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Reise in die Anderswelt: Die Begegnung mit meinem Krafttier

Krafttier Wildkatze

Unser spirituelles Krafttier begleitet uns in vielen Lebenslagen, auch wenn es uns oftmals gar nicht bewusst ist. In diesem Erfahrungsbericht gibt uns Sabrina einen Einblick darin, wie sie ihr Krafttier – die Wildkatze Mayara – gefunden hat, und was die beiden gemeinsam erleben.

von Sabrina

Kraftort-Poster finden

Es begann am Kraftort, zu Litha vor vier Jahren. Das Ritualfeuer brannte so hell, dass die kürzeste Nacht des Jahres beinahe zum Tag wurde. Die Pforten zur Anderswelt standen schon weit offen. Im Kreis der Elemente hatte der Druidenmeister das Portal geöffnet, um in dieser besonderen Nacht einen Austausch mit den Geistern Gaias und dem Reich der Ahnen zu ermöglichen. Mit vereinten Kräften hüteten wir zu fünft das Portal, wie in schon so vielen Ritualnächten zuvor. Aber heute war es für mich persönlich ein ganz spezieller Anlass. Schließlich sollte ich in dieser Nacht, die ich niemals vergessen werde, endlich mit einem spirituellen Krafttier vereint werden!

Als die Beschwörung begann, verfiel ich sofort in eine tiefe Trance, so wie es mir andere bereits berichtet hatten. Ich „schwebte“ in einer Wolke des Einklangs und des reinen Austauschs, in der mir die Geister der Ahnen zuflüsterten und ihre Seelen rund um mich herum zu tanzen schienen. Plötzlich erblickte ich sie, diese stechend-grünen Augen! Sie waren das erste, was ich erkennen konnte. Doch nach und nach materialisierte sich das Wesen immer deutlicher: die spitzen Ohren, der buschige Schwanz und das erhabene Gesicht mit den stolzen, weißen Schnurrhaaren… Da war sie, meine Wildkatze!

In dem Moment, als ihr ganzes Wesen greifbar schien, wehte ein starker Windstoß über den Kraftort, der zwei Silben zu rufen schien: Mai und Ara – Mayara. Wir alle konnten es deutlich wahrnehmen. Das war also der Name von meinem „neuen“ spirituellen Begleiter. Es fällt mir schwer auszudrücken, wie tief er mich berührte. Es war das überwältigende Gefühl, etwas Bedeutsames zu erkennen, das schon immer da war und ein Teil von mir, und jetzt endlich erwacht.

Die Wildkatze verkörpert als Krafttier den Geist der Kriegerin, aber auch den der Diplomatin, der „Überzeugerin“. Sie ist geschickt und elegant, und sie kämpft, wenn es nötig ist. In der irischen Mythologie ist sie das Symbol der Muttergöttin Brigid, ein Bote von Weisheit und Schutz. Mir offenbarte sich ein neuer Teil meines Wesens, der wohl schon immer in mir geschlummert hat.

Dass Mayara mich schon viel länger begleitet, als ich eigentlich fassen kann, wurde mir schnell bewusst. In der nächsten Meditation rief ich sie bei ihrem Namen. Es dauerte eine Weile, bis ich das erste Zeichen wahrnahm. Es war, als würde sie durch Zimmer huschen. Doch dann sah ich sie wieder: diese leuchtend-grünen Augen! Sie blickten mich einladend an. Dann begann, was ich nur als Astralreise beschreiben kann, ganz ohne den Einsatz von Wermut oder ähnlichem! Geführt von Mayaras reinem Wesen offenbarten sich mir verschiedenste Anblicke. Zuerst Situationen aus meinem früheren Leben, als Kind und als Jugendliche, bei denen Mayara schützend an meiner Seite wachte und meine Umwelt veränderte, ohne dass ich die leiseste Ahnung hatte! Doch ich folgte ihr weiter, bis ins Reich der Ahnen, wo sich mir ähnliche Szenen aus meinen Vorleben offenbarten. Da wurde mir klar, dass Mayara schon länger zu mir gehört, als es „mich“ in dieser Inkarnation überhaupt gibt.

Und das ist wohl das schönste an der Erfahrung: das Neu-Entdecken von einem ganz, ganz alten Teil von einem selbst, das einem so viel verrät, und so viel schenkt. Es ist beinahe so, als würde man einen alten Freund wiedertreffen, den man lange totgeglaubt hatte. Oder wie wenn man aus einem schönen Traum aufwacht und der Traum ist noch da!

