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Das Lied des Turlough

Magische Harfe

Diese Geschichte beruht auf einer alten Überlieferung und wurde von einem Druiden niedergeschrieben.

Im Land Erinn, das im westlichen Meer liegt, lebte einst ein berühmter Krieger und mächtiger Fürst mit Namen Sualtam, der ließ eines Tages einen Baum fällen, um sich aus dem Holz eine Harfe machen zu lassen. Als aber seine Knechte den Baum abschlugen, so fuhr eine Fee aus ihm heraus, die in ihm gewohnt hatte, wurde zornig und verfluchte alles, was aus dem Holz dieses Baumes gemacht werden würde, und der Fluch sollte solange andauern, bis einer käme, der das wahre Wesen des Holzes erkannte.


Der Harfenbauer Connor wurde beauftragt, ein Instrument aus dem Holz des heiligen Baumes zu machen. Er setzte sich ans Werk, und unter seinen geschickten Händen entstand eine so schöne Clarsach, wie sie in Erinn noch nie gesehen worden war. Connor bespannte die Harfe mit Saiten aus Messing und nahm sie zwischen die Knie, um ihren Klang zu prüfen. Als aber die ersten Töne erklangen, da waren sie so herzzerreißend und traurig, dass Conner die Tränen übers Gesicht liefen, und er konnte ein Jahr lang nicht mit dem Weinen aufhören. Aus diesen Tränen entstand der Fluss Boyne, und als der Fluss geboren war, blieb das Herz des Connor stehen, und er starb.


Als die Knechte des Sualtam kamen, um die Clarsach abzuholen, fanden sie den Toten und begruben ihn. Sie nahmen die Harfe und brachten sie an den Fürstenhof, wo alle die Schönheit und das Ebenmaß des Instrumentes bewunderten, und Sualtam rief die besten Harfner des Landes zu sich, auf dass sie ihm ihre schönste Musik spielten. Sie versuchten es alle, aber keinem gelang es, auch nur ein einziges Lied erklingen zu lassen. Keine Saite gehorchte den Fingern der Spieler, und die Melodien, die sie zu spielen versuchten, wurden verkehrt und entstellt. Schaurig heulten auch die Töne ihres Gesangs durch die Hallen der Burg, so unerträglich, dass die Ohren der Zuhörer schmerzten, und Fürst Sualtam musste dem Jammer grimmig und enttäuscht ein vorzeitiges Ende machen.


„Ist denn in meinem Reich niemand, der auf dieser Harfe spielen kann?“ rief er zornig, „Demjenigen, dem es gelingt, verspreche ich die Hand meiner Tochter und ein großes Stück meines Reiches dazu!“ Und er schickte Herolde in alle Himmelsrichtungen, um diesen Lohn zu verkünden für denjenigen, dem es gelang, die Harfe zu zähmen.


Diese Kunde hörte auch Turlough, ein junger Harfner, der in seiner Kunst noch nicht sehr weit fortgeschritten war und erst ein einziges Lied komponiert hatte, weswegen er auch nicht zum Treffen der Barden an den Fürstenhof gekommen war, jetzt aber machte er sich auf den Weg dorthin. Unterwegs rastete er unter einer Eibe, in der die Fee Scathach, die Schattenhafte, wohnte und so zu ihm sprach: „Gegrüßt seist Du, großer Turlough! Dir steht eine glänzende Zukunft bevor, denn Du wirst der berühmteste Musiker dieses Landes sein und dereinst ein mächtiger Fürst werden!“


„Wie ist das möglich?“ fragte Turlough, „Ich kann doch nur ein einziges Lied singen und bin nicht von adliger Abkunft!“ Da antwortete Scathach: „Bevor Du zur Burg des Sualtam kommst, gehe zum Fluss Boyne, dort wirst Du einen Haselstrauch finden, den einst der Riese Connla gepflanzt hat. An ihm hängen die neun goldenen Nüsse der Weisheit inmitten silberner Blüten, die knacke auf und iss sie, dann wird sich alles finden!“


Turlough dankte der Schattenhaften, machte sich auf zum Fluss und fand dort auch wirklich den Haselstrauch mit den neun goldenen Nüssen, wie Scathach es ihm gesagt hatte. Er pflückte und aß sie, dann ging er weiter zum Hof des Fürsten, wo er einige Tage später ankam. Am Abend versammelten sich Sualtam und die Edlen seines Reiches in der großen Halle, wo in der Mitte die Harfe stand.


