbindung zu Mayara zu erneuern war das schönste Geschenk, was er mir jemals gemacht hat ❤️
Fast jeden Tag lerne ich Neues über, mit, und von Mayara. Ich bin gespannt, was ich in Zukunft noch alles erfahren darf. Für diese Bereicherung bin ich Gaia auf ewig verbunden.
Während die Effekte des Vollmonds den meisten Menschen bekannt sind, wissen nur wenige über die Kräfte des Neumonds Bescheid. In diesem Beitrag erfährst Du mehr die besonderen Energieflüsse in Neumondnächten und findest Empfehlungen, wie Du sie nutzen kannst!
Autor: Astrogaol | Datum der letzten Änderung: 14. August 2025
Als Gegenpol zum Vollmond, der unsere animistischen Triebe weckt und manchmal selbst den Wolf in uns zum Vorschein bringt, bedeutet der Neumond eine Zeit der Ruhe und des Neubeginns. Doch das soll nicht bedeuten, dass der ewige Tanz zwischen Gaia und Luna zum Stillstand kommt. Im Gegenteil – die Symmetrie und Harmonie des Tanzes erreicht in dieser Nacht ihren Höhepunkt. Die Energien, die sich dabei in Fluss setzen, können auf verschiedenste Weise genutzt werden. Im Folgenden findest Du 5 konkrete Ideen für Deine nächste Neumond-Nacht! Mehr über die Mondphasen und ihre Bedeutung erfährst Du im Keltus-Mondkalender.
Neumond ist der perfekte Zeitpunkt für Traum- und Astralreisen
Während der Vollmond uns oft innerlich aufwühlt und manch einer sich ein Wolfsauge unters Kissen legen muss, um überhaupt etwas Schlaf zu finden, verspricht uns der Neumond die erholsamste Nacht des Monats. In keiner anderen Nacht ist es so dunkel, während die Sterne und Planeten besonders hell strahlen und uns zum Träumen einladen!
Der Neumond ist also der ideale Zeitpunkt, um gezielt das Abenteuer im Reich der Träume zu suchen. Klarträumen (luzides Träumen) und Astralreisen sind allen Menschen möglich, auch wenn es bei den meisten etwas Übung braucht. Es kann helfen, schon ein paar Tage zuvor damit zu beginnen, ein Traumtagebuch zu führen. Ebenfalls sollte man sich tagsüber immer wieder bewusst die Frage stellen, ob man gerade wach ist oder träumt. Die Frage wird früher oder später – aus Gewohnheit – auch im Traum auftaucht. So erhält man zunehmend Klarheit und Kontrolle über seine Träume und kann sogar einen Punkt erreichen, an dem man sie aktiv gestalten und lenken kann, was eine wunderschöne Erfahrung ist. Einsteigern ist vor dem Schlafengehen eine Räucherung mit entspannendem Räucherwerk zu empfehlen, das gleichzeitig den Geist öffnet, beispielsweise mit Fichtenharz. Wer der Sache bereits etwas selbstbewusster gegenüber tritt, sollte unbedingt auch einmal eine Wermut-Räucherung ausprobieren – sie kann besonders tiefgründige Traumwelten offenbaren!
Besondere Objekte erden und entladen
Der Vollmond eignet sich hervorragend dazu, Kraftsteine, Druidenstäbe und andere besondere Artefakte ganz ohne Aufwand mit frischer Energie zu befüllen. Dazu ist kein energetischer Verstärker nötig – es reicht aus, sie ein paar Stunden in das Mondlicht zu legen. Der Neumond kann hingegen zur Erdung und Entladung genutzt werden. Hat man beispielsweise schlechte Träume oder Erinnerungen in einem Obsidian abgespeichert und möchte diesen wieder für neue Zwecke nutzen, kann man ihn zur Erdung über Nacht ins Freie legen. Die Kraft des Neumonds stellt das natürliche Gleichgewicht des Kraftsteins wieder her.
Auch das Reinigen von Sicheln, Räucherschalen und anderen druidischen Werkzeugen sollte am besten im Energiefluss des Neumonds geschehen. Dabei ist es ebenfalls ratsam, den frisch gereinigten Artefakten danach noch Zeit zur Erdung zu geben.