Heute begleitet mich Mayara in nahezu jeder Meditation. Manchmal verschwindet sie ein paar Tage, geradezu so, als ob sie mich herausfordern würde, sie zu rufen. Sie scheint dabei ihrem eigenen Rhythmus zu folgen. Wenn sie wiederkommt, bringt sie mir oft neues Wissen mit. War sie auf einem Streifzug in der Anderswelt?

Bei der druidischen Arbeit ist Mayara mein treuer Hilfsgeist. Beim sammeln der Kräuter für meine Räucherbündel führt sie mich auf der Feenwiese an die richtigen Stellen. Wenn ich neue Zauberstäbe erschaffe, führt sie bei der Arbeit meine Hand und beschenkt mich mit dem Muskelgedächtnis aus meinen Vorleben, in denen ich bereits als weiße Hexe gewirkt habe.

Ich bin dem Druidenmeister für viele Dinge dankbar, aber die Verbindung zu Mayara zu erneuern war das schönste Geschenk, was er mir jemals gemacht hat ❤️

Fast jeden Tag lerne ich Neues über, mit, und von Mayara. Ich bin gespannt, was ich in Zukunft noch alles erfahren darf. Für diese Bereicherung bin ich Gaia auf ewig verbunden.

Finde jetzt Dein Krafttier…

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Der Keltus-Kraftort: Harmonie im Einklang mit den Elementen

Sabrina lädt Dich auf eine spirituelle Reise an den druidischen Kraftort ein, an dem der Druidenzirkel alle großen Rituale im Jahreskreis durchführt.

Der Zauber der Rosenblätter

Folge mir an einen Ort, an dem sich die Träume am Tag zum Schlafengehen zurückziehen. Ein Ort, an dem sich Reh und Eule ‚gute Nacht‘ und ‚guten Morgen‘ sagen – wo man, mit den richtigen Augen, die Fußabdrücke der Kobolde und Feen im Tau sehen kann, wenn sich Sonne oder Mond darin spiegeln. Ein Ort mit vielen Gesichtern, der manchmal aussieht, wie eine kitschige Zeichnung der Anderswelt – und im nächsten Moment lässt er Dich wieder vor der Kraft der Elemente ehrfürchtig erzittern. Ein Ort des Friedens und der Harmonie, der ungetrübten Energie, an dem noch alles so fließt, wie es fließen soll…

Das ist „unser“ Kraftort. Der Ort, an den wir kommen, um die Kraft des Vollmonds und des Neumonds für druidische Rituale zu nutzen und um die größten Feste im keltischen Jahreskreis zu feiern, die Sommersonnenwende (Litha) beispielsweise, und das Frühjahrs-Äquinoktium (Ostara).

Wo er zu finden ist, das möchten wir im Internet nicht so genau bekannt geben. Doch so viel sei verraten: Er liegt in im Osten der Alpen, ganz hoch oben, fernab von allen Schutzhütten und Weidegründen. Der Zustieg ist lang und beschwerlich, doch man wird mit einem überwältigenden Anblick belohnt: von beeindruckenden Felsformationen, uralten Bäumen und einem Wasserfall. Man spürt sofort die besondere Energie des Ortes. Bereits die alten Kelten – und wohl schon andere Kulturen davor – haben diese Stelle genutzt, um ihre Rituale und Bräuche zu vollziehen.

Kraftort-Besuch

Neben uns Druiden interessieren sich heute vor allem Archäologen für diese steinigen Wälder, unter denen sich großräumige Tunnelsysteme aus keltischen Tagen verbergen, die sich quer durch die nördliche Steiermark ziehen und bisher kaum erforscht worden sind. Was den Kraftort betrifft, bleibt das hoffentlich auch so. Dafür wird der Druidenmeister sorgen. Als Wächter des Kraftorts widmet er Tag und Nacht der Aufgabe, diese besondere Stelle und die Wälder rundeherum zu behüten. Weil es so abgelegen ist, verirrt sich allerdings kaum jemand dort hin. Falls doch, wird er vom Druidenmeister über die besondere Bedeutung des Kraftorts und der empfindlichen Energien, die dort fließen, aufgeklärt. Er bittet ihn auch höflich, nicht weiter zu gehen, falls er irgendwelche elektronische Geräte dabei hat. Orte wie dieser – fernab von Stromleitungen und Handymasten – sind rar geworden. So rar, dass wir die Harmonie des Kraftorts nichteinmal mit dem künstlichen Spannungsfeld der Knopfbatterie eines Autoschlüssels belasten wollen!