Turlough setzte sich an das Instrument und begann sein Lied. Er sang von dem grünen Land Erinn, über dem zwischen fliegenden Wolken die Sonne schien und der frische Seewind durch die Bäume wehte, er sang von den Tieren, den freundlichen Helfern der Menschen, ersang von den klaren Flüssen, Bächen und Seen, und er sang von den Feen und anderen guten und bösen Geistern, den kleinen und großen Wesenhaften und den Göttern, die in all diesen Orten wohnten, die von Magnel, der anderen Welt, durchwebt waren und belebt wurden.


Da öffneten sich Magnels Tore, und hinein in die Halle strömten die Wesen der Anderen Welt, schwebten um Turlough und sangen mit ihm das Lied der Welten, dass die Halle wie eine silberne Glocke widerscholl vom ihrem Lob der Schöpfung und der Freude am Dasein. Nie zuvor hatte man solchen Gesang und einen schöneren Harfenklang gehört.


Als Turlough geendet hatte, entstand eine große Stille. Dann erhob sich Sualtam und mit ihm alle anderen, um dem Harfner die Ehre zu erweisen. „Ich kann Dir nur meine Tochter und mein Land zum Lohn geben, aber das ist ein Nichts gegenüber Deiner überirdischen Musik!“ sagte der Fürst, „Wie war es Dir möglich, dieses Lied zu komponieren? Ich habe nie etwas Vergleichbares gehört!“


Turlough antwortete: „Herr, ich habe gar nicht erst versucht, mein Lied zu spielen, wie es die anderen Harfner gewöhnlich tun. Nicht ich habe die Harfe gespielt, sondern sie und ich waren Eins, und aus diesem Einen wurde die Musik geboren. Meine Hände waren die Hände der Harfe, und mein Gesang war ihr Gesang.“

Zauberhafte Artikel aus druidischer Handarbeit

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Planeten-Tanz und vieles mehr: Spektakuläre Himmels-Ereignisse im Herbst 2020

Magischer Herbst-Himmel 2020

Gleich der Oktober beginnt mit einer Vollmond-Nacht und läutet damit eine spektakuläre Abfolge von außergewöhnlichen Himmels-Ereignissen ein. So erwarten uns im Herbst eine Mars-Opposition, gleich mehrere Sternschnuppen-Schauer und ein großer Planetentanz zum Jul-Fest! In diesem Beitrag erfährst Du alles, was Du über den Herbst-Himmel 2020 wissen solltest.

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14. Oktober: Die Mars-Opposition

Mars in Opposition 2020

Beginnen wir mit dem wohl herausforderndsten Himmelsereignis im Herbst 2020: der Mars-Opposition am 14. Oktober. Bei dieser besonderen Konstellation treffen sich Mars und Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne und die Erde steht genau zwischen dem roten Planeten und unserem Stern. Dabei kommt der Mars uns näher und strahlt heller am Himmel als an allen anderen Tagen – in diesem Fall so nahe, wie schon seit 17 Jahre nicht mehr! Erst im Jahr 2033 wird Mars der Erde wieder ähnlich nahekommen.

Vor allem für feinfühlige Menschen, die empfindlich auf die ungestüme Energie des Mars reagieren, kann dieses Ereignis etwas herausfordernd werden. Wir empfehlen, in den Tagen vor und nach der Opposition besonders auf die innere Harmonie zu achten. Nimm Dir in dieser Woche ausreichend Zeit um in Dich zu gehen und zu Meditieren, räuchere mit Rosen-Weihrauch oder einem anderen entspannendem Räucherwerk und versuche, Dein Umfeld von Spannungen und Konflikten frei zu halten.