Einen Wunschzauber machen
Der Neumond ist die Zeit des Neubeginns. Dank seiner harmonischen Kräfte hören Gaia und die Baumgeister jetzt besonders aufmerksam zu, wenn wir mit ihnen sprechen und unsere Wünsche darbieten. Deswegen ist der Neumond der perfekte Zeitpunkt für einen Wunschzauber!
Es gibt mehrere Wege, einen Wunschzauber durchzuführen. Einer davon ist es, seinen Wunsch auf ein Stück Papier zu schreiben, es zusammen zu falten und anschließend im Schein einer Kerze zu meditieren. Während dieser Meditation soll der Wunsch dem Universum so klar wie möglich übergeben werden. Durch die Fokussierung der spirituellen Energie geschieht dies meist viel deutlicher, als es sich zuerst schriftlich ausdrücken lässt. Wurde alles übermittelt, kann das Papier in einer Keramikschale verbrannt werden. Die Asche sollte man schließlich den Elementen übergeben – dem Wind, dem Wasser, oder einem neuen Feuer. Besonders wichtig ist es, die Kerze nach der Meditation auf keinen Fall auszublasen! Man sollte sie mit einem Kerzenlöscher löschen, abbrennen lassen oder auf andere Weise ersticken. Danach gilt es, seine Sinne und Instinkte für Botschaften und Signale offen zu halten, die schließlich dazu führen werden, dass das Gewünschte zu Realität wird.
Als Räucherwerk für ein Wunschritual möchten wir wegen der starken Ur-Energie Räucherbernstein empfehlen!
Feinarbeit im Garten & mit Topfpflanzen
Grundsätzlich sollte man den Pflanzen zum Neumond auch eine Ruhephase gönnen. Es gibt aber ein paar Tätigkeiten, die gerade jetzt Sinn machen! Eine davon ist das Umtopfen von Topfpflanzen und das Aussetzen von jungen Pflänzchen, die man in einem Topf vorgezogen hat. Die erdende Kraft des Neumonds erlaubt es den Pflanzen am neuen Ort besonders schnell und kräftig ihre Wurzeln zu schlagen.
Während man Kräuter am besten zum Vollmond ernten sollte, eignet sich der Neumond für den Feinschnitt. Auch ist es die beste Zeit, um vertrocknete Blätter und abgestoßene Triebe zu entfernen, so dass mehr Licht zu den lebendigen Pflanzenteilen durchdringt.
Neues über vergangene Leben erfahren
Da der Kontakt zur Anderswelt in der Nacht des Neumonds besonders gut gelingt, nutzen wir seine Kraft für eine Vielzahl von druidischen Ritualen. Besonders gut funktionieren jene Rituale, die den Austausch mit dem Reich der Ahnen erfordern. In Neumondnächten führen wir vom Keltus-Druidenzirkel daher immer wieder Inkarnationsforschungen durch und beschwören spirituelle Krafttiere. Auch für das Channeling des keltischen Namens ist es ein hervorragender Zeitpunkt!
Zum Neumond am 22. Mai werden wir wieder die Gelegenheit haben, solche Rituale durchzuführen. Ebenso am 20. Juni – an dem der Neumond heuer sogar mit der Sommersonnenwende zusammenfällt…
An diesem Ostara haben wir zum ersten Mal alle Druidenstabträger dazu aufgerufen, ihre Kräfte in einem gemeinsamen Ritual zu bündeln. Mehr als 100 Menschen in ganz Europa haben mitgemacht und gemeinsam Großes geschaffen ❤️
Nun möchten wir resümieren, wie das Ritual
aufgenommen und von den einzelnen Teilnehmern erlebt wurde. Dazu haben wir die
Rückmeldungen gesammelt, die uns bereits erreicht haben. Weiter unten findest
Du sie zusammen mit einigen Fotos – die Sammlung wird laufend erweitert ?