Der Einsatz des Druidenmeisters zahlt sich auch. Man spürt einfach, dass hier nicht nur die natürliche Balance und die Artenvielfalt erhalten worden sind. Zwischen dem Stein, dem Geist der alten Bäume, dem Quellwasser, dem Ritualfeuer und der Höhenprise, herrscht ein ständig anhaltendes Spiel der Elemente – manchmal fließt die Energie so plastisch, dass man sie beinahe angreifen kann. Der Druidenmeister, der in seiner Seele so tief mit dem Ort verwachsen ist, wie kein anderer Mensch, beherrscht es perfekt, die besonderen Kräfte und Energien dort in den Ritualen zu nutzen – so wie schon so viele Generationen an Druiden und Schamanen zuvor.

In den Nächten, in denen wir hier druidische Rituale durchführen, erleben wir die Kraft dieses Orts regelmäßig in ihrer vollen Gewalt. Es ist nicht so, dass wir dabei mit den Elementen spielen würden. Viel mehr spielen sie mit uns, während wir versuchen, einen kleinen Teil ihrer Kraft für unsere Zwecke abzuzweigen. Immer wieder veranschaulicht uns das Ritualfeuer das am ganzen Körper, wenn es die Winternacht plötzlich zum Sommertag zu machen scheint. Oder wenn uns die Geister des Windes ihre Anwesenheit spüren lassen, indem sie in einer lauen Nacht eine eisige Briese aus den Furchen des Gesteins heben.

Diese Kraft zu allen Jahreszeiten hier zu erleben, hat mir großen Respekt gelehrt. Nicht nur vor diesem Ort, sondern vor der Natur im Allgemeinen. Sie ist nicht unser „kleines Haustier“, das wir wie einen Schoßhund oder Bonsai zurechtzüchten/-schneiden können, auch wenn der Mensch dies in seinem Übermut manchmal denken mag. In Wahrheit sind wir es, die ihr hilflos ausgeliefert sind, wie eine Ameise einem Wirbelsturm. Doch sie möchte uns nichts Schlechtes, schließlich sind wir ursprünglich ein Teil von ihr. Es gilt nur, den Weg dorthin zurück zu finden. Zum Ursprung des Ganzen, an dem man erkennen muss, dass alles in Verbindung steht.

Was mich am Kraftort besonders berührt, ist eben diese deutlich wahrnehmbare Verbindung, zu dem was war, zu dem was ist, und zu dem was kommen wird. Ich weiß, dass ich sehr privilegiert bin, diesen Ort zu kennen. Doch in den Bergen und Tälern Europas verstecken sich noch viele andere alte Kraftorte wie dieser, die zur Zeit der Kelten eine besondere Rolle spielten und seither in Vergessenheit geraten sind. Abgesehen, von kleinen Druidenzirkeln und Druidenmeistern wie unserem, die sie heute noch bewahren und ihre besonderen Kräfte in Einklang und Harmonie mit der Weisheit der Natur und ihren materiellen wie spirituellen Bewohnern einsetzen ❤️

Kraftort-Naturprodukte

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Keltische Fabelwesen & mythische Kreaturen

Keltische Fabelwesen erklärt

Die Mythologie der Kelten in Irland und ganz Europa ist voller zauberhafter Kreaturen und Fabelwesen, um die sich zahlreiche Legenden und Sagen ranken. Häufig sind sie auf keltischen Kunstgegenständen und Grabbeigaben zu finden, die als archäologische Funde erhalten geblieben sind. Besonders interessant dabei ist, dass man manche dieser Fabelwesen und Mischkreaturen eher bei den Griechen oder Ägyptern vermuten möchte, als bei den Kelten.

Keltischer Schmuck im Druidenladen

Die Sphinx vom Grafenbühl

Die Sphinx vom Grafenbühl

Bildrechte: Wuselig

Die „geflügelte Katze mit Menschenkopf“ (sprich: Sphinx) taucht nicht nur bei den Ägyptern auf! Die Sphinx vom Grafenbühl wurde bei Asperg in Baden-Württemberg gefunden, in einem keltischen Prunkgrab der späten Hallstattzeit. Sie wurde vor etwa 2.500 Jahren als Grabbeigabe für einen keltischen Stammesführer angefertigt. Ihr Gesicht ist aus Bernstein hergestellt.