Der Energieschub, den die Mars-Opposition mit sich bringt, sollte bereits ab den Morgenstunden des 15. Oktobers exponentiell nachlassen. Als nächstes erwarten wir mit Vorfreude den Besuch der Orioniden!✨

19. bis 23. Oktober: Die Orioniden

Die Orioniden 2020

Im Herbst beginnt der „Himmels-Jäger“ Orion verlässlich seinen jährlichen Marsch in Richtung hoch oben am Nachthimmel! Im Oktober wird er dabei vom Meteorstrom der Orioniden begleitet, einer der fünf großen Sternschnuppen-Schauer. Das ganze Spektakel dauert mehrere Wochen, seinen Höhepunkt erreicht es von 19. bis 23. Oktober.

Wer noch vor den ersten richtig kalten Nächten Sternschnuppen sehen möchte und Wünsche an das Universum senden will, der sollte diese Gelegenheit unbedingt wahrnehmen. Vor allem die Nacht vom 19. auf 20. Oktober möchten wir aufgrund ihrer Nähe zum Neumond empfehlen – beispielsweise für einen Wunschzauber oder ein Sigillen-Ritual.

31. Oktober: Vollmond zu Samhain!

Vollmond zu Samhain

In kaum einer anderen Nacht stehen die Tore zur Anderswelt so weit offen, wie zu Samhain am 31. Oktober. In diesem Jahr erwartet uns zum keltischen Geisterfests noch dazu eine Vollmond-Nacht! Weil es bereits der 2. Vollmond im Oktober ist, spricht man von einem sogenannten „Blue Moon“. Es handelt sich also um einen ganz besonderen Termin, den man auf keinen Fall ungenutzt verstreichen lassen sollte!

Im Almanach findest Du Inspiration für ein Samhain-Räucher-Ritual. Wer sich ganz tief auf den Austausch mit der Anderswelt einlassen möchte, mit dem möchten wir diesen alten Spruch für ein Anderswelt-Ritual teilen.

Der Keltus-Druidenzirkel wird die außergewöhnliche Energie dieser Nacht für ein ausgedehntes Kraftort-Ritual nutzen. Weil es sich dabei um einen ganz besonderen Anlass handelt, bieten wir von Mabon bis Samhain alle Channelings und Rituale zum Sonderpreis an!

Wer warst Du in einem vergangenen Leben?

16. bis 17. November: Die Leoniden

Die Leoniden

Direkt nach dem November-Neumond erreichen die Leoniden ihren Höhepunkt. In dieser Nacht wird es wieder besonders viele Sternschnuppen zu bewundern geben – kommend aus dem Nord-Nord-Osten, aus dem Sternbild Löwe.

Allen, die einen klaren Himmel haben, empfehlen wir das Himmelspektakel auf keinem Fall zu versäumen – am besten mit warmer Kleidung und einem warmen Getränkt ausgestattet ?

21. Dezember: Planeten-Tanz zu Jul!

Saturn trifft Jupiter

Das Julfest zur Wintersonnenwende steht heuer unter einem ganz außergewöhnlichen Stern! Die Planeten Jupiter und Saturn – zwei der hellsten Punkte am Nachhimmel – werden sich am Abend des 21. Dezember nämlich für einen „Planeten-Tanz“ begegnen.

Zum Winterbeginn und Tag der Buche, wenn wir das Julfest feiern, werden Saturn und Jupiter also miteinander tanzen, während sie über uns wachen. Am allernächsten kommen sich die beiden Planeten dabei exakt um 19:21 Uhr.

Im Druidenclub und hier im Almanach halten wir Dich selbstverständlich über alles, das zu Jul geplant ist, auf dem neuesten Stand. Den Zeitpunkt des Planetentanzes möchten wir auf jeden Fall für ein ganz besonders Ritual nutzen und es würde uns freuen, wenn Du Dich dabei zu uns verbindest.

Mehr über aktuelle Himmelsereignisse erfährst Du im druidischen Mondkalender.

Erfahre Deinen Keltennamen

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Lasst uns zu Mabon gemeinsam Wünsche an das Universum senden!

Mabon Ritual 2020

Am 22. September erwartet uns das große Sonnenfest Mabon. Wir möchten die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche nutzen, um gemeinsam mit Dir Wünsche an das Universum zu senden und Kraft für den Winter zu tanken!