Doch zuerst ein paar wichtige Anmerkungen
zum Ritualverlauf aus Sich des Druidenzirkels:
Beginnen wir mit dem Negativen. Wie
einige Teilnehmer bemerkt haben, gab es in der frühen Phase des Rituals einen Versuch,
die von uns gebündelte Energie für dunkle Zwecke „anzuzapfen“. Wir hatten die
richtigen Sicherheitsvorkehrungen für diesen Fall getroffen und der
Druidenmeister konnte die Angriffe sehr schnell abwehren. Sie wurden teilweise
trotzdem wahrgenommen, beispielsweise in der Form eines dunklen Vogelschwarms.
Es ist schon traurig, dass es Leute gibt, die versuchen, unsere gemeinsamen
Bemühungen, etwas Positives zu erschaffen, auszunutzen. Wer auch immer es war,
wird sich selbst vor den Naturgeistern verantworten müssen. Glücklicherweise
hat es sich nicht auf den weiteren Verlauf des
Rituals ausgewirkt.
Mit den weiteren Phasen im Ritualplan
wurde das Energiefeld spürbar stärker und wir konnten immer deutlicher
wahrnehmen, wie die Energie der Druidenstäbe am Kraftort zusammenläuft und immer
weiter fließt. Zudem bekamen wir zunehmend Unterstützung aus dem Ahnenreich.
Was uns am meisten überrascht hat – und auch mehrere Stabträger haben es vernommen
– war die deutliche Präsenz eines ähnlichen Rituals, in einer ganz anderen
Epoche. Wir wissen, dass die Tradition der
Druidenstäbe schon lange existiert. Doch von weiträumigen Ritualen, an denen
die Träger solcher Stäbe koordiniert agieren, war uns bisher nichts bekannt.
Wir haben jedoch deutliche Signale empfangen, die nahelegen, dass es so gewesen
ist. Damit stehen wir vor einem neuen Mysterium aus der Ahnenwelt, welches wir
mit Freude und Tatendrang weiter untersuchen werden.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei
allen, die mitgemacht und das alles ermöglicht haben!
So viel steht fest: Es war bestimmt
nicht das letzte gemeinsame Ritual ?
Im Anschluss findest Du die Berichte von
Teilnehmern – die Sammlung wird noch erweitert!
Das sagen die
Teilnehmer – Berichte und Fotos
Mit diesem Natur-Schrein hat Tina mitgemacht ❤️
“Es
war wunderbar. Sehr, sehr kraftvoll. Habe zeitweise richtig vibriert.” –
Elisabeth
“Es
war großartig und unvergesslich.” – Monika
“Ich
hatte nach sehr langer Zeit mal wieder ein Gefühl der Geborgenheit.” –
Renate
“Mein
ganzer Körper war wie elektrisiert. Es hat sich langsam aufgebaut und wurde immer
stärker.” – Birgit
“Ich
habe an der Alten Tinkstätte das Ritual mitvollzogen und war von Frieden
erfüllt.” – Michael
“Ich
spürte viel Wärme und Liebe” – Birgit
„Was
ich erleben durfte ist nur schwer mitzuteilen. Schon bei der Vorbereitung, wo
ich mein eigenes Ritual gemacht habe, war ich ganz in Wärme getaucht. Als die
Energie aufgebaut war, von Euch und die 21 Stäbe sich “einjustiert”
haben, hat mein Körper einen eigenen “Tanz” vollzogen. Kopf und Hals
suchten in linearen Bewegungen eine Himmelsrichtung. Ich konnte nur geschehen
lassen. Mal waren es gerade Linien, mal kleine Kreise, mal mehr nach Südosten,
dann nach Westen und schließlich nach Norden. Bis sich die Bewegung nach
Südosten eingependelt hat und zur Ruhe kam. Das dauerte eine halbe Stunde.