Dürrnberger “Elefanten-Krug”

Dürrnberger "Elefanten-Krug"

Bildrechte: Wolfgang Sauber

Im österreichischen Dürrnberg wurden keltische Krüge aus der Eisenzeit gefunden, die mit unterschiedlichsten mythischen Kreaturen und Fabelwesen verziert sind. Darunter auch Mischwesen, die wie eine Kombination aus Elefant und Frosch aussehen. Es wird angenommen, dass diese Krüge für spezielle zeremonielle Zwecke verwendet worden sind.

Erfahre Deinen Kelten-Namen

Geflügelte Ochsen im irischen Leabhar Cheanannais

Geflügelte Ochsen im Leabhar Cheanannais

Ein geflügelter Ochse ist neben einem Geier im Book of Kells zu finden. Das Book of Kells (Irisch: Leabhar Cheanannais) ist ein handgeschriebenes Buch mit Illustrationen aus dem 8. Jahrhundert. Es wurde vermutlich in Schottland verfasst und kurz darauf wegen der Wikingereinfälle zur Sicherheit nach Irland gebracht. Wie man an den Kreuzen erkennt, ist es bereits vom christlichen Einfluss geprägt.

Der Gorgon von Vix

Der Gorgon von Vix

Bildrechte: WikiRigaou

Beim Grab von Vix handelt es sich um einen der bekanntesten archäologischen Funde der Keltenzeit. Unter den zahlreichen Fundstücken befindet sich auch ein über 200 kg schwerer Bronze-Krater, dessen Henkel ein Gorgon ziert. Gorgonen, die Dämonen mit Schlangenhaaren, stammen eigentlich aus der griechischen Mythologie. Wie sie es in die Mythenwelt der Kelten geschafft haben, ist unklar.

Finde Dein spirituelles Krafttier

Die irischen Formori

Die irischen Formori

Die Formori (Irisch: Fomóire) sind ein sagenhaftes Volk der irischen Mythologie. Sie werden als missgestaltete Riesen und gefallene Götter beschrieben, die der Legende nach von den ersten keltischen Siedlern besiegt werden mussten. Die Illustration stammt aus dem Jahr 1912, von John Duncan. J. R. R. Tolkiens Orks dürften in vielerlei Hinsicht von der Sage der Formori inspiriert worden sein…

Der Keltenfürst vom Glauberg

Der Keltenfürst vom Glauberg

Bildrechte: Sven Teschke

Der Keltenfürst vom Glauberg wird auf ca. 500 vor Christus datiert. Es handelt sich dabei um eine lebensgroße Statue, die fast vollständig erhalten geblieben ist. Was ein bisschen wie “Micky Maus”-Ohren aussieht, wird von Archäologen als Mistel-Krone gedeutet. Man geht deswegen davon aus, dass es sich beim “Keltenfürsten” eigentlich nicht um einen Fürsten handeln soll, sondern um einen Druidenmeister. Im Heimatmuseum in Glauburg kann ein originalgetreuer Nachbau der Statue besichtigt werden!

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Astrogaol: Der Nachwuchsdruide mit Forschungsdrang

Astrogaol ist der erste Schüler des Druidenmeisters und Gründungmitglied von unserem Druidenzirkel. In diesem Beitrag erfährst Du mehr über den talentierten Nachwuchsdruiden.

Druide Astrogaol

Name: Astrogaol

Alter: 33

Baumzeichen: Olivenbaum

Spirituelles Krafttier: Rabe „Xilev“

Astrogaol wurde – wie er gerne erwähnt, ohne seine Zustimmung! – auf den Namen Johannes getauft. Doch seinen Keltennamen trägt er mit Stolz, seitdem der Druidenmeister diesen vor sechs Jahren in einem Vollmond-Ritual aus den Inkarnationskanälen gechannelt hat. Er bedeutet so viel wie „Hüter der Sterne“.

