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Weisheiten und Grundsätze für den Weg des Druiden

8 Druidische Weisheiten

Du fühlst Dich von der Magie der Druiden fasziniert und möchtest selbst gerne ein Stück auf dem Pfad des Druiden beschreiten? Diese acht Grundsätze und druidischen Weisheiten dienen zur Inspiration und spirituellen Orientierung.

Befreie Deinen Geist!

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: so gut wie jeder Mensch denkt auf die eine oder andere Art und Weise in Schubladen, hegt Stereotype oder folgt einer Ideologie. Was in einer bestimmten Zeit und Kultur vollkommen normal erscheint, kann anderswo oder in einer anderen Epoche vollkommen fehl am Platz sein. Die Muster, in denen wir denken, werden zu einem großen Teil von der Gesellschaft konditioniert, in der wir aufwachsen. Häufig erleichtern sie uns das Leben – schließlich wird man schnell zum Außenseiter deklariert, wenn man immer alles hinterfragt, was als „normal“ betrachtet wird. Zugleich schränken solche Denkmuster das Potenzial unseres Geistes ein.

Um die Dinge so zu erkennen wie sie sind, ist es notwendig, den Geist von allen „Denkschablonen“ und Ideologien zu befreien. Die Ketten des Geistes zu sprengen, ist daher der erste Schritt auf dem Weg zum Druiden.

Erkenne die Symmetrie von Allem und suche Einklang mit ihr!

In jeder Blume und in jedem Blatt jedes Baumes verbirgt sich eine einmalige Symmetrie, die manche von uns ganz intuitiv zu schätzen wissen. Doch was viele nicht wissen ist, dass Symmetrie auf eine Weise unser ganzes Leben bestimmt: wir finden sie etwa in der Aufteilung des Jahreskreises, in den Mondphasen, in den Elementen oder in den Himmelsrichtungen.

Es ist Aufgabe der Druiden, diese Symmetrien zu erkennen und im Einklang mit ihnen zu leben. Deswegen geleiten sie auch andere Menschen durch die Festtage im Jahreskreis, weisen sie auf die Bedeutung von besonderen Himmelsereignissen hin und unterstützen sie beim Erlangen spiritueller Erfahrungen.

Behüte und ehre Gaia und ihre Geschöpfe!

Mutter Erde, Gaia, Maka oder Yggdrasil – ganz egal, welche Bezeichnung wir wählen – ein Druide spürt ganz deutlich das allumfassende Wesen der Welt, in dem all ihre Geschöpfe verbunden sind. Er erkennt es als ehrwürdig und erhaben und ihm zu dienen ist sein oberstes Ziel. Die Geschöpfe der Welt zu behüten und ihnen Hoffnung und Heilung zu bringen ist daher seit jeher eine der wichtigsten Aufgaben der Druiden.

Durch die Auswirkungen der modernen Zivilisation ist es mittlerweile auch notwendig, dass die Druiden Gaia selbst behüten und schützen. Ein globales Umweltbewusstsein und die Eindämmung des Schadens, den der Mensch dem Planeten zufügt, ist daher ein großes Anliegen jedes Druiden.

Strebe nach Harmonie!

Die Erkenntnis der Symmetrie und das Streben nach Einklang mit Gaia erzeugen in jedem Druiden den Drang, ein Maximum an Harmonie in diesem System herzustellen. Ob im Umgang mit anderen Menschen oder bei der Durchführung von großen Ritualen: harmonische Schwingungen entstehen zu lassen, ist immer ein wichtiger Bestandteil des druidischen Schaffens.

Demzufolge ist es keine Überraschung, dass sich ein großer Teil der druidischen Arbeit der (Wieder-)Herstellung von Balance und Harmonie widmet.

Lerne, den Strom der Energie zu beherrschen!

Auf dem Weg des Druiden gilt es auch, die Fähigkeiten zu erlangen und zu verbessern, die Harmonie des Universums zu verstärken. Dazu ist es wichtig, zuerst ein sensibles Gespür selbst für die kleinsten feinstofflichen Unausgewogenheit zu entwickeln und energetische Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Zudem gilt es, die Kraft besonderer Orte zu erkennen und zu nutzen.

Je mehr Gespür und Wissen der Druide sich aneignet, desto besser ist er in der Lage, Irregularitäten auszugleichen und Kraftorte zu behüten. Ein wahrer Druidenmeister sieht den immerwährenden Fluss der Energie, der ihn umgibt und ist in der Lage, in ihn einzugreifen, wann auch immer es angebracht und wichtig ist.

Folge dem alten Wissen und neuen Erkenntnissen!

Altes Wissen, das über Generationen weitergegeben wurde, bildet das Fundament des druidischen Handwerks. Doch nicht nur das Lernen und Verstehen zählt zu den Aufgaben des Druiden, auch das Finden neuer Erkenntnisse. Ein echter Druide ist gegenüber alter wie neuer Information gleichermaßen wissbegierig.

Der Keltus-Druidenzirkel hat sich unter anderem der Erforschung der Baumenergie verschrieben, der Runen-Magie und der Entwicklung innovativer Konzepte für die Energie-Arbeit, wie zum Beispiel die energetische Versiegelung. Lernfähigkeit wie Forschungsdrang sind gleichermaßen Grundvoraussetzung für den Weg des Druiden.

Nutze die Kraft weise!

All das Wissen und all die Fähigkeiten, die sich ein Druide im Laufe der Jahre aneignet, sind ein mächtiges Werkzeug. Um dem druidischen Wirken gerecht zu werden und die Gunst Gaias zu bewahren, muss ein Druide seine Kräfte stets achtsam und weise einsetzen. Er darf seine Magie nicht gegen den freien Willen richten und keine Pforten öffnen, die er nicht wieder schließen kann. Alles, was er tut, muss im Sinne von Einklang und Harmonie erfolgen.

Dieser Grundsatz ergibt sich aus der Summe aller anderen Grundsätze und jeder Druide zollt ihm höchste Achtsamkeit in seinem gesamten Wirken.

Gib das Wissen weiter an jene, die es ehren!

Das empfindlichste Druidenwissen wird niemals niedergeschrieben und nur persönlich von Druide zu Druide weitergegeben. Um dafür zu sorgen, dass das alte Wissen nicht verloren geht und auch die neuen Erkenntnisse der letzten Generation bewahrt werden, muss ein Druide vor seinem Übertritt in die Anderswelt sein Wissen an andere weitergeben.

Der Druidenmeister von Keltus hat zurzeit vier Schüler,  denen er sein Wissen und die Geheimnisse seiner Rituale weitervermittelt. Auch wir vier werden eines Tages selbst Schüler haben. So sieht es die Tradition und Zukunft der Druiden vor.

Ausstattung für das druidische Handwerk

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