Danach war nur Wärme und lichte Energie, Feuer, Stabträger, Schamanen, Druiden… Ganz zum Schluss stand ich mit erhobenen
Händen mit meinem Stab (weiß nun wie er aussieht) da. Die Wärme war so stark,
dass ich geschwitzt habe.“ – Sylvelin
„Ich habe aus vollem Herzen teilgenommen und mich dabei vollkommen zu Hause und angekommen gefühlt, so als ob mir dies schon seit langer, langer Zeit vertraut wäre, was aber gar nicht sein kann. Ich musste das Ritual in meinem Zuhause durchführen, wegen der Ausgangsbeschränkung bei uns. So habe ich mir einen schönen Ort am offenen Fenster eingerichtet und mich ganz darauf eingelassen. Während dieses Rituals habe ich dann um eine Antwort auf die Frage: “Wer bin ich eigentlich?” gebeten. Und irgendwie ist nichts Besonderes passiert, außer dass genau um 18:30Uhr eine Windböe kam und all meine Kerzen (3) ausgeblasen hat. Fängt je schön an, dachte ich. Dann zum Ende, als der “Segen” kam, habe ich meinen Kopf gegen meinen Stab gelehnt, der sich, durch seine natürliche Biegung, richtig darum geschmiegt hat. Und dann hat er mir genau so gezeigt, was ich bin.Und das war eine umwerfende Erfahrung!!!“ – Christine
Christine hat wegen den Ausgangsbeschränkungen am Fensterbrett einen Ritual-Schrein eingerichtet ?
„Ich habe selbst zur besagten Zeit ein
Ritual für mich selbst praktiziert und die Verbindung zu meinem neuen
Druidenstab versucht aufzubauen. Es war der Wahnsinn! Ich spürte die Energie
und die Güte mit der ihr diesen Gegenstand gefertigt habt genauso die Kraft in
und herum des Rituals mit der Liebe des Kosmos. Der Name meines Stabes wurde
mir von der Anderswelt eingehaucht/vermittelt!“ – Karl
„Ich spürte, wie dies auch wohl von mehreren so wahrgenommen wurde, negative Fremdenergien, bei mir in Form von kalten Windstößen sich bemerkbar machten. Ich vertraute aber auf die Überlegenheit unserer guten Absichten, so dass sich schließlich Ruhe und Wärme ausbreitete. Punkt 18.30 ertönte aus der Ferne das “Martinshorn”, was ich als “alle guten Kräfte sind bereit zur Hilfe” interpretierte. Für mich deutlich zu sehen war das Feuer, um das sich alle versammelt hatten. Für mich zeigte sich ein Bild, bei der alle Mitwirkenden im Kreis um das Feuer herum standen und miteinander verbunden waren. Ein für mich sehr beruhigendes, stärkendes und vertrauensvolle Gefühl. Mein Stab geriet immer stärker in Schwingung, bis zum Ende des Rituals hin plötzlich auch mein Körper die Schwingung des Stabes aufnahm und wie in einer Art Trance nach vorne und hinten schaukelte, während ich trotzdem festen Stand hatte.“ – Alexandra
„Es war unglaublich! Der Stab brachte meinen ganzen Körper zum vibrieren und pulsieren! Ich bat während der gesamten Zeit 2x um Führung, da es mein erstes Stabritual war und bekam diese. Ich wurde eins mit Stab und kosmischer Energie die weit über mir entstand. Ich bewegte meinen Stab als würde ich in einem Energiefluss rühren, der mit euch allen verbunden war. Es war ein grandioses Gefühl! Vielen Dank dafür!“ – Toni
„Es war
wunderschön. Von Zeit zu Zeit spürte ich richtige Energiestöße. Mein Freund
ebenfalls. Wir spürten sie aber nicht immer zur gleichen Zeit. Da wir zu zweit
waren, war die Energie bestimmt stärker. Wir haben im Garten eine Pyramide, die
Verbindung war enorm! Unsere Katze kam nach ca. 30 min. Sie hat sich mit
uns in ein Dreieck gesetzt. Hat sich bis zum Schluss nicht bewegt. Danach hat
sie geschlafen wie ein Murmeltier. Am Schluss zeigten die Stäbe die gleiche
Richtung an, bis sie sich aufrichteten und ins Universum zeigten. Jetzt spüren
wir eine ganz andere Energie im Haus und Garten! Wir fühlen vor allem Vertrauen.