Im bürgerlichen Leben ist Astrogaol Programmierer und Computeringenieur. Ihm haben wir es zu verdanken, dass im Druidenladen und im Almanach auch technisch alles rund läuft. Den Ausgleich zum Bildschirm sucht das Energiebündel schon seit jeher in der Natur. Sein Element, das Feuer, lernte er schon in jungen Jahren zu kontrollieren. Bereits als Junge schien es ihn wie magisch zu den verschiedenen Kraftplätzen in der Umgebung seines Geburtsorts in der Steiermark zu ziehen. In den Schulferien streifte er oft wochenlang durch die Wälder, baute Baumhäuser, legte kleine Kohlegruben an und bewies auch sonst ein geschicktes Händchen mit allem, was die Natur in seinen Schoß legte.

Dem Druidenmeister begegnete Astrogaol zum ersten Mal am Morgen von Litha. Der Zeitpunkt trägt eine besondere Bedeutung: als Oliven-Geborener hat Astrogaol das Licht der Welt nämlich genau zum Herbstäquinoktium erblickt. Die Olive ist somit sozusagen der „Gegenpol“ der Eiche, unter deren Zeichen der Druidenmeister durch die Wälder schreitet.

Der Meister erkannte schnell eine besondere Begabung in Astrogaol, zB sein besonderes Gespür für den Rhythmus des Mondes, die Energie der Bäume und bei der Tierkommunikation. Die beiden entwickelten eine innige Freundschaft. Astrogaol ist damit das erste Mitglied vom Keltus-Druidenzirkel, an das der Meister sein Wissen weiterzugeben begann. Da er schnell lernt und einen schier unersättlichen Forschungsdrang in sich trägt, entpuppte er sich bald als hervorragender Schüler.

Mittlerweile hat Astrogaol so viel zur Erforschung mit der Baumenergie beigetragen, wie kaum ein anderer. Zudem beschäftigt er sich intensiv mit der Runenmagie und der Neubelebung des Ogham-Alphabets für Runenorakel. Auch das Konzept der energetischen Versiegelung, das den Alltag vieler Druiden und Hexen erheblich erleichtert, ist seiner tüchtigen Forschungsarbeit zu verdanken (mehr darüber bald im Almanach!).

Wir schätzen „Astro“ auch dafür, dass er stets ein offenes Ohr für unsere Sorgen, Wünsche und Träume hat und es ihm mit seinen Runenstäbchen immer wieder gelingt, uns wichtige Hinweise mit auf den Weg zu geben ❤️

Alles für Runenorakel mit Ogham und Futhark

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Rituale, Erfahrungen & Tipps zur Partner-Rückführung bzw. -Loslösung

Partnerrückführung oder Partnerloslösung?

Wenn Liebeskummer die Seele quält entsteht ein inneres Vakuum und es fühlt sich so oft an, als könne es das gesamte Sein verschlucken. Tatsächlich gibt es kaum einen schlimmeren mentalen Schmerz als jenen, den eine geliebte Person zurücklässt, wenn sie aus unserem Leben verschwindet. Nicht selten erhofft sich, wer sich selbst so eine Erfahrung macht, eine Veränderung der Situation durch eine Partnerrückführung. Dabei handelt es sich um eine rituelle Praxis, die den geliebten Menschen zurück ins Leben rufen soll. Doch nicht immer ist eine Partnerrückführung der richtige Weg. Unsere „weiße Hexe“ Sabrina verrät Dir in diesem Beitrag, wie Du herausfinden kannst, ob eine Partnerrückführung in Deinem Fall wirklich eine gute Entscheidung ist. Zudem erklärt sie Rituale zur Partnerrückführung bzw. Partnerloslösung, die Dir dabei helfen können, mit einer Trennung und Liebeskummer besser umzugehen.

Druidische Räuchermischung für Liebeszauber

Wann ist eine Partnerrückführung sinnvoll?

Jedes gebrochene Herz sehnt sich nach Heilung. Subjektiv betrachtet mag es oft so erscheinen, dass diese Heilung nur durch eine Wiedervereinigung mit dem geliebten Ex-Partner erzielt werden kann. Doch das stimmt nicht. Es gibt noch einen anderen verlässlichen Weg, um Liebeskummer zu heilen: das Loslassen.

Die Wahrheit lautet, dass in den allermeisten Fällen eine Partnerloslösung der bessere Weg ist, Liebeskummer zu überwinden, als eine Partnerrückführung. Bevor Du ein Ritual zur Rückführung wirklich in Betracht ziehst, solltest Du Dir folgende drei Fragen stellen:

1. Hat mich die betroffene Person gut behandelt?

2. Ist das Herz der betroffenen Person frei?

3. Liebe ich auch die Seele dieses Menschen, nicht nur das Erscheinungsbild?

Wenn Deine Antwort auf nur eine dieser drei Fragen Nein lautet, dann brauchst Du keine Partnerrückführung, sondern eine Loslösung!