Hiermit laden wir Dich offiziell ein, Dich am Gemeinschaftsritual zu beteiligen! Wir freuen uns über jede und jeden der mitmacht. Mit jedem Teilnehmer gewinnt die Erfahrung an Kraft und Intensität. Diesen Effekt haben wir schon in den Gruppenritualen zu Ostara und Litha erleben dürfen ❤️

Im Folgenden erfährst Du alles, was Du für die Teilnahme am Ritual wissen musst.

Vorbereitung

Das Ritual wird diesmal zwei Teile haben. Der erste Teil wird am Nachmittag stattfinden, mit einem Kraftzauber zum genauen Zeitpunkt des Äquinoktiums. Weil uns bewusst ist, dass viele erst am Abend Zeit haben, wird es zu Sonnenuntergang einen zweiten Teil geben, mit einem gemeinsamen Wunschzauber und Mabon-Segen.

Für den ersten Teil brauchst Du keine besonderen Utensilien. Wir bitten aber alle Druidenstab-Träger, ihren Druidenstab einzusetzen, um das Energienetz schneller und stärker aufzubauen.

Für den zweiten Teil brauchst Du eine Wunsch-Sigille auf Papier und eine geeignete Räucherschale. Hier erfährst Du, wie Du Deine persönliche Wunsch-Sigille erstellen kannst. Bitte bereite die Sigille rechtzeitig vor und projiziere einen Wunsch auf sie, den Du speziell mit dem kommenden Winter verbindest!

Als Räucherwerk möchten wir grundsätzlich die Mabon-Räuchermischung empfehlen. Wir haben zusätzlich eine Mischung speziell für das Wunschritual vorbereitet, die wir Dir bis Mabon gerne zu Deiner Bestellung im Druidenladen dazu schenken. Bitte lass es uns als Bestellnotiz wissen, wenn Du daran interessiert bist.

Zeitplan & Ablauf

Hier findest Du den genauen Zeitplan und die Anleitung für die beiden Teile des Rituals

Teil I: Kraftzauber zum Äquinoktium

Beginn: 15 Uhr

Eine vorbereitende Meditation wird empfohlen!

Um 15 Uhr werden wir am Kraftort das Ritualfeuer entzünden und beginnen mit dem Aufbau des Energie-Netzwerks. Finde die Verbindung, indem Du Dein eigenes Energiefeld wachsen lässt. Wenn Du einen Druidenstab hast, dann raten wir Dir, damit über dem Boden zu kreisen bzw. seinen motorischen Signalen zu folgen. Darüber hinaus laden wir Dich dazu ein, Deine erprobten Ritual- und Meditationspraktiken zu verwenden.

Du solltest mit zunehmender Zeit spüren können, wie die Kraft, die wir gemeinsam erschaffen, immer stärker wird. Schon nach einer halben Stunde wird das Feld kraftvoll genug für den Höhepunkt des ersten Teils des Rituals zu sein: den gemeinsamen Kraftzauber!

Der genaue Zeitpunkt des Äquinoktiums in der Nordhalbkugel ist 15:31 Uhr. Wir bitten alle Teilnehmenden, zu dieser Zeit die folgende Formel 7x zu sprechen und – falls vorhanden – dabei den Druidenstab zum Himmel zu führen:

Mabon teacht liom

Schenk mir die Wurzeln von Ailim

Zeig mir das Licht von Alban Arthuan

Mabon teacht liom

Wenn die letzte Silbe zum 7. Mal gesprochen ist, wird unser Kraft-Netzwerk noch einmal in voller Stärke aufglühen. Versuche, mehrere Male Mal ganz tief einzuatmen und die Energie von Mabon Deinen Körper durchströmen zu lassen. So wird Dir dieses Ritual viel Kraft und Vitalität für den kommenden Winter spenden.

Teil II – Wunschzauber & Mabon-Segen

Beginn: Sonnenuntergang

Für den gemeinsamen Wunschzauber bitten wir Dich, möglichst genau zu Sonnenuntergang eine Kerze anzünden. Je nach Standort variiert der Zeitpunkt vom Sonnenuntergang am 22.0. zwischen 19 Uhr und 19:20 Uhr (zB 19:10 Uhr in München und 19:18 Uhr in Hamburg – hier kannst Du den genaue Zeitpunkt für Deinen Standort nachsehen!).