Ich spüre sehr stark, wie ich mit der Erde und dem Universum verbunden bin. Ich
hoffe, ihr wiederholt das. Die Erde kann das jetzt brauchen.“ – Tinea
„Es war ein tolles Erlebnis. Auf einmal vollführte mein Stab selbständig Bewegungen immer vor und zurück, immer weiter im Kreis. Nachdem er einmal den Kreis vollzogen hatte, stand er still. Das erste Malkonnte ich es gar nicht einordnen und ich bat ihn, es nochmals zuwiederholen. Und dann sah ich die Bäume. Mein Stab hat alle Bäumegegrüßt. Er hat sich jeden einzelnen zugewendet und ging wieder inseine Ausgangsposition zurück. Somit ergaben die Bewegungen einenStern.* Nach der letzten Begrüßung landete er auf meiner Stirn (ich warzu dumm es auf erste Mal zu verstehen :-)) so hatte ich auch etwas zumSchmunzeln.“ – Bärbel
„Ich
sah am Anfang ganz viele dunkle Vögel, die sehr negative Energien hatten und
nur darauf gewartet haben, dass sie angreifen können. Aber im Laufe des Rituals
wurden aus den dunklen Vögeln goldene, die am Schluss in alle Himmelsrichtungen
flogen. Alles negative war verwandelt in Frieden und Liebe. Am Schluss bekam
ich ein Bild, wie alle Stabträger ihre Stäbe in die Luft hielten und Frieden
für die Welt riefen. Da war eine enorme Kraft und Energie zu spüren. Einfach
himmlisch, es war wunderschön.“ – Jula
„Die
Meditationsspirale war sofort da… der Stab richtete sich magnetisch
angezogen, zu eurem Ritualplatz aus… ich hatte durchgängig meinen Piepser im
Ohr -(habe ich oft, wenn ich mit den Hohen Energien bewusst verbunden bin). Es
war sooooo…. fühlbar, wie Heilung erfolgt, Leylinie für Leylinie… Kristall
für Kristall…. denke, dies sollten wir gemeinsam zu unseren Jahreskreistagen,
wenn es sich machen lässt, wiederholen… aus tiefstem Herzen Danke ich euch
für die Einladung zu dieser – wie so oft- überwältigenden Zeremonie…“ – Lana
An diesem Ostara rufen wir zum ersten Mal
dazu auf, die Kraft aller bisher erschaffenen Druidenstäbe in einem Gemeinschafts-Ritual
zu vereinen und so ein einzigartiges „Energienetzewerk“ zu erschaffen! In
diesem Beitrag erfährst Du alles, was Du wissen musst, um mit zu machen (auch
ohne Druidenstab).
Das Ritual findet an vielen Orten gleichzeitig
statt – von Schottland bis ins Saarland und von Norddeutschland bis in den
Süden Frankreichs. Sogar von einer Insel im Indischen Ozean aus wird uns jemand
unterstützten. Am dichtesten wird das Energienetz jedoch über dem deutschsprachigen
Raum gespannt sein, wo bereits über 100 Stabträgerinnen und Stabträger die
Kraft und das Wissen der Druidenstäbe neu
aufleben lassen!
Der Druidenmeister und der Druidenzirkel werden
das Ritual vom Kraftort aus begleiten, dem Ursprungsort aller Druidenstäbe.
Lasst uns diesen ganz besonderen Tag im Jahreskreis – das Frühjahrs-Äquinoktium,
Ostara und den Tag der Eiche – zusammen nutzen, um die Punkte zu verbinden, unsere
Energien zu vereinen und gemeinsam etwas zu erschaffen, das größer ist als wir
selbst ❤️
Das Ritual findet zur Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche am Freitag, 20. März 2020, statt. Wir bitten alle Teilnehmer, sich ab 18 Uhr Zeit für eine vorbereitende Meditation zu nehmen, die uns allen die Verbindung zueinander erleichtern wird. Um 18:30 entzündet der Druidenmeister am Kraftort das Ritualfeuer und wir beginnen gemeinsam, den Aufbau des Energiefelds zu initiieren. Das hier ist der Zeitplan für die einzelnen Phasen des Rituals – genaue Informationen zu den einzelnen Schritten findest Du weiter unten:
Ab 18:00 Uhr: Vorbereitende Meditation
Ab 18:30 Uhr: Aufbau des Energiefelds
19:00 Uhr: Vereinigung der „Kraft der
21“ & Gemeinsamer Ostara-Zauber
19:30 Uhr: Höhepunkt des Rituals
Danach: Ostara-Segen des Druidenmeisters
Ort
Welchen
Ort Du genau für das Ritual wählst, bleibt Dir überlassen! Ob drinnen oder
draußen spielt für die Verbindung, die wir herstellen wollen, keine Rolle. Wer
einen „eingesessenen“ Ritualplatz hat, einen Schrein oder Alter, der kann gerne
diesen nutzen. Wenn man die Möglichkeit hat und das Wetter es erlaubt, ist es
natürlich besonders schön, für das Ritual in die Natur zu gehen. Wir empfehlen,
dabei die Nähe von alten Eichen aufzusuchen.