Wenn man selbst betroffen ist, ist das natürlich oft nicht einfach zu verstehen. Das ist verständlich: gebrochene Herzen sehen sich wie gesagt nach Heilung, und Liebe macht bekanntlich blind. Dabei kann es helfen, zu versuchen, die Situation aus der Sicht eines Außenstehenden zu betrachten. Stelle Dir vor, Du und Dein Ex-Partner wärt Figuren in der Geschichte von einem Buch, das Du gerade liest. Wenn Du eine der drei Fragen oben mit Nein beantwortet hast, dann würde es folgendes für die Geschichte bedeuten:

1. Figur A behandelt Figur B schlecht. Warum sollte sich Figur B die Figur A überhaupt zurückwünschen?

2. Das Herz von Figur A gehört jemand anderem. Warum sollte Figur B dazwischenfunken?

3. Figur B liebt nur das Aussehen von Figur A. Ist das wahre Liebe?

Zu diesen Punkten sollte man meditieren, bis sich die Bereitschaft für die Erkenntnis einstellt, dass das Loslassen der richtige Weg ist. Dabei helfen kann ein Ritual zur Partnerloslösung – auf jeden Fall eine wertvolle Erfahrung!

Ritual zur Partnerloslösung – So funktioniert‘s

Um Liebe zu finden, musst Du erst mit Dir selbst im Klaren sein. Nur wer allein glücklich sein kann, darf sich Glück in der Liebe erwarten! Ein Ritual zur Partnerloslösung soll Dich dabei unterstützen, Dein Herz zu heilen, die Vergangenheit hinter Dir zu lassen, und Dich für einen Neubeginn bereit zu machen.

Vor dem Ritual ist es wichtig, dass Du Dir realistische Ziele für Dich selbst und für Deine Zukunft setzt. Ein Tipp dafür ist, sich nicht auf Ziele zu konzentrieren, die das Herz betreffen. Denn der Neuanfang beginnt bei Körper, Geist und Seele! Stelle Dir selbst z.B. folgende Fragen:

  • Welche Veränderungen wünschst Du Dir für Dein Umfeld? Kannst Du es Dir irgendwie gemütlicher machen?

Tipp: Häufig ist es eine gute Idee, die spirituelle Reinigung mit einem Wohnungsputz zu verbinden!

  • Welche Dinge und Orte bereiten Dir besonders viel Freude im Leben? Wofür möchtest Du Dir in Zukunft mehr Zeit nehmen?

Tipp: Lerne die Zeit für Dich selbst und mit Dir selbst zu schätzen und zu genießen!

  • Wie fühlt sich Dein Körper an? Fehlt es ihm an irgendwas oder bekommt er zu viel von etwas?

Tipp: Liebeskummer schlägt sich oft auf den Appetit oder verleitet uns dazu, zu viel zu Trinken oder ähnliches. Achte auf Deine Ernährung!

Nun zum Ritual selbst. Der Zeitpunkt dafür lässt sich frei wählen, auch wenn im Zeichen des Neubeginns der Neumond bzw. der zunehmende Mond am besten geeignet ist. Wähle dafür einen Ort, an dem Du Deine Ruhe hast und von Lärm und Ablenkung befreit bist. Das kann in der Natur sein, oder auch in den eigenen vier Wänden.

Für das Ritual gilt es, an diesem Ort einen Schutzkreis zu ziehen. Dafür kannst Du normales Kochsalz verwenden, Deine persönlichen Kraftsteine, oder auch Lavasand. Um den Effekt des Rituals zu verstärken, ist die Dagaz-Rune hilfreich (ᛞ). Du kannst sie, oder auch einfach nach außen offene Spiralen, mehrmals rund um den Schutzkreis einzeichnen (dabei ist der Sand hilfreich, weil man ihn einfach ausstreuen und die Symbole am Boden zeichnen kann).

Um die richtige Atmosphäre für alle Sinne zu schaffen, solltest Du reinigendes Räucherwerk verwenden und damit mehrmals im Uhrzeigersinn um den Schutzkreis schreiten. Das Räucherwerk kann während des gesamten Rituals weiterbrennen. Zur reinigenden Räucherung kann Weihrauch oder Myrrhe verwendet werden. Besonders effektiv ist Räucherbernstein. Wenn es Dir bei der Mediation hilft, kannst Du auch leise Musik abspielen.