Ab Sonnenuntergang beginnen wir, unsere gemeinsame Wunsch-Energie zu bündeln. Bitte lege Deine Wunsch-Sigille zentral vor Dir hin und kreise mit Deinen Handflächen oder mit Deinem Druidenstab darüber. Konzentriere Dich dabei auf Deinen Wunsch bzw. die Wünsche für den Winter und versuche zu visualisieren, wie sie in Erfüllung gehen. Fokussiere Deinen Blick dabei auf die Flamme der Kerze und lass Deine Augen zufallen, wenn sie es möchten.

Du kannst in dieser Phase wahrscheinlich spüren, wie unser Energiefeld immer stärker wird und ein Gefühl der inneren Wärme anwächst. Vielleicht schießen Dir schon deutliche Bilder vom kommenden Winter durch den Kopf, und von der Zeit danach.

Um 19:45 wird die Sonne überall untergegangen sein und wir sind bereit für den Höhepunkt des Rituals. Nimm Deine Sigille in beide Hände und sprich 1x folgenden Spruch:

Mabon teacht liom

Führ mich zum Licht

Direkt darauf, sprich 3x Deinen größten Wunsch für den Winter.

Achtung: Verneinungen sollten beim Formulieren der Wünsche vermieden werden. Versuche immer, positive Formulierungen zu verwenden (zB statt „Ich wünsche mir, nicht zu verlieren“ ist es besser zu sagen: „Ich wünsche mir, zu gewinnen“)

Wenn die letzte Silbe gesprochen ist, entzünde die Sigille mit der Flamme der Ritualkerze und lass sie in einem geeigneten Behälter abbrennen. Bitte sei vorsichtig mit dem Feuer und verwende eine passende Räucherschale!

Während der Rauch der Sigille aufsteht, schließe Deine Augen und atme mehrere Male tief ein und aus.

Jetzt haben wir unsere persönlichen Wünsche gemeinsam an das Universum gesendet und das starke Energiefeld wird die Erfolgschancen des Rituals um ein Vielfaches erhöhen!

Direkt im Anschluss wird der Druidenmeister am Kraftort einen Mabon-Segen aussprechen. Wir laden Dich ein, Deinen Geist auch dafür offen zu halten.

Um 20 Uhr endet das gemeinsame Mabon Ritual. Für den späteren Abend können jetzt noch Channelings und andere Rituale gebucht werden!

Wir möchten und schon im Vorhinein bei allen bedanken, die zu Mabon mitmachen und wünschen Dir viel Erfolg bei der Durchführung des Rituals!

Mabon-Ritualkerze

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Sigillenmagie: Sigille erstellen & Anleitung für ein Wunsch-Ritual mit Runen-Sigille

Sigillenmagie

Sigillen sind mächtige Symbole mit einem großen Potenzial für magische Rituale. Die Sigillenmagie nutzt die Kraft von einem einmaligen Zeichen, um Wünsche an das Universum zu äußern oder den Schutz der Naturgeister zu beschwören. In diesem Beitrag erfährst Du, was genau eine Sigille ist, und Dich erwartet eine Anleitung, wie Du Deine persönliche Runen-Sigille für ein Wunschritual erstellst!

Was sind Sigillen und Sigillenmagie?

Sigillen sind magische Zeichen, die bereits seit der Antike eingesetzt werden. Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort für “Siegel” ab. Im Volksmund sind die häufig sehr detailreichen, verschnörkelten Symbole vor allem als “Engelsschrift” bekannt.

Man nutzt Sigillen als Schutz-Symbole für Talismane, zum Projizieren von Wünschen, oder für ganz bestimmte Rituale und Zauber. Da Sigillenmagie in vielen Kulturen auftaucht, gibt es große Unterschiede bei den genauen Praktiken der einzelnen Rituale, sowie dabei, wie die Symbole entstehen. Häufig wird dabei mit dem griechischen Alphabet gearbeitet. Doch auch die keltische Ogham-Runenreihe kann für persönliche Sigillen genutzt werden.