Wer noch
ganz unerfahren ist, kann einfach in einem möglichst ruhigen Zimmer eine Decke
am Boden ausbreiten und diese als Meditations- und Ritualfläche nutzen. Wichtig
ist, dass Du allein oder nur mit Eingeweihten im Raum bist, so dass es keine
Ablenkung gibt. Haustiere können auf das Energiefeld unter Umständen überrascht
reagieren, deswegen sollten sie sich besser auch in einem anderen Raum befinden.
Zur Einbindung
des Elements Feuer reichen Kerzen vollkommen aus – ein eigenes Ritualfeuer ist
für die Teilnahme nicht vonnöten!
Ritualaufbau & Phasen des Rituals
Im Folgenden
beschreiben wir den Aufbau des Rituals und was in den einzelnen Phasen zu tun
ist. Dabei gehen wir davon aus, dass Du Träger eines Druidenstabs bist. Wenn
Du noch keinen Druidenstab hast, dann beachte bitte den Punkt „Teilnahme
ohne Druidenstab“ weiter unten!
Phase 1: Meditation / Einschwingen
In
dieser Phase bitten wir alle Teilnehmenden, sich mental auf das Ritual
vorzubereiten und den Geist für die bevorstehende spirituelle Erfahrung zu
öffnen.
Falls Du bereits bewährte Meditationsstrategien hast, kannst Du dabei gerne
darauf zurückgreifen. Wer ansonsten nicht meditiert, sollte bitte trotzdem alle
elektronischen Geräte und Ablenkungen ausmachen und sich für mindestens 15
Minuten die Zeit nehmen, mental abzuschalten, ruhig zu atmen und den Körper zu
entspannen. Diese Vorbereitung ist wichtig, damit Du für die weiteren Phasen
des Rituals bereit bist.
Der Druidenstab kann in dieser Phase für die Ausrichtung in Richtung Kraftort verwendet werden. In welche Himmelsrichtung das ist, hängt natürlich von Deinem Standort ab. Versuche am besten, Dich mit dem Stab „einzuschwingen“, so dass er Dir die richtige Himmelsrichtung offenbaren wird. Danach kannst Du ihn zum Meditieren vorerst auch auf den Boden legen oder hinstellen, Du solltest ihn aber bitte weiterhin in Deiner Nähe haben.
Phase 2: Aufbau des Energiefelds
Um
18:30 Uhr entzünden wir das Ritualfeuer am Kraftort. Der Druidenmeister spricht
dabei einen Elementarzauber, der bereits eine beträchtliche Reichweite haben könnte
und Dich vielleicht schon erste Impulse spüren lässt. Ab diesem Zeitpunkt
bitten wir alle Teilnehmer, in eine Phase der Fokussierung und Konzentration
überzugehen. Wir beginnen jetzt damit, mit unseren Druidenstäben kleine Kraftfelder
aufzubauen, die nach und nach zusammenwachsen werden.
Bitte nimm Deinen Druidenstab in beide Hände und kreise damit über dem Boden. Unter der Führung des Druidenmeisters werden wir die Verbindung zueinander suchen. Es kann dabei helfen, dabei zu summen und die richtige Frequenz zu finden, auf der man den Energiefluss deutlich spürt.