Lege jetzt die Räucherschale ab (außerhalb vom Schutzkreis!), nimm eine große Kerze in Deine Hand und zünde sie an. Jetzt ist der Schutzkreis bereit, gemeinsam mit der Kerze betreten zu werden. Setze Dich in gemütlicher Position und stelle die Kerze vor Dich hin.

Der erste Schritt des Rituals ist die Befreiung der Gedanken. Konzentriere Dich dafür auf Deine Atmung und versuche, alles was sich in Deinem Kopf gerade abspielt so gut wie möglich abzuschalten. Wie schnell das funktioniert, hängt davon ab, wie geübt Du schon in der Mediation bist. Es kann durchaus ein bisschen dauern, bis es Dir gelingt. Lass Dich nicht entmutigen!

Der nächste Schritt ist die letzte mentale Konfrontation mit dem Ex-Partner. Dabei geht es keinesfalls darum, noch einmal alle Vorkommnisse, Streitereien und Missverständnisse im Kopf durchzuspielen! Ganz im Gegenteil. Denke an eine positive Eigenschaft, die Du an diesem Menschen schätzt und visualisiere sein Gesicht ein letztes Mal deutlich vor Deinem geistigen Auge. Wenn Dich diese Person verletzt hat, vergib ihr. Wenn sie Dir etwas schuldig ist, lass es sie haben. Alles was zählt ist Dein innerer Friede. Vergebung ist ein großer Teil davon. Siehst Du das Gesicht der Person noch? Es ist an der Zeit, das Loslassen in die Wege zu leiten!

Konzentriere Dich weiter auf Deine Atmung und siehe dabei zu, wie sich das Bild von Deinem Ex langsam vor Dir auflöst, sich in andere Formen und Farben verwandelt, und so wie alle anderen Formen und Farben des Vergangenen schließlich mit der Vergangenheit verschmilzt. Das Summen von einem tiefen Ton kann dabei helfen, diesen Prozess aufzulösen.

Was Du jetzt spürst, wird sich vielleicht immer noch nach Schmerz anfühlen, doch es ist tatsächlich das Gefühl von inneren Frieden, das sich langsam in Deiner Bauchregion ausbreitet. Mit jedem tiefen Atemzug wird es sich leichter und angenehmer anfühlen. Falls Du es noch nicht tust, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um zu Lächeln! Allein das Hochziehen der Mundwinkel hilft schon dabei, den Prozess zu erleichtern.

Jetzt ist es an der Zeit für das wichtigste Element im ganzen Ritual: Du selbst! Fokussiere Deinen Blick auf die Flamme der Kerze. Kehre nun zurück zu all den Fragen, mit denen Du Dich schon zuvor vorausgesetzt hast: Was wünscht Du Dir für Dein Leben? Was möchtest Du sehen, schmecken, riechen, fühlen? Was kannst Du tun, um den inneren Einklang zu verstärken?

In dieser Phase des Rituals folgen die Antworten. Es ist Zeit für innere Klarheit. Ich kann da nur für mich selbst reden, aber wenn man das Ritual richtig umgesetzt und die richtigen Schwingungen gefunden hat, ist es wirklich erstaunlich, welche Einblicke, Visionen und Erkenntnisse in diesem Moment möglich werden!

Es ist wie der erste Tag in einem ganz neuen Kalender, der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Ein Schnitt zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, die Du jetzt wieder in Deine eigenen Hände genommen hast und selbst gestalten wirst. Jetzt bist Du bereit für den Neuanfang!

Zum Abschluss empfiehlt es sich, noch einmal gegen den Uhrzeigersinn rund um den Schutzkreis zu räuchern. Die angenehme Wirkung des Rituals und die positive / optimistische Stimmung für die Zukunft sollte lange anhalten und spürbar sein.

Wegen ihrer reinigenden Effekte kann ich die Ostara-Ritualkerze ganz besonders für dieses Ritual empfehlen!