Im Folgenden findest Du eine genaue Anleitung, wie Du Deine persönliche Wunsch-Sigille aus Ogham-Runen erstellen kannst und damit ein Ritual durchführst, das den Wunsch in Erfüllung gehen lassen soll.

Der Keltus-Druidenzirkel bietet darüber hinaus auch an, Deine persönliche Ahnen-Sigille aus der Anderswelt zu channeln. Dabei wird Dein „energetischer Fingerabdruck“ über eine Bergkristall-Spitze an den Kraftort projiziert und in einem druidischen Ritual empfangen wir die Information für Deine Lebens-, Schutz-, oder Wunsch-Sigille!

Schutz-Sigille
Ahnen-Sigille mit Ogham-Runen

Anleitung: So erstellst Du Deine Runen-Sigille

Geld, Liebe, oder einfach mehr Harmonie im Leben – wir alle wünschen uns wohl irgendwas. Damit Wünsche schneller in Erfüllung gehen, lohnt es sich manchmal, mit einem magischen Ritual etwas nachzuhelfen. Die Sigillenmagie bietet dafür eine wunderbare Gelegenheit. In dieser Anleitung erfährst Du, wie Du eine Wunsch-Sigille erstellst und sie in einem Ritual den Elementen übergibst, so dass der Wunsch möglichst bald in Erfüllung geht.

Eine Wunsch-Sigille nach Ogham nimmt die Lebensrune der wünschenden Person als Ausgangspunkt. Diese befindet sich in der Mitte der Sigille. Rund herum werden die Runen angebracht, die den Wunsch repräsentieren. Sehen wir uns das am besten anhand von einem Beispiel an:

Im Beispiel ist die Person, die den Wunschzauber machen möchte, am 15. Juni 1962 geboren. Ihr Baumkreiszeichen ist damit die Erle und die dazugehörige Lebens-Rune ist Fearn:

Fearn Rune

Nach allem, was in den letzten Jahren so passiert ist, sehnen sich wohl die meisten nach mehr Freiheit. Gehen wir in unserem Beispiel also davon aus, dass FREIHEIT der Wunsch für dieses Ritual ist.

Im nächsten Schritt schreiben wir das Wort auf und streichen alle Vokale und doppelten Konsonanten:

FREIHEIT

Danach bleiben in diesem Fall vier Buchstaben über: FRHT

Diese vier Buchstaben übersetzen wir jetzt in keltische Runen.

Wir erhalten die Runen Fearn, Ruis, Huathe und Tinne:

Runen für Sigille

Jetzt beginnen wir mit der Anordnung der Wunsch-Runen rund um das Zentrum der Sigille. Die Reihenfolge sollte dabei so gewählt sein, dass die Buchstaben des Wunsch-Wortes nicht verdreht werden. Der Startpunkt der ersten Rune hängt von der Jahreszeit ab. Im Winter starten wir im Norden, im Frühjahr im Osten, im Sommer im Süden und im Herbst im Westen. Weil dieser Beitrag in den Tagen nach Beltane verfasst wurde, starten wir im Süden. Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen:

Sigille Beispiel

In dieser Sigille ist nun der Wunsch der Person gebannt. Anders als eine Schutz-Sigille, soll die Wunsch-Sigille nur ein einziges Mal produziert werden. Ein Tipp, damit das gut gelingt, ist es sie zuerst mit Bleistift vorzuzeichnen und danach in kraftvollen Farben zu verstärken.

Sigillenmagie: Ritual

Die Sigillenmagie sieht vor, dass die magische Wirkung der Wunsch-Sigille aktiviert wird, sobald man das Papier, auf dem sie dargestellt wurde, den Elementen übergibt. Dazu kann man es z.B. in einer Räucherschale verbrennen. Wichtig ist es, sich das Symbol erst gut einzuprägen, so dass es später in der Meditation und in Ritualen durch das mentale Bild reaktiviert werden kann! Während dem Wunsch-Ritual sollte man sich intensiv auf den Wunsch konzentrieren und sich vorstellen, wie genau seine Erfüllung aussehen wird. Erst wenn die Vorstellung klar und deutlich ist, soll die Sigille verbrannt werden. Es ist wichtig, dass man (von Haustieren und Krafttieren abgesehen) während dem Ritual allein ist. Darüber hinaus ist ein entsprechendes Räucherwerk mit sanfter Ur-Energie zu empfehlen – beispielsweise Räucher-Bernstein.