Das
Energienetzwerk bzw. die „Energiekuppel“ befindet sich nun im Aufbau. Ab jetzt
kann es vorkommen, dass Du erste „Überlappungen“ spürst, wenn sich neue Knotenpunkte
bilden. Sollte es den Druidenstab dabei in die eine oder andere Himmelsrichtung
ziehen, dann gib ihm Zeit, dass er sich neu einpendelt, wie eine Kompassnadel.
Phase 3: Vereinigung der „Kraft der 21“
Während
die einzelnen Energiefelder zusammenwachsen und sich gegenseitig verstärken, kann
sich in den Teilnehmern ein Gefühl der inneren Wärme ausbreiten. Wir wissen
nicht genau, wie es sich anfühlen wird, da es so ein Ritual ja noch nie gegeben
hat. Wer die Kraftort-Energie in einem Channeling schon einmal erlebt hat, kann
sich vielleicht eine ungefähre Vorstellung machen. Wir erhoffen uns besonders
intensive, vitale Energieströme.
Das
Energiefeld sollte nach einer halben Stunde stark genug sein, dass die Kraft
der 21 Bäume im Baumkreis durch die Teilnahme aller Druidenstabträger vereint
ist. Dieser Moment wird deutlich wahrnehmbar sein, da hier die im Ritual
vereinten Kräfte ihr höchstes Level erreichen. Es gibt viele Möglichkeiten, was
Du in dieser Phase sinnlich und übersinnlich wahrnehmen könntest – Bilder und
Empfindungen vom Kraftort, sowie von den Standorten anderer Ritualteilnehmer
sind möglich. Das zuvor erwähnte Gefühl könnte sich dabei noch verstärken.
Falls
es nicht schon von selbst der Fall ist, kann der Druidenstab jetzt noch etwas
schneller kreisen. Über ihn kann das gesamte Netzwerk vom Gruppenritual spürbar
werden. Du wirst wahrscheinlich eine Menge an Impulsen über die Hände
wahrnehmen, vermutlich ein starkes Kribbeln fühlen. Je nachdem, wie eng Dein
Geist schon mit der Energie Deines Druidenstabs verwachsen ist, kann sich die
Vereinigung der „Kraft der 21“ aber auch anders ausdrücken – wir rechnen jedenfalls
mit einem ganz außergewöhnlichen und bisher einmaligen Erlebnis 🙂
Phase 4: Gemeinsamer Ostara-Zauber
Als Einleitung
des Höhepunkts des gemeinsamen Rituals möchten wir alle Teilnehmer einladen,
einen gemeinsamen Ostara-Zauber zu sprechen. Der Druidenmeister wird damit gegen
19:15 Uhr am Kraftort beginnen. Du brauchst aber keine Uhr für das Ritual. Wir nehmen
an, dass Du den Zeitpunkt spüren wirst, wenn es los geht.
Im
Ostara-Zauber bitten wir um den Schutz und die Gunst der Naturgeister und
zeigen ihnen unsere Ehrfurcht und Liebe. Wir werden dazu folgenden Spruch
gemeinsam sprechen und es sind alle eingeladen, ihn mit zu sprechen (gerne auch
mental, falls Dir lieber ist). Der Spruch lautet:
Glut
und Feuer, höret mich
Baumgeist,
Steingeist, ich bewahre Dich
Wasser,
Eis, ich bin euch ergeben
Danke
Wind, für die Luft im Leben
Sonne
und Mond, bringt uns Schutz und Wohl
die
Kraft von Ostara, Duir und Coll
Du
kannst den Spruch auch mehrmals wiederholen. Es ist genug Zeit. Wir werden den
Kanal vom Kraftort währenddessen so weit es geht öffnen, so dass Coll und Duir –
die Hasel und die Eiche – ihre schützenden Wurzeln in unser gemeinsames
Energienetzwerk schlagen können.
Der
Druidenstab kommt dabei wahrscheinlich zur Ruhe. Aber bitte lass Deinen
Gefühlen und Impulsen freien Lauf 🙂
Der Kanal
und die intensive Verbindung, die jetzt zwischen uns allen besteht, wird die
Grundlage für den Höhepunkt des Rituals bilden!