Die Partnerrückführung: Rituale und Erfahrungen

Wie bereits eingangs erwähnt ist ein Ritual zur Partnerrückführung nur in den wenigsten Fällen sinnvoll, angebracht und wirksam. Meistens ist es eben so, als würde man zwei Magnete an ihren positiv geladenen Enden zusammenhalten wollen: für einen kurzen Moment lässt es sich mit Kraft erzwingen, aber es folgt nicht dem Fluss der Energie. Doch es gibt sie, die besonderen Umstände, die eine Partnerrückführung zum berechtigten Instrument machen. Das ist dann der Fall, wenn zwei Seelen tatsächlich und eindeutig zusammengehören, aber durch äußere Umstände (manchmal auch schwarze Magie) getrennt wurden. Dann ist es durchaus berechtigt, in den Lauf der Energie einzugreifen und den natürlichen Stand der Dinge wiederherzustellen.

Das bringt uns nun zum Ritual der Partnerrückführung. Eines vorweg: eine Partnerrückführung ist KEIN Liebeszauber. Ein Liebeszauber dient, um das Herz einer angehimmelten Person zu erobern, ohne dass mit dieser eine gemeinsame (romantische) Vorgeschichte besteht. Eine Partnerrückführung bezieht sich hingegen auf einen Ex-Partner, der zurück ins eigene Leben geholt werden soll.

Anders als die Partnerloslösung lässt sich die Rückführung nicht in einem einmaligen Ritual erledigen. Es kann Tage bis Wochen dauern, bis die Rückführung Früchte trägt. Grundsätzlich brauchst Du dafür drei Dinge: einen Ritualschrein, ein Foto des Expartners und eine Spindel Garn.

Das Foto muss am Schrein zentral platziert werden. Welche Elemente wie Runen, Kerzen oder Kraftsteine Du sonst noch in den Schrein aufnimmst, bleibt Dir überlassen. Wichtig ist, dass es sich um Gegenstände und Symbole handelt, die sowohl mit Deinem Wesen als auch mit dem der anderen Person in Verbindung stehen. Die Spindel solltest Du hinter das Foto geben und den Faden nach vor legen, so dass Du an seinem Ende ziehen kannst und er länger wird.

Die erste Sitzung sollte im Idealfall bei Vollmond stattfinden. Sie beginnt mit einem Rückrufspruch, den Du drei, sechs oder neunmal sprechen solltest. Dafür kannst Du folgende Zeile verwenden:

Du bist. Ich bin. Zusammen sind wir.

Konzentriere Dich dabei auf das Foto am Schrein. Niemand sonst auf der Welt hat eine so innige Verbindung zu dieser Person wie Du. Niemand sonst spürt sie so deutlich. Du kennst ihre Aura und die Frequenz ihrer Schwingungen ganz genau. Sende Deine Worte auf diesem Weg in ihr Ohr!

Beginne nun, am Faden zu ziehen, so dass er sich Stück für Stück abwickelt. Dabei kannst Du weiter den Spruch murmeln. Du wirst es spüren, wann der Zeitpunkt gekommen ist, mit dem Abwickeln aufzuhören. Verneige Dich nun vor dem Schrein, drehe Dich im Uhrzeigersinn davon weg, und versuche ihn bis zur nächsten Sitzung nicht mehr anzublicken!

Dieses Ritual kannst Du täglich wiederholen. Entsprechendes Räucherwerk ist während den Sitzungen besonders wichtig. Ich empfehle dafür Olibanum und Lorbeer. In der Lammas-Räuchermischung ist beides enthalten. Mache das Rückführungsritual regelmäßig, bis die Spindel komplett abgerollt ist, mindestens bis zum nächsten Vollmond. Damit stärkst du das emotionale Band zum Expartner, rollst es neu, auf ziehst ihn langsam aber sicher zurück dorthin, wo er hingehört. Wichtig ist, in dieser Phase von selbst keinen Kontakt zum Ex-Partner aufzunehmen!

Wenn die Seelen von Dir und Deinem Ex tatsächlich zusammengehören, werden sie innerhalb von drei Vollmonden wieder zusammengeführt werden. Wenn das nicht der Fall ist, sei bitte nicht traurig. Wie gesagt ist eine Partnerrückführung nur ganz, ganz selten der richtige Weg. Wir müssen eben auch lernen, loszulassen. Ich hoffe jedenfalls, dass Dir meine Tipps und Ratschläge helfen können und Du in Deinem Leben noch viel Liebe und inneren Frieden finden wirst! ?

– Deine Sabrina

Räucherwerk & Sprays zur rituellen Reinigung