Sobald die Sigille verbrannt ist, ist der Wunsch aktiv! Er soll innerhalb eines Jahreskreises in Erfüllung gehen. Die Asche empfehlen wir ebenfalls den Elementen zu übergeben – also zum Beispiel der Gartenerde, dem Wasser oder dem Wind an einem besonderen Ort.

Die Sigillenmagie ist ein wunderschöner Bereich der weißmagischen Wunschmagie und wir wünschen Euch allen viel Erfolg beim Ausprobieren des Sigillen-Wunschzaubers!

Deine Sigille aus dem Ahnenreich – gechannelt vom Druidenmeister!

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Keltische Sagen, Märchen & Magie: 3 Buch-Tipps

Buchtipps keltische Märchen

Du lässt Deine Gedanken gerne durch die Welt der keltischen Sagen und Mythen schweifen und Dich von der Magie der Druiden verzaubern? Dann möchten wir Dir dieser drei Bücher wärmstens empfehlen ?

1. Keltische Märchen für Erwachsene und Kinder

Lass Dich verzaubern von diesen berührenden und poetischen Geschichten aus dem Reich der Feen und Elfen! Liebevoll und detailgetreu gibt diese Sammlung von keltischen Märchen viele spannend Mythen wieder. Dabei treffen wir auf allerlei Wesen aus der Anderswelt, mächtige Zauberer, aber auch auf ganz normale Frauen und Männer, die aufgrund der Umstände, mit denen sie konfrontiert sind, so manche Heldentat vollbringen müssen… Damit bietet es einen wunderschönen „spirituellen Zufluchtsort“ für einen verregneten Nachmittag oder einen gemütlichen Abend im Kerzenschein. Verständlich und humorvoll geschrieben, eignen sich die kurzen Geschichten aus diesem Buch auch hervorragend dazu, anderen daraus vorzulesen – Erwachsenen wie Kindern!

Keltische Märchen: Zum Erzählen und Vorlesen

2. Handbuch der keltischen Magie

Mit Der Kessel der Götter ist Jan Fries ein wahres Meisterwerk gelungen! Es handelt sich um eine umfangreiche Sammlung von Wissen über die keltische Magie. Anschaulich wird der Leser erst auf eine Reise quer durch Zeit und Raum des Keltentums eingeladen: von den einfachen Hügelbauern, den umkämpften Reichtümern von Hallstatt, zur La Tène-Periode und dem Bardentum im Mittelalter. In jeder Epoche stoßen wir auf andere Rituale und Praktiken, die für heutige Lesern nicht an Charme verloren haben. Auf 616 Seiten und mit über 300 Illustrationen werden noch viele andere zentrale Themen des Druidentums und Keltentums anschaulich erklärt – etwa die Ogham-Schrift, Orakel-Praktiken und die Bedeutung der Baumenergie. Wegen des übersichtlichen Zugangs, den das Buch bietet, möchten wir es Anfängern, Fortgeschrittenen wie Profis gleichermaßen ans Herz legen!

Der Kessel der Götter: Handbuch der keltischen Magick

3. Die Weisheit der Brigid

Brigid, die keltische Göttin des Lichts und christliche Heilige, verkörpert den Einklang mit der Natur und die Liebe Gaias wie kaum eine andere Gestalt. Mit diesem wunderschönen Buch ist es den Autoren Dirk Grosser und Jennie Appel gelungen, das Wesen und die Weisheit Brigids in seiner Essenz zusammen zu fassen. In Brigid: Lebe die Weisheit einer Heiligen, Göttin und Druidin laden sie den Leser ein, die Philosophie Brigids zu erleben und davon auch im eigenen Leben zu profitieren. Es ist eine große Bereicherung für alle, die auf ihrem spirituellen Weg nach neuen Erfahrungen streben.

Brigid: Lebe die Weisheit einer Heiligen, Göttin und Druidin

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