Phase 5: Höhepunkt des Rituals
Zum
Höhepunkt des Rituals bitten wir alle Stabträger, ihren Druidenstab mit beiden
Händen in die Höhe zu halten, den Blick in die vom Stab gewählte
Himmelsrichtung gerichtet. Der Stab kann dabei vertikal oder horizontal zum Himmel
sein – wichtig ist, dass Du spürst, wie er Dein eigenes Energiefeld vergrößert.
Der Zeitpunkt dafür ist um 19:30 Uhr angesetzt, wobei Du wahrscheinlich auch
hier spüren wirst, wann der richtige Moment gekommen ist. Der Druidenmeister
wird es einleiten, indem er seinen Eichenstab am Kraftort erhebt!
Das ist
der Höhepunkt des ersten gemeinsamen Stabträger-Rituals. Wir laden Dich ein.
möglichst lange in dieser Position zu verweilen und die „Funkenschläge“ zu genießen,
während unser Netzwerk noch einmal in seiner vollen Kraft aufleuchtet und die
Energien aller Teilnehmer sich im angeregten und angenehmen Austausch befinden.
Ostara-Segen des Druidenmeisters
Im
Anschluss wird der Druidenmeister noch einen Ostara-Segen über alle Teilnehmer
sprechen!
Die
Druidenstäbe und auch Du selbst sollen dadurch möglichst viel positive Energie
aus dem Ritual mitnehmen. Wir empfehlen Dir, Deinen Geist dafür offen und
empfangsbreit zu halten und den Druidenstab senkrecht zu positionieren.
Damit
ist unser erstes gemeinsames Ritual erfolgreich abgeschlossen und wir freuen uns
auf den verbalen Austausch im Anschluss 🙂
Das
Ritualfeuer brennt natürlich die ganze Nacht! Am Kraftort werden wir im Anschluss
innerhalb der „Energiekuppel“ weitere Rituale durchführen, neue Druidenstäbe
energetisieren, eine Reihe von Elementarkristallen
erschaffen und einen Inkarnationskanal
öffnen.
Wir laden
Dich ein, die zu erwartende Phase des Energieausklangs nach dem Ritual nach
Lust und Liebe zu nutzen – beispielsweise für ein persönliches Reinigungsritual,
einen Elementar-Schutzzauber,
oder einfach das Genießen der Verbundenheit in der Meditation ?
Teilnahme ohne Druidenstab
Wer
keinen Druidenstab hat, kann natürlich trotzdem beim Gruppenritual mitmachen.
Je mehr Stabträger sich beteiligen, desto einfacher wird es für alle anderen
sein, sich in das Energie-Netz „einzuklinken“. Weil Ostara der Tag der Eiche ist
(dem Baum der Druiden), bitten wir Dich, im Ritual statt einem Druidenstab die
Kraft der Duir-Rune zu
nutzen.
Es
reicht dazu, Duir auf ein Blatt Papier zu malen oder am Boden mit Kerzen
nachzustellen. In der Phase des Aufbaus des Energiefelds, bitten wir Dich, beide
Hände mit der Innenseite nach unten über Duir kreisen zu lassen. Dabei solltest
Du am besten langsam anfangen und den Rhythmus beständig erhöhen. Zum Höhepunkt
des Rituals kannst Du die Hände in die Höhe strecken und/oder Duir dem Feuer
übergeben. Ansonsten bitten wir Dich, der Ritualanleitung wie oben beschrieben
zu folgen.
Tipps &
Empfehlungen
Dieser
Ritualplan soll keinesfalls als strenges Regelwerk betrachtet werden! Wir laden Dich herzlich ein, Deine
persönlichen, etablierten und bewährten Ritualpraktiken einzubringen. Verwende gerne
auch Deinen eigenen Altarschmuck, Dein bevorzugtes Räucherwerk und sei kreativ
bei der Durchführung der einzelnen Ritualphasen. Lass Dich von zu viel Planung
generell nicht davon abhalten, den Moment und das Ereignis zu genießen! 🙂
Wir sind weiterhin für Vorschläge und Ideen offen und können den Ritualplan gegebenenfalls noch anpassen! Bitte schau vor dem Ritual noch einmal nach, ob es irgendwelche Änderungen gegeben hat.
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